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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 9. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 9. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse der Trades vom Mittwoch:

1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 9. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar GBP/USD verzeichnete am Mittwoch ebenfalls ein kräftiges Wachstum, doch wie beim Euro fand der Großteil der Aufwärtsbewegung während der asiatischen Handelssitzung statt. In den europäischen und amerikanischen Sitzungen tauchten dann Informationen auf, die darauf hindeuteten, dass die Waffenruhe keine echte Waffenruhe ist, da niemand die Feindseligkeiten im Nahen Osten wirklich beenden will. So berichtete etwa Israel, dass lediglich mit Iran eine Vereinbarung getroffen worden sei, während Libanon nach wie vor nicht zu den freundlichen Ländern zähle. Wir sahen also zunächst die unmittelbare Marktreaktion auf die Verhandlungen und eine mögliche Friedensperspektive, doch für einen weiteren Anstieg des Paares ist nun eine Bestätigung erforderlich, dass alle Konfliktparteien im Nahen Osten bereit sind, das Feuer einzustellen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Aus technischer Sicht wurde die abwärtsgerichtete Trendlinie durchbrochen, doch die weitere Aufwertung des britischen Pfunds hängt davon ab, wie lange und wie stabil sich die Waffenruhe tatsächlich erweist.

5M-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 9. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart wurden am Mittwoch zahlreiche Handelssignale generiert. Im Verlauf des gesamten Tages prallte das Währungspaar immer wieder von einer der drei Zonen ab: 1,3403–1,3407, 1,3437–1,3446 und 1,3484–1,3489. Alle im Tagesverlauf entstandenen Signale führten dazu, dass die jeweiligen Kursziele erreicht wurden. Infolgedessen eröffneten Anfänger viele Positionen, die sich allesamt als profitabel erwiesen.

Wie man am Donnerstag handelt:

Im Stundenchart beginnt das GBP/USD-Paar, einen neuen Aufwärtstrend auszubilden, doch das Ausmaß der Aufwertung des britischen Pfunds hängt vollständig vom Grad der Deeskalation im Nahen Osten ab. Es gibt derzeit keine grundlegenden Voraussetzungen für ein mittelfristiges Wachstum des US-Dollars, weshalb wir davon ausgehen, dass sich der globale Aufwärtstrend im Jahr 2026 fortsetzen wird. Damit dies jedoch eintritt, müssen die geopolitischen Spannungen weltweit weiter nachlassen, da die Nachfrage nach dem Dollar bislang ausschließlich aus diesem Grund gestiegen ist.

Am Donnerstag können Anfänger neue Short-Positionen eröffnen, falls der Kurs von der Zone 1,3403–1,3407 nach unten abprallt, mit Kurszielen bei 1,3319–1,3331. Kommt es zu einer Konsolidierung oberhalb der Zone 1,3403–1,3407, können Long-Positionen mit Zielen bei 1,3437–1,3446 und 1,3484–1,3489 eröffnet werden.

Im 5-Minuten-Chart kann der Handel derzeit an den folgenden Marken erfolgen: 1,3096–1,3107, 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3403–1,3407, 1,3437–1,3446, 1,3484–1,3489, 1,3529–1,3543, 1,3643–1,3652, 1,3695, 1,3741–1,3751. Heute sind im Vereinigten Königreich keine wichtigen Veröffentlichungen geplant, während in den USA die dritte Schätzung des BIP für das vierte Quartal sowie der Kernindex der privaten Konsumausgaben (PCE) veröffentlicht werden. Wir gehen davon aus, dass sich die Aufmerksamkeit des Marktes erneut vor allem auf die geopolitische Lage richten wird.

Grundprinzipien des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Durchbruch eines Levels) benötigt wurde. Je kürzer diese Zeitspanne, desto stärker das Signal.
  2. Wenn rund um ein bestimmtes Level zwei oder mehr Trades aufgrund von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale generieren – oder auch gar keine. Technische Levels können in solchen Phasen ignoriert werden.
  4. Im Stundenchart ist es ratsam, MACD-Signale nur dann zu handeln, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Levels zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als eine gemeinsame Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Worauf man in den Charts achten sollte:

Unterstützungs- und Widerstandsmarken sind Kursniveaus, die beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen als Ziele dienen. Take-Profit-Marken können in ihrer Nähe platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung markieren, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle verwendet werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (sie sind stets im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares deutlich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht gehandelt werden, oder Trader sollten den Markt vorübergehend verlassen, um plötzliche Kursumschwünge entgegen der vorangegangenen Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klar definierte Strategie und ein effektives Money-Management sind die Schlüssel zum langfristigen Handelserfolg.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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