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FX.co ★ Börse am 7. April: S&P 500 und NASDAQ in der Gefahrenzone

Börse am 7. April: S&P 500 und NASDAQ in der Gefahrenzone

Gestern schlossen die Aktienindizes im Plus. Der S&P 500 stieg um 0,44 %, während der Nasdaq 100 um 0,54 % zulegte. Der Dow Jones Industrial Average gewann 0,36 %.

Börse am 7. April: S&P 500 und NASDAQ in der Gefahrenzone

Die Ölpreise legten in einem volatilen Handel ebenfalls zu, während Index-Futures an Schwung verloren, da sich die Anleger vor der von Präsident Donald Trump gesetzten Frist für ein Friedensabkommen mit dem Iran vorsichtig zeigten. Erste Signale für einen Waffenstillstand wurden durch das Risiko einer erneuten Eskalation relativiert.

Brent-Rohöl stieg um 1,2 % auf über 111 US-Dollar je Barrel. Nach den Kursgewinnen vom Montag in der Hoffnung auf einen Waffenstillstand geraten die weltweiten Aktienmärkte unter Druck, da die anhaltende Unsicherheit über den Krieg die Anleger an der Seitenlinie hält. US-Aktienfutures fielen um rund 0,4 %. Die asiatischen Indizes gaben frühe Gewinne wieder ab und lagen noch 0,5 % im Plus, vor allem getragen von Technologiewerten, die als weniger anfällig für den sechswöchigen Konflikt im Nahen Osten gelten.

Weltweit richtet sich die Aufmerksamkeit weiterhin auf die Straße von Hormus, die wichtigste Schlagader für Ölströme aus dem Nahen Osten, während der US-Präsident darauf beharrt, dass jede Vereinbarung einen ununterbrochenen Transit durch diese Wasserstraße gewährleisten muss. Vor diesem Hintergrund stieg der G10-Währungsvolatilitätsindex von JPMorgan Chase & Co. am Montag um 17 Basispunkte auf 7,98 %, blieb damit jedoch in seiner jüngsten Handelsspanne.

Nach Angaben von AT Global Markets werden die Marktteilnehmer äußerst sensibel auf weitere Entwicklungen im Nahen Osten reagieren, die weiterhin der dominierende Faktor für die Stimmungslage sind. Den ganzen Tag über wird der Blick auf den Nachrichtenstrom gerichtet sein, doch derzeit scheint der Trend eher in Richtung Deeskalation zu weisen, schätzen Experten.

Gestern erklärte Trump erneut, die Gespräche mit dem Iran verliefen gut, ohne zu präzisieren, mit wem genau, während Teheran öffentlich jegliche derartigen Verhandlungen bestreitet.

Börse am 7. April: S&P 500 und NASDAQ in der Gefahrenzone

Andernorts pendelte Gold zwischen Gewinnen und Verlusten und wurde bei rund 4.650 Dollar je Unze gehandelt. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe stieg um einen Basispunkt auf 4,34 %. Bitcoin gab um mehr als 1,5 % nach und wurde bei rund 68.700 Dollar gehandelt.

Was das technische Bild des S&P 500 betrifft, besteht die Hauptaufgabe der Käufer heute darin, den nächsten Widerstandsbereich bei 6.590 Dollar zu überwinden. Das würde dem Index Aufwärtsdynamik verleihen und den Weg für einen Anstieg auf 6.603 Dollar ebnen. Ebenfalls Priorität für die Bullen hat die Kontrolle oberhalb von 6.616 Dollar, was die Position der Käufer stärken würde. Kommt es vor dem Hintergrund einer sinkenden Risikoaversion zu einem Rückgang, müssen sich die Käufer im Bereich von 6.577 Dollar behaupten. Ein Bruch unter dieses Niveau würde das Instrument rasch zurück auf 6.563 Dollar drücken und könnte den Weg in Richtung 6.552 Dollar freimachen.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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