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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 10. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 10. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse der Trades vom Donnerstag:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 10. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar EUR/USD versuchte am Donnerstag, seine Aufwärtsbewegung fortzusetzen, doch es gab gleichzeitig sowohl Gründe dafür als auch dagegen. Einerseits ist der Markt weiterhin optimistisch in Bezug auf ein mögliches Ende des Krieges im Nahen Osten. Andererseits dauern die militärischen Auseinandersetzungen an, und der am Mittwoch erzielte Waffenstillstand hielt nicht einmal einen Tag. Gestern wurde ein weiterer enttäuschender BIP-Bericht für das vierte Quartal veröffentlicht, der eigentlich einen Rückgang des Dollars hätte auslösen müssen. Allerdings ignoriert der Markt seit zwei Monaten weitgehend den makroökonomischen Hintergrund. So begann auf dem Stunden-Chart ein neuer Aufwärtstrend, der jedoch ebenso schnell enden könnte wie die vorherigen, falls sich die Lage im Nahen Osten nicht weiter in Richtung Deeskalation und dauerhaften Frieden entwickelt.

5M-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 10. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart wurde am Donnerstag nur ein einziges Handelssignal generiert. Während der europäischen Handelssitzung durchbrach der Kurs den Bereich von 1,1655–1,1666, woraufhin sich das Paar um etwa 30–40 Pips in die richtige Richtung bewegte. Diese 30–40 Pips konnten von Anfängern im Handel leicht verdient werden, da das Signal einfach und eindeutig war und die Bewegung des Paares recht geradlinig verlief.

Wie man am Freitag handelt:

Im Stunden-Chart hat sich der Aufwärtstrend aufgrund geopolitischer Faktoren wieder fortgesetzt, und die weiteren Bewegungen des Paares werden von denselben Faktoren abhängen. Der Markt handelt weiterhin ausschließlich auf Basis der Ereignisse im Nahen Osten und von Emotionen. Daher können „Achterbahnbewegungen“ noch lange anhalten, während makroökonomische, technische und fundamentale Faktoren in den Hintergrund treten. Trump provoziert fortlaufend sowohl Einbrüche als auch Sprünge des US-Dollars.

Am Freitag können Anfänger Short-Positionen in Erwägung ziehen, wenn sich der Kurs unterhalb des Bereichs von 1,1655–1,1666 festigt, mit Ziel bei 1,1584–1,1591. Ein erneuter Kursprall vom Bereich 1,1655–1,1666 eröffnet die Möglichkeit für Long-Positionen mit Zielen bei 1,1745–1,1754.

Im 5-Minuten-Chart sollten die folgenden Marken für den Handel berücksichtigt werden: 1,1267–1,1292, 1,1354–1,1363, 1,1413, 1,1455–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1591, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837, 1,1899–1,1908. Am Freitag wird in Deutschland die zweite Inflationsschätzung für den März veröffentlicht, dieser Bericht ist jedoch völlig nachrangig. In den USA erscheint der „Bericht der Woche“ – die Inflationsdaten für den März in einer einzigen Schätzung. Die Inflation beeinflusst derzeit direkt die Geldpolitik der Fed, aber der Markt kann diesen Bericht ebenso gut ignorieren.

Wichtige Grundsätze des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Prall oder Durchbruch eines Levels) benötigt wurde. Je kürzer die Zeitspanne, desto stärker das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Level zwei oder mehr Trades aufgrund von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar zahlreiche Fehlsignale erzeugen – oder auch gar keine. Technische Levels können in diesem Fall ignoriert werden.
  4. Im Stunden-Chart ist es ratsam, MACD-Signale nur dann zu handeln, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Levels zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even gesetzt werden.

Worauf man in den Charts achten sollte:

Kursmarken von Unterstützung und Widerstand sind Levels, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen. Take-Profit-Marken können in ihrer Nähe platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung markieren, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt werden, oder man verlässt den Markt, um abrupte Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und ein effektives Money-Management sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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