Handelsanalyse und Tipps für den Handel mit dem Britischen Pfund
Der Test der Marke von 1,3416 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was einen korrekten Einstiegspunkt für Verkäufe des Pfunds bestätigte. Das Währungspaar setzte die Abwärtsbewegung jedoch nicht fort.
Die Daten zur Aktivität im britischen Bausektor fielen etwas besser aus als von Ökonomen erwartet, was das Abwärtspotenzial des Pfunds begrenzte. Ein Wert unter 50 signalisiert jedoch weiterhin eine Kontraktion in diesem Sektor. Grund dafür ist der anhaltende Einfluss der hohen Zinsen, die Hypotheken weniger erschwinglich machen und die Nachfrage nach Neubauten dämpfen. Somit bleibt trotz der leichten Verbesserung gegenüber den Prognosen der Gesamteindruck der Daten angespannt. Der Bausektor ist ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Gesundheit, und seine anhaltende Schrumpfung lastet auf dem Britischen Pfund.
In der US-Handelssitzung werden die Protokolle der jüngsten geldpolitischen Sitzung der Federal Reserve erwartet. Vor dem Hintergrund der aktuellen Lage dürfte dieses Dokument einen eher „hawkishen“ Ton anschlagen, der die Sorgen um die Inflation und den Wunsch widerspiegelt, sie rasch zu senken. Ein Teil dieser „Hawkishness“ könnte jedoch durch jüngste Entwicklungen relativiert werden, etwa durch Nachrichten aus dem Nahen Osten und die scheinbare Pause in der Eskalation der Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Zusätzliche Einblicke in den weiteren Kurs der Fed-Politik liefern die Reden von Mitgliedern des Federal Open Market Committee. Besonders im Fokus stehen dabei die Aussagen von Christopher Waller – bekannt für seine ausgesprochen straffe Haltung – und Mary Daly, die möglicherweise eine ausgewogenere oder vorsichtigere Perspektive einnimmt. Ihre nach der Sitzung getroffenen Äußerungen dienen gewissermaßen als Filter für die Interpretation der Protokolle.
Was die Intraday-Strategie angeht, werde ich mich eher auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund heute beim Erreichen des Einstiegspunkts um 1,3446 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel bei 1,3526 (dickere grüne Linie). Im Bereich von 1,3526 plane ich, Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (unter der Erwartung einer Bewegung von 30–35 Punkten). Bei einem starken Bullenmarkt ist mit einem weiteren Anstieg des Pfunds zu rechnen. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt zu steigen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu kaufen, falls das Niveau von 1,3416 zweimal hintereinander getestet wird, während sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Das wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr führen. Es ist dann mit einem Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3446 und 1,3526 zu rechnen.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund nach einem erneuten Test (Bruch nach unten) des Niveaus von 1,3416 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen kann. Das wichtigste Kursziel für Verkäufer wird 1,3373 sein. Dort plane ich, Short-Positionen zu schließen und Long-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (unter der Erwartung einer Bewegung von 20–25 Punkten). Ein erneuter Verkaufsdruck auf das Pfund ist heute eher unwahrscheinlich. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu verkaufen, falls das Niveau von 1,3446 zweimal hintereinander getestet wird, während sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Das wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr führen. Es ist dann mit einem Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3416 und 1,3373 zu rechnen.

Was auf dem Chart zu sehen ist
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments;
- Dicke grüne Linie – geschätztes Niveau für das Platzieren von Take Profit oder das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments;
- Dicke rote Linie – geschätztes Niveau für das Platzieren von Take Profit oder das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten Entscheidungen über den Markteintritt sehr sorgfältig treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Konto sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein korrektes Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Denken Sie daran, dass erfolgreiches Trading einen klaren Handelsplan erfordert, wie den oben beschriebenen. Spontane Entscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Händler von Natur aus eine Verluststrategie.
