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FX.co ★ Worauf sollte man am 8. April achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Worauf sollte man am 8. April achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Analyse makroökonomischer Berichte:

Worauf sollte man am 8. April achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Für Mittwoch sind nur sehr wenige makroökonomische Berichte geplant, und keiner davon ist von Bedeutung. Händler können sich lediglich auf den Bericht zu den Einzelhandelsumsätzen in der Eurozone konzentrieren, aber wer interessiert sich im Moment für die Einzelhandelsumsätze der Eurozone? In der vergangenen Nacht wurde bekannt, dass im Nahen Osten eine zweiwöchige Waffenruhe vereinbart wurde, in deren Verlauf voraussichtlich intensive Verhandlungen über den Abschluss eines Friedensabkommens stattfinden werden. Zudem bestehen die Parteien weiterhin auf völlig gegensätzlichen Standpunkten. Iran erklärte, die USA hätten alle Bedingungen des iranischen Waffenstillstandsvorschlags akzeptiert, während Donald Trump mitteilte, Iran habe der Öffnung der Meerenge zugestimmt, was darauf hindeutet, dass es in naher Zukunft keine neuen Raketenangriffe geben werde.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Worauf sollte man am 8. April achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Unter den fundamentalen Ereignissen am Mittwoch ist einzig das Protokoll der Federal Reserve nennenswert; der Markt ignoriert jedoch weiterhin alle Faktoren, die nicht mit Geopolitik zusammenhängen. Die Fed-Sitzung fand vor drei Wochen statt, und seitdem hat der Markt Positionen zur Geldpolitik der Zentralbank, Reden von Zentralbankvertretern und nahezu alle makroökonomischen Daten weitgehend ausgeblendet. Daher sind die Fed-Protokolle unter den aktuellen Umständen nicht relevant.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am dritten Handelstag der Woche können sich beide Währungspaare in jede Richtung bewegen, da der Markt weiterhin ausschließlich auf geopolitische Nachrichten reagiert, die nicht vorhersehbar sind. Der Euro kann heute in der Spanne von 1,1655–1,1666 gehandelt werden, während das Britische Pfund in der Spanne von 1,3403–1,3407 gehandelt werden kann. Wir sehen nach wie vor keine Grundlage für ein starkes, anhaltendes Wachstum der US‑Währung (unter Berücksichtigung aller Faktoren, nicht nur der Geopolitik), und die sich verbessernde geopolitische Lage hat bereits einen Rückgang des Dollars ausgelöst.

Grundprinzipien des Handelssystems:

  1. Die Stärke des Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Durchbruch eines Niveaus) benötigt wurde. Je kürzer die Zeitspanne, desto stärker das Signal.
  2. Wenn rund um ein bestimmtes Niveau aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale generieren oder auch gar keine. Technische Niveaus können in solchen Phasen ignoriert werden.
  4. Auf dem Stunden-Chart ist es ratsam, MACD-Signale nur dann zu handeln, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Worauf man in den Charts achten sollte:

Kursniveaus von Unterstützung und Widerstand sind Marken, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen. Take-Profit-Niveaus können in deren Nähe platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung aufzeigen, in die es derzeit vorzuziehen ist zu handeln.

Der MACD‑Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Während ihrer Veröffentlichung sollte daher mit äußerster Vorsicht gehandelt werden, oder Trader sollten den Markt verlassen, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex‑Markt sollten sich darüber im Klaren sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money Managements ist der Schlüssel zu langfristigem Handelserfolg.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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