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FX.co ★ GBP/USD. Preisanalyse. Prognose. GBP/USD steigt, nachdem Trump Signale für eine Deeskalation des Konflikts mit dem Iran sendet

GBP/USD. Preisanalyse. Prognose. GBP/USD steigt, nachdem Trump Signale für eine Deeskalation des Konflikts mit dem Iran sendet

GBP/USD. Preisanalyse. Prognose. GBP/USD steigt, nachdem Trump Signale für eine Deeskalation des Konflikts mit dem Iran sendet

Das britische Pfund hat sich am Montag gegenüber dem US-Dollar deutlich aufgewertet, nachdem Präsident Donald Trump eine Verschiebung militärischer Aktionen gegen den Iran angekündigt hatte. Er erklärte, die Verhandlungen zwischen den beiden Ländern kämen produktiv voran und könnten zu einer Deeskalation des Konflikts im Nahen Osten führen. Der Anstieg des Pfunds wurde auf eine Verringerung der geopolitischen Risiken und fallende Ölpreise zurückgeführt, die den Dollar zusätzlich unter Druck setzten.

Die Schwäche der US‑Währung spiegelte sich auch im Dollar Index (DXY) wider, der um 0,55 % nachgab. Dies stützte den Wechselkurs des Pfunds zusätzlich. Trumps Beitrag auf der Social‑Media‑Plattform Truth Social, in dem er die Verhandlungen mit Teheran als „sehr gut und produktiv“ bezeichnete, trug zu einer verbesserten Stimmung an den globalen Märkten bei. Iranische Medien dementierten jedoch das Bestehen direkter oder indirekter Kontakte zwischen den beiden Ländern.

Trotz dieses Widerspruchs fiel die Reaktion der Anleger überwiegend positiv aus: Die Aktienindizes an der Wall Street eröffneten höher, während die Ölpreise nachgaben und den Dollar weiter belasteten. Fatih Birol, der Leiter der International Energy Agency (IEA), erklärte, dass die aktuelle Krise im Nahen Osten den Energiemarkt stärker beeinflusse als beide Ölpreisschocks der 1970er‑Jahre zusammen und die Folgen des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine für die Gasversorgung in den Schatten stelle.

Vor dem Hintergrund der anhaltenden geopolitischen Unsicherheit beließen die wichtigsten Notenbanken, die sich in einem Zyklus geldpolitischer Lockerungen befinden, die Leitzinsen in der vergangenen Woche unverändert. Dies verstärkte die Zweifel an den möglichen Folgen des Konflikts im Nahen Osten für die Weltwirtschaft. Die Geldmärkte bepreisen derzeit eine moderate Wahrscheinlichkeit (etwa 52 %) für eine Anhebung des Leitzinses durch die Bank of England auf ihrer Sitzung am 18. Juni. In den USA wird hingegen keine Zinssenkung durch die Federal Reserve erwartet; die Märkte bewerten vielmehr die Wahrscheinlichkeit einer geldpolitischen Straffung um 5 Basispunkte auf der Sitzung am 17. Juni.

Vertreter der Fed beobachten die Entwicklung der Energiepreise weiterhin genau. Austan Goolsbee, Präsident der Chicago Fed, betonte, er bleibe zuversichtlich, dass bis Ende 2026 Zinssenkungen möglich seien, dafür seien jedoch stärkere Belege für einen nachhaltigen Rückgang der Inflation erforderlich. Er erklärte, dass sich die aktuellen Preisrisiken in Richtung einer Beschleunigung der Inflation verschieben und die zentrale Frage sei, wie lange es dauern werde, bis steigende Ölpreise die Wirtschaft spürbar beeinflussen.

In diesem Zusammenhang hob Fed‑Vertreter Stephen Miran hervor, dass die Notenbank keine Entscheidungen treffen sollte, die von kurzfristigen Ereignissen beeinflusst sind, da das Risikogleichgewicht weiterhin unklar sei und entschlossenes Handeln in die eine oder andere Richtung erschwere.

Aus technischer Sicht versuchen die Kurse, sich oberhalb der 200‑Tage‑SMA zu behaupten; gelingt dies, eröffnet sich den Bullen eine Chance. Es ist zudem bemerkenswert, dass der Relative‑Stärke‑Index (RSI) sich nahe der positiven Zone befindet, was auf eine bullische Stimmung hindeutet. Der nächste Widerstand ist die runde Marke von 1,3500 beziehungsweise die 50‑Tage‑SMA.

Die nachstehende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung des britischen Pfunds gegenüber den wichtigsten Währungen in diesem Monat. Das britische Pfund hat gegenüber dem neuseeländischen Dollar die größte Stärke gezeigt.

GBP/USD. Preisanalyse. Prognose. GBP/USD steigt, nachdem Trump Signale für eine Deeskalation des Konflikts mit dem Iran sendet
*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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