Analyse der Trades und Handelstipps für den Euro
Der Preistest bei 1,1589 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was den korrekten Einstiegspunkt für den Verkauf des Euro bestätigte. In der Folge fiel das Währungspaar um 25 Pips.
Der US‑Dollar setzte seine Aufwertung gegenüber dem Euro fort, da sowohl der Gesamtwert als auch der Kernwert des Verbraucherpreisindex den Erwartungen der Analysten entsprachen. Dieses erwartete Ergebnis, wenn auch nicht überraschend, stärkte das Vertrauen der Anleger in die Widerstandsfähigkeit der US‑Wirtschaft. Das Ausbleiben von Preissprüngen außerhalb der Prognosen verschafft der Federal Reserve die Möglichkeit, ihre derzeitige Geldpolitik beizubehalten, was wiederum die Attraktivität des Dollars als Anlageobjekt erhöht. Allerdings bleiben mehrere Fragen zu den Daten für März vor dem Hintergrund des anhaltenden Kriegs zwischen den USA und Iran offen, was derzeit zusätzliche Argumente für Käufe des Dollars liefert.
Der heutige Wirtschaftskalender wirkt tatsächlich relativ ruhig, wobei die Aufmerksamkeit der Anleger auf die Arbeitslosenzahlen Italiens gerichtet ist. Dieser Bericht ist zwar ein wichtiger Indikator für den Zustand der italienischen Wirtschaft, dürfte aber nur begrenzten Einfluss auf die Dynamik des Euro haben. Die aktuellen Prognosen lassen keine starken Veränderungen erwarten, die den Euro kurzfristig wesentlich stützen könnten.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich eher auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, den Euro heute zu kaufen, wenn der Kurs einen Einstiegspunkt um 1,1551 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel bei 1,1575. Bei 1,1575 plane ich, den Markt zu verlassen und unmittelbar bei der Gegenbewegung zu verkaufen, wobei ich von einer Bewegung von 30–35 Pips ausgehend vom Einstiegspunkt ausgehe. Mit einem Anstieg des Euro ist erst nach guten Daten aus Italien zu rechnen. Wichtig! Vor einem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort nach oben zu drehen.
Szenario Nr. 2: Ich beabsichtige außerdem, den Euro heute zu kaufen, falls der Kurs die Marke von 1,1531 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dadurch wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzt und eine Aufwärtsumkehr des Marktes wahrscheinlich. Es ist mit einem Anstieg zu den gegenüberliegenden Marken von 1,1551 und 1,1575 zu rechnen.
Verkaufsszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, den Euro zu verkaufen, sobald er 1,1531 erreicht (rote Linie im Chart). Das Kursziel liegt bei 1,1501. Dort plane ich, den Markt zu verlassen und unmittelbar in die Gegenrichtung zu kaufen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Druck auf das Währungspaar wird heute nur bei schwachen Konjunkturdaten zurückkehren. Wichtig! Vor einem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort nach unten zu drehen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, den Euro heute zu verkaufen, falls der Kurs die Marke von 1,1551 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dadurch wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzt und eine Abwärtsumkehr des Marktes wahrscheinlich. Es ist mit einem Rückgang zu den gegenüberliegenden Marken von 1,1531 und 1,1501 zu rechnen.

Was ist auf dem Chart zu sehen:
- Die dünne grüne Linie stellt den Einstiegskurs dar, zu dem Sie das Handelsinstrument kaufen können;
- Die dicke grüne Linie ist der angenommene Kurs, bei dem Sie ein Take-Profit setzen oder den Gewinn manuell sichern können, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
- Die dünne rote Linie zeigt den Einstiegskurs, zu dem Sie das Handelsinstrument verkaufen können;
- Die dicke rote Linie ist der angenommene Kurs, bei dem Sie ein Take-Profit setzen oder den Gewinn manuell sichern können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
- Der MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, sich an den überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.
Wichtig: Anfänger an den Forex-Märkten sollten Einstiegsentscheidungen mit großer Sorgfalt treffen. Am besten ist es, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während der Veröffentlichung von Nachrichten zu handeln, setzen Sie immer Stop-Loss-Aufträge, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Aufträge können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Händler auf Dauer eine Verluststrategie.
