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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 21. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 21. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse der Montagstrades:

1H‑Chart des EUR/USD‑Pairs

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 21. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar EUR/USD zeigte am Montag keine nennenswerten Bewegungen. Der Tag begann mit einem leichten Abwärts-Gap, im Verlauf des Tages legten die Notierungen jedoch zu. Wichtig ist dabei, dass ein zentrales Ereignis des Tages die Absage der zweiten Verhandlungsrunde zwischen den USA und Iran war. Das bedeutet, dass die Straße von Hormus von beiden Seiten blockiert bleibt und der Krieg im Nahen Osten am Mittwoch wieder aufflammen könnte, da an diesem Tag der zweiwöchige Waffenstillstand ausläuft. Der Markt hatte somit eigentlich alle Voraussetzungen, um den sicheren Hafen US‑Dollar wieder zu favorisieren. Dennoch reagierte er darauf kaum, was uns zu der Annahme führt, dass der geopolitische Faktor weiter an Bedeutung verliert. Das heißt natürlich nicht, dass es künftig keine Marktreaktionen mehr auf Ereignisse im Nahen Osten geben wird. Sollte der Krieg in dieser Woche in vollem Umfang wiederaufgenommen werden, könnte der Dollar deutlich an Wert gewinnen. Insgesamt ist der Markt jedoch nicht mehr bereit, sich blindlings in Käufe der US‑Währung zu stürzen.

5M‑Chart des EUR/USD‑Pairs

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 21. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Auf dem 5-Minuten-Chart wurde am Montag nur ein einziges Handelssignal generiert – ein Kaufsignal. Gleich zu Beginn der europäischen Handelssitzung prallte der Kurs vom Bereich 1,1745–1,1754 nach oben ab und bewegte sich anschließend nur in eine Richtung – aufwärts. Daher konnten Anfänger bis zum Tagesende eine Long-Position manuell mit einem Gewinn von etwa 20 Pips schließen.

Wie man am Dienstag handelt:

Auf dem Stunden-Chart bleibt der Aufwärtstrend intakt. Zwei Wochen in Folge wurde der Dollar abverkauft, und geopolitische Faktoren sind etwas in den Hintergrund getreten. Nun verschärft sich die geopolitische Lage jedoch erneut, sodass der US-Dollar in dieser Woche wieder als sicherer Hafen gefragt sein könnte. Wir halten eine Korrektur für möglich, aber in jedem Fall stehen den Tradern technische Marken zur Verfügung, und die Kursbewegungen werden von den Entwicklungen im Nahen Osten abhängen.

Am Dienstag können Anfänger Short-Positionen in Erwägung ziehen, wenn sich der Kurs unterhalb des Bereichs 1,1745–1,1754 festigt, mit Ziel 1,1655–1,1666. Neue Long-Positionen können bei einem Abprall vom Bereich 1,1745–1,1754 eröffnet werden, mit Ziel 1,1830–1,1837.

Auf dem 5-Minuten-Chart sind die folgenden Marken relevant: 1,1354–1,1363, 1,1413, 1,1455–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1591, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837, 1,1899–1,1908. Am Dienstag wird in der Eurozone lediglich der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen veröffentlicht, während in den USA der wöchentliche ADP-Beschäftigungsbericht und die Einzelhandelsumsätze anstehen. Alle vier Veröffentlichungen dürften kaum eine deutliche Marktreaktion auslösen.

Grundprinzipien des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Durchbruch eines Levels) benötigt wurde. Je kürzer diese Zeitspanne, desto stärker das Signal.
  2. Wenn rund um ein bestimmtes Level zwei oder mehr Trades auf Basis von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale erzeugen – oder auch gar keine. Technische Levels können in solchen Phasen ignoriert werden.
  4. Auf dem Stunden-Chart ist es ratsam, MACD-Signale nur dann zu handeln, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Befinden sich zwei Levels zu dicht beieinander (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die gewünschte Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf den Einstiegskurs (Break-even) nachgezogen werden.

Worauf man auf den Charts achten sollte:

Unterstützungs- und Widerstandslevels sind Kursmarken, die als Zielbereiche für Kauf- oder Verkaufstrades dienen. Take-Profit-Orders können in ihrer Nähe platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend aufzeigen und die Richtung markieren, in die es aktuell vorzugsweise zu handeln gilt.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares deutlich beeinflussen. Daher sollte in diesen Zeiträumen mit größter Vorsicht gehandelt werden, oder man verlässt den Markt, um plötzliche, starke Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten sich bewusst machen, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klare Handelsstrategie und ein wirksames Money-Management sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Trading.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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