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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 7. April? Einfache Tipps und Analysen für Einsteiger

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 7. April? Einfache Tipps und Analysen für Einsteiger

Analyse der Trades am Montag:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paars

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 7. April? Einfache Tipps und Analysen für Einsteiger

Das Währungspaar EUR/USD zeigte sich am Montag uneinheitlich und wurde weder von Geopolitik, Fundamentaldaten noch von makroökonomischen Faktoren maßgeblich getrieben. Der einzige Bericht des Tages – der ISM Services Index in den USA – wurde von den Tradern ignoriert, was niemanden überraschte. Die USA haben den angekündigten Schlag gegen den Iran nicht ausgeführt, da Donald Trump die Frist für die Verhandlungen über die Wiedereröffnung der Straße von Hormus bereits zum dritten Mal bis heute verschoben hat. Der Markt rechnet weiterhin mit neuen Eskalationen im Nahen Osten und bleibt angespannt, und die Gemeinschaftswährung kann nach wie vor keinen Aufwärtstrend etablieren. Somit blieb das technische Bild für den Montag unverändert. Wir sehen weiterhin die Ausbildung eines formalen Aufwärtstrends, während alle Bewegungen des Paares von geopolitischen Ereignissen abhängen.

5M-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 7. April? Einfache Tipps und Analysen für EinsteigerIm 5-Minuten-Chart hat sich am Montag nur ein einziges Handelssignal gebildet. Während der europäischen Handelssitzung durchbrach der Kurs den Bereich 1,1527–1,1531 und stieg anschließend um 20–25 Pips. Allerdings gelang es ihm nicht, das nächste Zielgebiet zu erreichen, sodass Anfänger die Position nur manuell schließen konnten.

Wie man am Dienstag handelt:

Im Stundenchart bleibt der Aufwärtstrend aufgrund der Anpassung der Trendlinie weiterhin aktuell, allerdings ist er eher formaler Natur, da sich derzeit praktisch niemand für technische Analyse interessiert. Der Markt bewegt sich weiterhin ausschließlich auf Basis von Geopolitik und Emotionen. Daher kann die „Achterbahnfahrt“ noch lange anhalten, und makroökonomische, technische und fundamentale Faktoren spielen nur eine untergeordnete Rolle. Trump löst beim US‑Dollar fortlaufend sowohl Einbrüche als auch Kurssprünge aus.

Am Dienstag können Anfänger erwägen, Short-Positionen zu eröffnen, falls sich der Kurs unterhalb des Bereichs 1,1527–1,1531 fest etabliert, mit einem Ziel bei 1,1455–1,1474. Ein Abprall vom Bereich 1,1527–1,1531 eröffnet die Möglichkeit für Long-Positionen mit einem Ziel bei 1,1584–1,1591.

Im 5-Minuten-Chart sind aktuell folgende Niveaus für den Handel relevant: 1,1267–1,1292, 1,1354–1,1363, 1,1413, 1,1455–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1591, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837 und 1,1899–1,1908. Am Dienstag werden in den USA die Daten zu den Auftragseingängen langlebiger Güter veröffentlicht, die als recht wichtig gelten. Wir zweifeln jedoch kaum daran, dass auch dieser Bericht ignoriert werden wird. Am Abend könnten die USA den angekündigten Schlag gegen den Iran ausführen, sodass sich die Marktaufmerksamkeit erneut vollständig auf die Geopolitik richten dürfte.

Grundprinzipien des Handelssystems:

  1. Die Stärke des Signals wird durch die Zeit bestimmt, die für seine Bildung (Abprall oder Durchbruch des Niveaus) benötigt wurde. Je kürzer diese Zeitspanne, desto stärker das Signal.
  2. Wenn um ein bestimmtes Niveau herum zwei oder mehr Trades aufgrund von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale generieren – oder auch gar keine. Technische Niveaus können in dieser Phase ignoriert werden.
  4. Im Stundenchart ist es ratsam, Signale des MACD-Indikators nur dann zu handeln, wenn eine gute Volatilität und ein Trend vorliegen, der durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Worauf man in den Charts achten sollte:

Kursniveaus von Unterstützung und Widerstand sind Niveaus, die als Ziele beim Öffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen. Take-Profit-Marken können in ihrer Nähe platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung verdeutlichen, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt oder der Markt ganz gemieden werden, um scharfe Kursumkehrungen gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money-Managements sind der Schlüssel zu langfristigem Handelserfolg.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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