Handelsanalyse und Tipps für den Handel mit dem Japanischen Yen
Der Test der Marke von 159,74 fand statt, als sich der MACD-Indikator bereits deutlich über der Nulllinie befand, was das Aufwärtspotenzial des Dollars begrenzte. Aus diesem Grund habe ich nicht gekauft und die gesamte Aufwärtsbewegung verpasst.
In der zweiten Tageshälfte werden Daten zum University of Michigan Consumer Sentiment Index und zu den Inflationserwartungen erwartet. Außerdem werden Reden der FOMC-Mitglieder Thomas Barkin und Mary Daly stattfinden. Eine Kombination aus starken Konjunkturdaten und einer aggressiven Rhetorik der Währungshüter könnte das weitere Wachstum des Dollars unterstützen.
Äußerungen von Vertretern der Federal Reserve könnten Aufschluss über ihre aktuelle Einschätzung des Inflationsdrucks geben, der sich nach dem US-Angriff auf den Iran vermutlich verstärkt hat. Spiegelt ihr Tonfall eine restriktive Haltung wider, wird dies die Erwartungen an anhaltend hohe oder sogar weiter steigende Zinsen untermauern, was zu einem stärkeren Dollar und einem schwächeren Japanischen Yen führen würde.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich hauptsächlich auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Ich plane heute den Kauf von USD/JPY beim Erreichen des Einstiegspunkts im Bereich von 159,91 (grüne Linie im Chart) mit einem Ziel bei 160,30 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 160,30 werde ich Long-Positionen schließen und in Gegenrichtung Short-Positionen eröffnen (erwartete Bewegung: 30–35 Punkte). Mit einem Anstieg des Währungspaares ist heute bei starken US-Konjunkturdaten zu rechnen. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt zu steigen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem heute den Kauf von USD/JPY im Fall von zwei aufeinanderfolgenden Tests der Marke von 159,78, wenn sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 159,91 und 160,30 ist zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane heute den Verkauf von USD/JPY nach einem Durchbruch unter das Niveau von 159,78 (rote Linie im Chart), was zu einem raschen Rückgang führen kann. Das wichtigste Ziel der Verkäufer wird der Bereich um 159,52 sein, wo ich Short-Positionen schließen und in Gegenrichtung Long-Positionen eröffnen werde (erwartete Bewegung: 20–25 Punkte). Der Druck auf das Paar kann jederzeit zurückkehren. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem heute den Verkauf von USD/JPY im Fall von zwei aufeinanderfolgenden Tests des Niveaus von 159,91, wenn sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 159,78 und 159,52 ist zu erwarten.

Was im Chart zu sehen ist:
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs, zu dem Sie das Handelsinstrument kaufen können;
- Breite grüne Linie – geschätztes Niveau, auf dem Sie Take Profit platzieren oder Gewinne sichern können, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs, zu dem Sie das Handelsinstrument verkaufen können;
- Breite rote Linie – geschätztes Niveau, auf dem Sie Take Profit platzieren oder Gewinne sichern können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig
Unerfahrene Forex-Trader sollten bei Entscheidungen zum Markteintritt sehr vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihre gesamte Einlage sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan wie den oben beschriebenen. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Trader in der Regel eine Verluststrategie.
