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FX.co ★ Prognose für GBP/USD am 17. März 2026

Prognose für GBP/USD am 17. März 2026

Im Stundenchart hat das GBP/USD-Paar am Montag zugunsten der britischen Währung gedreht und ist in Richtung des Widerstandsbereichs von 1,3341–1,3352 gestiegen. Ein Rückprall von dieser Zone würde den US-Dollar begünstigen und eine Wiederaufnahme des Rückgangs in Richtung der Unterstützungszone von 1,3199–1,3214 erwarten lassen. Ein Ausbruch und eine anschließende Konsolidierung oberhalb von 1,3341–1,3352 würden die Wahrscheinlichkeit einer Fortsetzung des Anstiegs in Richtung des nächsten Widerstandsbereichs von 1,3437–1,3465 erhöhen.

Prognose für GBP/USD am 17. März 2026

Die Wellenstruktur hat sich erneut auf „bärisch“ gedreht. Die letzte abgeschlossene Aufwärtswelle hat zwar das vorherige Hoch überschritten, doch die jüngste Abwärtswelle hat gleich zwei vorherige Tiefs durchbrochen. Der Nachrichtenhintergrund für die britische Währung war in den vergangenen Monaten schwach, während die Geopolitik den Bären am Markt einen klaren Vorteil verschafft hat. Der Krieg im Iran bleibt der Hauptgrund für die Stärke des US-Dollar, und die Bullen sehen keine klaren Zeithorizonte für ein Ende des Konflikts.

Am Montag fanden die Nachrichten bei den Tradern nur wenig Beachtung, aber verhaltene Meldungen über eine mögliche Freigabe der Straße von Hormus und eine vorübergehende Pause im bärischen Druck ermöglichten dem Pfund eine leichte Erholung. Nun stehen die Trader vor dem Widerstandsbereich von 1,3341–1,3352, der zeigen wird, ob die Bullen ausreichend Kraft und Entschlossenheit zum Handeln haben. Eine kleine Korrektur kann zufällig sein, doch starke Bewegungen sind fast nie zufällig. Morgen Abend findet die zweite Fed-Sitzung des Jahres 2026 statt. Der Markt rechnet nicht mit Änderungen an den Parametern der Geldpolitik; Donald Trump fordert weiterhin Lockerungen, das US-BIP ist im vierten Quartal auf 0,7 % zurückgegangen, der Arbeitsmarkt bleibt schwach, und die Inflation könnte sich in naher Zukunft deutlich beschleunigen. Damit könnte die FOMC-Sitzung dieser Woche sehr interessant werden. Insbesondere werden die Trader erfahren, welches Thema dem Komitee größere Sorgen bereitet: ein mögliches Inflationswachstum oder die Schwäche des US-Arbeitsmarktes und der US-Wirtschaft. Meiner Ansicht nach wird die Fed keine Maßnahmen ergreifen, solange die Inflation noch nicht anzieht. Sollte der Verbraucherpreisindex zu steigen beginnen, dürfte der nächste Zinssenkungsschritt auf sich warten lassen. Zunächst muss daher klar werden, wie die Inflation auf die steigenden Ölpreise und den Krieg im Iran reagiert. Allerdings können Jerome Powell und seine Kollegen die Abschwächung der Wirtschaft und die steigende Arbeitslosigkeit nicht einfach ignorieren. Daher sind für morgen Abend Überraschungen durchaus möglich.

Prognose für GBP/USD am 17. März 2026

Im 4-Stunden-Chart ist das Paar von der oberen Grenze des abwärtsgerichteten Trendkanals abgeprallt, hat zugunsten der US-Währung gedreht und seine Abwärtsbewegung in Richtung des Korrektur-Levels bei 1,3145 wieder aufgenommen. Erst ein Schlusskurs oberhalb des Abwärtskanals würde es den Tradern ermöglichen, auf das Ende des Abwärtstrends und einen Anstieg in Richtung des Fibonacci-Levels von 0,0 % bei 1,3786 zu hoffen. Auf den heutigen Indikatoren sind keine aufkommenden Divergenzen zu erkennen.

Commitments of Traders (COT) Report:

Prognose für GBP/USD am 17. März 2026

Die Stimmung der Händlerkategorie „Non-commercial“ ist in der letzten Berichts­woche noch bärischer geworden, was unter den aktuellen Bedingungen nicht mehr zufällig wirkt. Die Zahl der von Spekulanten gehaltenen Long-Positionen verringerte sich um 10.229, während die Short-Positionen um 1.282 zunahmen. Die Differenz zwischen Long- und Short-Positionen beträgt nun effektiv 49.000 gegenüber 133.000. In den vergangenen Monaten hatten die Bären häufiger die Oberhand, obwohl die Situation bei Euro-Kontrakten gegenteilig ist. Ich glaube weiterhin nicht an einen nachhaltigen Abwärtstrend beim Pfund, doch nun hängt alles nicht mehr von Konjunkturdaten oder Trumps Handelspolitik ab, sondern von Dauer und Umfang des Krieges im Nahen Osten.

Im vergangenen Jahr wirkte das Pfund im Vergleich zum Dollar wie eine sicherere Währung – stabiler und mit einer klareren wirtschaftlichen Perspektive. In den letzten Monaten setzte jedoch zunächst eine Korrektur im Rahmen eines weiterhin intakten Aufwärtstrends ein, und anschließend begann sich der Konflikt im Nahen Osten nahezu täglich zu verschärfen. Die Geopolitik bleibt der einzige Grund für die Stärke der US-Währung.

Wirtschaftskalender für die USA und das Vereinigte Königreich:

  • USA – ADP-Beschäftigungsbericht (wöchentlich) (12:15 UTC)
  • USA – Verkäufe bestehender Häuser (14:00 UTC)

Am 17. März weist der Wirtschaftskalender nur zwei Termine auf, und es besteht wenig Hoffnung, dass der Markt diesen Beachtung schenkt. Der Einfluss des Nachrichtenumfelds auf die Marktstimmung könnte am Dienstag erneut äußerst gering oder gar nicht vorhanden sein.

GBP/USD-Prognose und Handelsempfehlungen:

Ein Verkauf des Paares ist heute möglich, falls es im Stundenchart zu einem Abprall vom Bereich 1,3341–1,3352 kommt, mit Kursziel 1,3199–1,3214. Käufe sind heute möglich, falls ein Schlusskurs oberhalb des Bereichs 1,3341–1,3352 erfolgt, mit Ziel 1,3437–1,3465.

Die Fibonacci-Niveaus werden im Stundenchart von 1,3341–1,3866 und im 4-Stunden-Chart von 1,2104–1,3786 aus konstruiert.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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