Die britische Währung steht weiterhin unter Druck durch den übergeordneten Markttrend, dessen Schlüsselfaktor die Entwicklung der Rohölpreise ist. Steigende Ölpreise stützen das Pfund gegenüber dem Dollar, während fallende Preise zu einer Aufwertung der US-Währung führen. Diese Dynamik hat sich in dieser Woche etabliert und stellt den zentralen, marktübergreifenden Trend dar – mit Ausnahme des Anleihemarkts.
Aus technischer Sicht ist das Währungspaar unter die Marke von 1,3385 gefallen, was zu einem weiteren kurzfristigen Rückgang führen könnte, bis sich die Situation bei der Dynamik der Ölpreise erneut ändert.
Technisches Bild und Handelsidee:

Der Kurs liegt über der Mittellinie der Bollinger Bands, unter dem 5-Perioden-SMA, aber weiterhin über dem 14-Perioden-SMA. Der RSI befindet sich über der 50%-Marke, fällt jedoch deutlich. Auch der Stochastic-Indikator ist rückläufig und unterschreitet die 50%-Marke.
Eine Konsolidierung unter 1,3385 könnte bereits in der nächsten Woche zu einem Rückgang in Richtung 1,3250 führen. Ein potenzieller Einstiegspunkt für Short-Positionen könnte im Bereich von 1,3370 liegen.
