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FX.co ★ Euro-Währung: Wöchentliche Vorschau

Euro-Währung: Wöchentliche Vorschau

Euro-Währung: Wöchentliche Vorschau

Der Montag markiert den Beginn einer neuen Woche, und in diesem Rückblick möchte ich über die Wirtschaft, Konjunkturberichte, die Positionen der Zentralbanken und die Reden ihrer Präsidenten sprechen. Doch all das wirkt bedeutungslos. Im Mittelpunkt steht weiterhin der andauernde Krieg im Nahen Osten. Die Verhandlungen in Islamabad sind – wie erwartet – gescheitert. Die Marktteilnehmer interessieren sich nun jedoch mehr für die Folgen des Verhandlungsabbruchs als für die Gespräche selbst oder den Waffenstillstand.

Die Analystenmeinungen zu diesem Thema gehen auseinander. Einige erwarten bereits ab Montag eine Eskalation der Kampfhandlungen, während andere damit rechnen, dass die Gespräche fortgesetzt werden. Auch offizielle Stellen im Iran und in den USA liefern widersprüchliche Informationen. So berichtete etwa JD Vance, dass in den wichtigsten Fragen keine Verständigung erzielt wurde, die Verhandlungen aber möglicherweise weitergehen könnten. Das iranische Außenministerium erklärte, die Forderungen der USA seien überzogen und dass Verhandlungen zwar fortgesetzt werden könnten, die Gegenseite jedoch künftig eine realistischere Haltung einnehmen müsse.

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Unterdessen hat Donald Trump erklärt, dass er möglicherweise bald eine Blockade der Straße von Hormus verhängen wird, die derzeit faktisch bereits von Iran selbst blockiert wird. Das ist eine ziemlich überraschende Wendung. Was würde das den USA bringen? Tatsächlich eine ganze Menge. In meinen früheren Analysen habe ich erwähnt, dass die Straße von Hormus ein zentrales Druckmittel Irans ist – nicht nur gegenüber den USA, sondern gegenüber der gesamten Welt. Gleichzeitig exportiert Iran sein eigenes Öl ebenfalls durch die Straße von Hormus. Trump möchte sie für alle Schiffe blockieren, einschließlich der iranischen. Dieser Schritt würde die Finanzströme in den Iran begrenzen, der in Kriegszeiten deutlich höhere Einnahmen aus dem Ölverkauf nach Ost-Eurasien erzielt. Eine amerikanische Blockade der Straße von Hormus könnte Iran daher empfindlich treffen und seine Fähigkeit, weiter Widerstand zu leisten, deutlich schwächen.

Wellenbild für EUR/USD:

Auf Basis der Analyse von EUR/USD komme ich zu dem Schluss, dass das Instrument sich weiterhin im aufwärtsgerichteten Abschnitt des Trends befindet (unteres Bild), während es sich kurzfristig innerhalb einer Korrekturstruktur bewegt. Das Korrekturwellenmuster wirkt weitgehend abgeschlossen und könnte nur dann eine komplexere, ausgedehntere Form annehmen, wenn ein belastbarer Waffenstillstand zwischen Iran, den USA, Israel und ALLEN anderen Ländern im Nahen Osten zustande kommt. Andernfalls gehe ich davon aus, dass sich von den aktuellen Niveaus aus ein neues Abwärtswellenmuster auszubilden beginnen kann.

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Wellenbild für GBP/USD:

Das Wellenmuster für das Instrument GBP/USD ist im Laufe der Zeit – wie von mir erwartet – deutlich klarer geworden. Wir sehen nun in den Charts eine ausgeprägte fünfwellige Abwärtsstruktur mit einer Extension in der dritten Welle. Falls dies zutrifft und die Geopolitik in naher Zukunft keinen neuen Absturz des Instruments auslöst, ist mit der Bildung einer mindestens dreiwelligen Korrekturstruktur zu rechnen, innerhalb derer das Pfund auf Niveaus von 1,3511 und 1,3594 steigen könnte, was 50,0 % bzw. 61,8 % auf der Fibonacci-Skala entspricht. Kommt ein Waffenstillstand zustande, könnte sich der Korrekturabschnitt des Trends in einen impulsiven verwandeln.

Grundprinzipien meiner Analyse:

  1. Wellenstrukturen sollten einfach und klar sein. Komplexe Strukturen sind schwer handelbar und ändern sich oft.
  2. Wenn keine ausreichend hohe Sicherheit über die weitere Marktentwicklung besteht, ist es besser, nicht in den Markt einzusteigen.
  3. Es gibt niemals 100%ige Sicherheit hinsichtlich der Bewegungsrichtung. Denken Sie immer daran, schützende Stop-Loss-Orders zu verwenden.
  4. Wellenanalyse lässt sich mit anderen Analyseformen und Handelsstrategien kombinieren.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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