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FX.co ★ Trump verhängte eine finanzielle Blockade gegen den Iran

Trump verhängte eine finanzielle Blockade gegen den Iran

Trump verhängte eine finanzielle Blockade gegen den Iran

Wie ich bereits viele Male gesagt habe, ist es unter den derzeitigen Bedingungen in der Praxis die beste der realistischen Optionen, den Konflikt im Nahen Osten einzufrieren. Ich neige nicht dazu, mich in Optimismus zu flüchten oder auf ein Friedensabkommen zu hoffen, wenn es dafür keine Grundlage gibt. Im Grunde hat Donald Trump den Konflikt bereits eingefroren, da die Kampfhandlungen in der Region eingestellt wurden, aber von einem Ende kann keine Rede sein. Daher wird Trump nun versuchen, den Iran nicht nur an den Verhandlungstisch zu zwingen, sondern mit anderen Druckmitteln, konkret mit finanziellen, dazu zu bringen, die Forderungen Washingtons zu akzeptieren.

Der Iran fürchtet keinen neuen Krieg, aber was ist, wenn seine Finanzströme vollständig blockiert werden und Teheran damit die Mittel entzogen werden, um Krieg zu führen? Schließlich wird die Kriegsführung deutlich schwieriger, wenn kein Geld vorhanden ist. Zumindest ist das Trumps Überzeugung. Meiner Ansicht nach wird selbst eine Finanzblockade gegen den Iran nicht die Ergebnisse bringen, die sich Washington erhofft. Nach Angaben des Hausherrn des Weißen Hauses verliert der Iran durch die Blockade der Häfen, die seinen Ölexport verhindert, bis zu 500 Millionen US-Dollar pro Tag. Vielleicht ist diese Zahl in Wirklichkeit deutlich geringer, aber Öl ist in der Tat eine der wichtigsten Quellen zur Auffüllung des Haushalts von Teheran.

Trump übersieht jedoch, dass der Iran bei Weitem nicht zu den reichsten Ländern gehört und seit fast 50 Jahren in Armut unter weltweiten Sanktionen eines Großteils der Welt lebt. Der Iran ist es gewohnt, unter Entbehrungen zu leben, ständig in Alarmbereitschaft zu sein und alle 5–10 Jahre in den Krieg zu ziehen. Daher wird ihn meiner Ansicht nach auch eine Finanzblockade nicht einschüchtern. Man muss außerdem verstehen, dass die Straße von Hormus nicht die einzige Route ist, über die Öl in den Osten gelangt. Sie ist die bequemste, billigste, gewohnte und über Jahre bewährte Route, aber eben nicht die einzige. Früher oder später wird der Iran nach alternativen Wegen suchen, um Öl nach China und in andere ostasiatische Länder zu transportieren.

Trump verhängte eine finanzielle Blockade gegen den Iran

Daher bin ich der Auffassung, dass auch eine finanzielle Blockade keine Ergebnisse bringen wird und der Konflikt über Monate oder sogar Jahre eingefroren bleiben kann, da keine der beiden Seiten eine direkte Eskalation will, aber ebenso wenig zu Zugeständnissen bereit ist. Vor diesem Hintergrund rechne ich kurzfristig nicht mit einem Rückgang der Öl- und Gaspreise, während der US‑Dollar nur dann eine erhöhte Nachfrage verzeichnen dürfte, wenn die Kampfhandlungen wieder aufflammen. Ich meine damit den langfristigen Trend, nicht die korrektiven Wellen.

Wellenstruktur für EUR/USD:

Auf Grundlage meiner Analyse von EUR/USD komme ich zu dem Schluss, dass sich das Instrument weiterhin innerhalb eines Aufwärtssegments des Trends befindet (unteres Bild) und sich kurzfristig in einer Korrekturstruktur bewegt. Das Korrekturwellen‑Set wirkt weitgehend abgeschlossen und könnte nur dann eine komplexere, verlängerte Form annehmen, wenn zwischen Iran, den USA, Israel und ALLEN anderen Ländern im Nahen Osten ein stabiler, langfristiger Waffenstillstand zustande kommt. Andernfalls gehe ich davon aus, dass sich von den aktuellen Niveaus aus eine neue Abwärtswellen‑Struktur entwickeln kann – oder zumindest eine Korrekturwelle.

Trump verhängte eine finanzielle Blockade gegen den Iran

Wellenstruktur für GBP/USD:

Die Wellenstruktur des Instruments GBP/USD ist im Laufe der Zeit – wie von mir erwartet – klarer geworden. Jetzt sehen wir in den Charts eine deutlich erkennbare dreiteilige Aufwärtsstruktur, die bereits abgeschlossen sein könnte. Trifft dies zu, können wir die Ausbildung von mindestens einer Abwärtswelle (vermutlich d) erwarten. Das Aufwärtssegment des Trends könnte eine fünfteilige Form annehmen, doch dafür müsste sich der Konflikt im Nahen Osten abkühlen und nicht erneut aufflammen. Daher ist das Basisszenario für die kommenden Tage ein Rückgang in den Bereich der 34er‑Figur oder leicht darunter. Danach wird erneut alles von den geopolitischen Faktoren abhängen.

Grundlegende Prinzipien meiner Analyse:

  1. Wellenstrukturen sollten einfach und verständlich sein. Komplexe Strukturen sind schwer zu handeln und führen häufig zu Veränderungen.
  2. Wenn keine Klarheit darüber besteht, was am Markt passiert, ist es besser, ihm fernzubleiben.
  3. Es kann niemals eine 100%ige Sicherheit bezüglich der Bewegungsrichtung geben. Vergessen Sie nicht die schützenden Stop‑Loss‑Orders.
  4. Die Wellenanalyse kann mit anderen Analyseformen und Handelsstrategien kombiniert werden.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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