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FX.co ★ XAU/USD. Prognose. Gold hat Schwierigkeiten, Käufer anzuziehen

XAU/USD. Prognose. Gold hat Schwierigkeiten, Käufer anzuziehen

XAU/USD. Prognose. Gold hat Schwierigkeiten, Käufer anzuziehen

Gold (XAU/USD) hat seine Abwärtsbewegung vorerst unterbrochen, bewegt sich weiterhin in der Spanne der vorangegangenen Sitzung und zeigt kaum nennenswerten Aufwärts­schwung. Die Aussichten auf eine rasche Einigung zwischen den USA und Iran schwinden vor dem Hintergrund des Ultimatums von Präsident Donald Trump, das am Dienstagabend in Bezug auf die Wiedereröffnung der Straße von Hormus ausläuft. Diese Konstellation stützt den US‑Dollar und schwächt die Position des Edelmetalls.

Darüber hinaus könnten die Erwartungen einer weltweiten geldpolitischen Straffung als zusätzlicher bärischer Katalysator für Gold wirken. Marktteilnehmer gehen zunehmend davon aus, dass der militärisch bedingte Anstieg der Energiepreise einen neuen Inflationsschub auslösen könnte, der die großen Zentralbanken, einschließlich der US‑Notenbank Federal Reserve, zu einem restriktiveren Kurs zwingt.XAU/USD. Prognose. Gold hat Schwierigkeiten, Käufer anzuziehenInsbesondere die Ölpreise sind nach der verschärften Rhetorik Trumps gegenüber dem Iran auf ein Vier‑Wochen‑Hoch gestiegen, nachdem er mit Angriffen auf zivile Infrastruktur gedroht hatte, falls nicht rechtzeitig eine Einigung erzielt wird. Daraufhin erklärte ein Berater des Parlamentspräsidenten des Iran, Mohammad Bagher Ghalibaf, es gebe keine Absicht, nachzugeben, und merkte an, Trump habe etwa 20 Stunden Zeit zu „kapitulieren“, andernfalls würden seine Verbündeten „in die Steinzeit zurückgebombt“ werden. Derartige Aussagen erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Eskalation im Nahen Osten und stützen die Risiko­prämie in den Ölpreisen.

Gleichzeitig zeigten die am Montag veröffentlichten Daten des Institute for Supply Management (ISM) einen enttäuschenden Services PMI, der im März von 56,1 auf 54 zurückging und damit auf eine Abschwächung der Wachstumsdynamik hindeutet. Parallel dazu haben sich die Inflationsindikatoren verstärkt: Der Index der gezahlten Preise sprang von 63 auf 70,7. Dieses Umfeld wird durch den robusten US‑Arbeitsmarktbericht Nonfarm Payrolls (NFP) vom vergangenen Freitag ergänzt, der die Widerstandsfähigkeit des Arbeitsmarktes unterstrich und die Erwartung festigte, dass die Federal Reserve die Zinsen länger auf einem erhöhten Niveau halten wird, um die Inflation einzudämmen.

In der Folge begünstigt das aktuelle Umfeld eine bullische Stimmung gegenüber dem US‑Dollar und deutet für den Goldpreis darauf hin, dass der Abwärtspfad derzeit der Weg des geringsten Widerstands ist. Frische US‑Makrodaten könnten als Katalysator für weitere Kursbewegungen fungieren.

Aus technischer Sicht müssen die Gold‑Bullen den 20‑Tage‑Simple Moving Average (SMA) nach oben durchbrechen, um eine reale Chance auf eine nachhaltige Aufwärtsbewegung zu erhalten. Solange die Oszillatoren jedoch negativ bleiben, fehlt den Bullen aktuell die nötige Durchsetzungskraft.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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