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FX.co ★ Börse am 30. März: S&P 500 und NASDAQ verzeichnen starke Verluste

Börse am 30. März: S&P 500 und NASDAQ verzeichnen starke Verluste

Am vergangenen Freitag schlossen die Aktienindizes erneut mit deutlichen Verlusten. Der S&P 500 fiel um 1,67 %, während der Nasdaq 100 um 2,15 % nachgab. Der Dow Jones Industrial Average brach um 1,73 % ein.

Börse am 30. März: S&P 500 und NASDAQ verzeichnen starke Verluste

Die Aktien setzten ihre Schwäche fort, während die Ölpreise stiegen, ausgelöst durch eine Verschärfung der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten. Der Eintritt der von Iran unterstützten Huthi-Kräfte in den Konflikt, zusammen mit einer ausgeweiteten US-Militärpräsenz, schürte die Angst vor einer langwierigen Auseinandersetzung, was erwartungsgemäß auf die Anlegerstimmung drückte. In einem solchen Umfeld, in dem die Risiken zunehmen, ziehen es viele Investoren vor, Kapital in defensivere Anlagen umzuschichten.

Im Anschluss an den Anstieg der Energiepreise verzeichneten Staatsanleihen stetige Kursgewinne. Die gestiegene Nachfrage nach dieser Anlageklasse spiegelt ihren Ruf als sicherer Hafen in Phasen der Unsicherheit wider. Investoren, die ihr Risiko begrenzen wollen, sehen Anleihen, insbesondere Staatsanleihen, als Mittel zur Kapitalerhaltung und zur Sicherung planbarer Erträge trotz der breiten Marktvolatilität. Das Risiko höherer Zinsen in den USA stützt die Nachfrage nach festverzinslichen Wertpapieren zusätzlich.

Der asiatische Aktienindex fiel heute früh um 2,1%, da die Sorge zunahm, dass höhere Ölpreise das Wirtschaftswachstum belasten könnten. Die S&P 500-Futures machten ihre früheren Verluste wieder wett und stiegen um rund 0,1%, was auf eine mögliche Entspannung des Verkaufsdrucks hindeutet. Auch die Futures auf europäische Aktienindizes erholten sich deutlich von ihren Tagestiefs.

Ein Teil dieser Bewegung wurde durch einen Rückgang des Brent-Preises von den Tageshochs gestützt. Öl ist seit Jahresbeginn um rund 90% gestiegen. Aluminium sprang um etwa 6% nach einem Angriff Irans auf zwei Industrieanlagen im Nahen Osten.

Die erneute Marktinstabilität fiel zeitlich mit der Verlegung zusätzlicher US-Truppen in den Nahen Osten zusammen und schürte die Furcht vor einem riskanten Bodenangriff auf Iran. Händler bewerten zudem, wie sich anhaltend höhere Energiepreise auf das globale Wachstum auswirken könnten und ob sie die Geldpolitiker dazu bewegen, die Zinsen länger auf einem höheren Niveau zu halten – Faktoren, die die Risikoaversion weiter verstärken.

In anderen Marktsegmenten verzeichnete die indische Rupie ihren größten Tagesgewinn seit Februar, nachdem eine Maßnahme der Zentralbank zur Eindämmung von Spekulationen einen Kurssprung ausgelöst hatte. Der japanische Yen legte gegenüber allen Währungen der G10 zu, nachdem Japans Devisenchef Atsushi Mimura erklärte, die Behörden könnten im Falle anhaltender Volatilität entschlossen eingreifen. Gold stabilisierte sich nach seinem ersten Wochengewinn seit Beginn des Konflikts im Nahen Osten.

Börse am 30. März: S&P 500 und NASDAQ verzeichnen starke Verluste

Was das technische Bild des S&P 500 angeht, besteht die Hauptaufgabe der Käufer heute darin, den nächstgelegenen Widerstandsbereich bei 6.385 USD zu überwinden. Das würde dem Index Aufwärtsmomentum verleihen und den Weg für einen Anstieg bis 6.394 USD ebnen. Ebenso wichtig für die Bullen ist die Kontrolle oberhalb von 6.403 USD, was die Position der Käufer stärken würde. Kommt es angesichts einer geringeren Risikobereitschaft zu einer Abwärtsbewegung, müssen die Käufer sich im Bereich von 6.373 USD behaupten. Ein Bruch unter dieses Niveau würde das Instrument rasch zurück auf 6.364 USD drücken und den Weg bis 6.355 USD freimachen.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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