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FX.co ★ EUR/USD. Kursanalyse. Prognose. Das Währungspaar EUR/USD steht unter Druck durch den stärkeren US‑Dollar

EUR/USD. Kursanalyse. Prognose. Das Währungspaar EUR/USD steht unter Druck durch den stärkeren US‑Dollar

EUR/USD. Kursanalyse. Prognose. Das Währungspaar EUR/USD steht unter Druck durch den stärkeren US‑Dollar

Am Montag setzt das Währungspaar EUR/USD seine Talfahrt fort und durchbricht die psychologisch wichtige Marke von 1,1500, begünstigt durch die breite Aufwertung des US‑Dollars. Die US‑Währung behauptet ihre Stärke vor dem Hintergrund einer nachlassenden Nachfrage der Anleger nach Risikoanlagen, die sowohl von den anhaltenden geopolitischen Spannungen im Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran als auch vom weiter steigenden globalen Ölpreis getrieben wird.

EUR/USD. Kursanalyse. Prognose. Das Währungspaar EUR/USD steht unter Druck durch den stärkeren US‑Dollar

Da Energiepreise in US-Dollar notiert werden, führt ein Anstieg der Ölpreise in der Regel zu einer höheren Nachfrage nach der US-Währung. Der Dollar-Index (DXY), der die Wertentwicklung des Dollar gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, notiert über 100,00.

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Unterdessen gehen die Renditen von Staatsanleihen dies- und jenseits des Atlantiks zurück, da Marktteilnehmer ihre Erwartungen an den künftigen Kurs der Geldpolitik neu bewerten. Während frühere Anstiege der Ölpreise die Sorge vor einer beschleunigten Inflation verstärkten und die Erwartungen weiterer Zinserhöhungen schürten, verlagert sich die Aufmerksamkeit nun auf das Risiko einer nachlassenden Konjunktur, was die Wahrscheinlichkeit einer geldpolitischen Straffung verringert.

In den USA gehen Marktteilnehmer zunehmend davon aus, dass die Federal Reserve die aktuellen Leitzinsen bis Ende 2026 beibehalten wird. Laut dem CME FedWatch Tool wurde noch vor Kurzem die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung bis zum Jahresende auf nahezu 50 % geschätzt. Damit dürfte die Kombination aus andauernder geopolitischer Unsicherheit und einem hohen Zinsniveau den US-Dollar weiter unterstützen und das Erholungspotenzial des Euro begrenzen.

In Europa reduzieren Händler hingegen ihre Erwartungen an eine baldige Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank, da die Wirtschaft der Eurozone aufgrund ihrer Importabhängigkeit besonders anfällig für hohe Energiepreise ist. Der Markt rechnet jedoch weiterhin mit der Möglichkeit von zwei Zinserhöhungen bis Ende 2026.

Was die Konjunkturdaten betrifft, deuteten die vorläufigen Inflationszahlen für März aus Deutschland auf einen Anstieg des Preisdrucks hin und signalisieren den Beginn eines neuen Inflationszyklus. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die Inflationsdaten der Eurozone, deren Veröffentlichung für Dienstag geplant ist.

In den USA konzentrieren sich Anleger weiterhin auf die Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe sowie auf den Arbeitsmarktbericht für die nichtlandwirtschaftlichen Beschäftigten (NFP), der zum Ende der Woche erwartet wird.

Nachfolgend ist eine Tabelle mit der prozentualen Veränderung des US-Dollars gegenüber den wichtigsten Weltwährungen am Montag aufgeführt. Die stärkste Aufwertung der US-Währung war gegenüber dem neuseeländischen Dollar zu verzeichnen.

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Aus technischer Sicht befindet sich das Währungspaar in einem Abwärtstrend, wobei die Oszillatoren negativ sind und damit den Vorteil der Bären am Markt bestätigen. Zusätzlich notiert das Paar unter allen gleitenden Durchschnitten. Damit die Bullen eine minimale Erfolgschance haben, müssen sie das Niveau von 1,1600 überwinden und sich darüber behaupten.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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