Analyse der Trades und Tipps für den Handel mit dem japanischen Yen
Der Test der Marke von 158,35 fiel mit einem Zeitpunkt zusammen, an dem der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen. Das bestätigte den korrekten Einstiegspunkt für den Verkauf des Dollars. In der Folge fiel das Paar um 40 Pips.
Anschließend legte der Dollar gegenüber dem Yen jedoch wieder zu, nachdem das Protokoll der Federal Reserve veröffentlicht worden war. Darin räumte das Komitee eine erhöhte Unsicherheit aufgrund des Konflikts im Nahen Osten sowie Risiken für den Arbeitsmarkt ein. Nahezu alle Fed-Mitglieder unterstützten die Beibehaltung des aktuellen Zinssatzes, nur ein Mitglied stimmte für eine Senkung um 0,25 %. Das Protokoll der Fed wurde vom Markt als Signal interpretiert, dass die Fed bereit ist, einen vorsichtigen Ansatz in der Geldpolitik beizubehalten. Angesichts der geopolitischen Spannungen und ihrer möglichen Auswirkungen auf die globalen Energiemärkte sowie der sich abschwächenden Dynamik des weltweiten Wirtschaftswachstums versucht die US-Notenbank, voreilige Schritte zu vermeiden. Vor diesem Hintergrund werden die anstehenden Konjunkturdaten, insbesondere zu Inflation und Beschäftigung in den USA, entscheidend für den künftigen Kurs der Geldpolitik sein, was sich deutlich auf das Währungspaar USD/JPY auswirken dürfte.
Wir dürfen die geopolitischen Spannungen, die sich allmählich wieder verstärken, nicht vergessen. Die gescheiterten Verhandlungen zwischen den USA und Iran haben die Nachfrage nach dem Dollar schnell wiederbelebt und werden zu einem Ausverkauf des japanischen Yen führen.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute bei einem Einstiegskurs um 159,04 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel bei 159,44 (dickere grüne Linie im Chart). Bei 159,44 plane ich, die Long-Positionen zu schließen und unmittelbar anschließend in die Gegenrichtung zu verkaufen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips vom Einstiegskurs aus. Am besten ist es, während Korrekturen und deutlicher Rücksetzer bei USD/JPY wieder in die Käufe einzusteigen. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses von 158,28 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtskorrektur am Markt führen. Ein Anstieg bis zu den Widerstandsniveaus von 159,04 und 159,44 ist zu erwarten.
Verkaufsszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute erst nach einem Bruch des Niveaus von 158,82 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem raschen Rückgang des Währungspaares führen dürfte. Das wichtigste Kursziel für Verkäufer wird das Niveau von 158,51 sein, bei dem ich plane, die Short-Positionen zu schließen und unmittelbar anschließend in die Gegenrichtung zu kaufen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips zurück von diesem Niveau). Es ist besser, so hoch wie möglich zu verkaufen. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses von 159,04 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtskorrektur am Markt führen. Ein Rückgang bis zu den Unterstützungsniveaus von 158,82 und 158,51 ist zu erwarten.

Was ist im Chart zu sehen:
- Dünne grüne Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;
- Breite grüne Linie – der erwartete Kurs, bei dem Take Profit gesetzt oder Gewinne gesichert werden können, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;
- Breite rote Linie – der erwartete Kurs, bei dem Take Profit gesetzt oder Gewinne gesichert werden können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator. Es ist wichtig, sich beim Markteintritt an überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen bei Einstiegsentscheidungen äußerst vorsichtig sein. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte nicht im Markt engagiert zu sein, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer Handelsplan unerlässlich, wie der oben dargestellte. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Trader von vornherein eine Verluststrategie.
