Analyse der Trades und Handelstipps für den japanischen Yen:
Der Test des Kurses bei 158,83 fiel mit dem Zeitpunkt zusammen, an dem der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen. Dadurch wurde der korrekte Einstiegspunkt für den Verkauf von Dollars bestätigt. In der Folge fiel das Währungspaar um mehr als 20 Pips.
Gestern ließ die Handelsaktivität im Währungspaar USD/JPY deutlich zu wünschen übrig. Angesichts der Unsicherheit im Nahen Osten agierten die Händler besonders vorsichtig. Der wichtigste Auslöser für die Wende des Yen in der zweiten Tageshälfte war der Kurswechsel Irans. Auf die morgendlichen Stellungnahmen, die von einer entschiedenen Ablehnung weiterer Verhandlungen geprägt waren, folgte zur Mittagszeit eine deutlich flexiblere Rhetorik. Dies deutete auf eine mögliche Gesprächsbereitschaft Teherans hin und milderte die Befürchtungen einer weiteren Eskalation der Auseinandersetzung.
Es sei jedoch betont, dass die Lage im Nahen Osten weiterhin fragil bleibt. Händler werden die weitere Entwicklung und neue Äußerungen der wichtigsten Akteure genau verfolgen. Jede Veränderung in der Stimmung oder im Verhalten könnte rasch zu erneuten Schwankungen im USD/JPY-Paar führen.
Was die Intraday-Strategie angeht, werde ich mich stärker auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Szenario Nr. 2 konzentrieren.

Kaufszenarien
- Szenario Nr. 1: Ich plane heute, USD/JPY zu kaufen, wenn der Kurs den Einstiegsbereich um 158,95 (grüne Linie im Chart) erreicht, mit einem Kursziel bei 159,21 (dickere grüne Linie im Chart). Am Punkt 159,21 beabsichtige ich, die Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (Ziel ist eine Bewegung von 30–35 Pips vom Niveau aus). Am besten kauft man das Währungspaar bei Korrekturen und deutlicheren Rücksetzern in USD/JPY zurück. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und von dort aus gerade beginnt zu steigen.
- Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem heute, USD/JPY zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kursniveaus bei 158,76 kommt und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr des Marktes führen. Ein Anstieg bis zu den gegenüberliegenden Niveaus von 158,95 und 159,21 ist zu erwarten.
Verkaufsszenarien
- Szenario Nr. 1: Ich plane heute, USD/JPY erst nach einem Bruch des Niveaus von 158,76 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem zügigen Rückgang des Paares führen dürfte. Das wichtigste Ziel für Verkäufer wird das Niveau von 158,48 sein, wo ich vorhabe, die Short-Positionen zu schließen und unmittelbar in Gegenrichtung zu kaufen (Ziel ist eine Bewegung von 20–25 Pips vom Niveau aus). Es ist besser, so hoch wie möglich zu verkaufen. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und von dort aus gerade mit seinem Rückgang beginnt.
- Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem heute, USD/JPY zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kursniveaus bei 158,95 kommt und sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr des Marktes führen. Ein Rückgang bis zu den gegenüberliegenden Niveaus von 158,76 und 158,48 ist zu erwarten.

Was ist auf dem Chart zu sehen:
- Dünne grüne Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;
- Dicke grüne Linie – der erwartete Kurs, an dem ein Take Profit gesetzt oder Gewinne gesichert werden können, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;
- Dicke rote Linie – der erwartete Kurs, an dem ein Take Profit gesetzt oder Gewinne gesichert werden können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator. Es ist wichtig, sich bei Markteintritten an überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen bei Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte nicht im Markt engagiert zu sein, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie stets Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Konto verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist es entscheidend, einen klaren Trading-Plan zu haben, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Trader von Natur aus eine Verluststrategie.
