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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 29. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 29. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse des Dienstagshandels:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 29. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar EUR/USD zeigte sich am Dienstag aufgrund technischer Faktoren und des völligen Fehlens von Ereignissen, Nachrichten oder Berichten recht schwach. Im Grunde genommen beginnt die laufende Handelswoche erst heute, am Mittwoch, so richtig. In den USA steht heute das „Ereignis der Woche“ an: die FOMC-Sitzung, auf die Tagungen der European Central Bank und der Bank of England sowie eine ganze Reihe wichtiger makroökonomischer Berichte folgen. Allerdings sollte man nicht automatisch davon ausgehen, dass die Volatilität dadurch deutlich anzieht und wir nun jeden Tag ausgeprägte Trendbewegungen sehen werden. Alle drei Zentralbanken dürften ihre Leitzinsen unverändert lassen, und der makroökonomische Hintergrund wird vom Markt nun schon seit zwei Monaten weitgehend ignoriert. Daher ist es zwar wahrscheinlich, dass wir zum Ende der Woche hin einen Anstieg der Volatilität sehen werden, dieser dürfte jedoch geringer ausfallen als erhofft und zudem von häufigen Richtungswechseln der Kurse selbst im Tagesverlauf begleitet sein. Für den Markt haben geopolitische Themen nach wie vor Vorrang vor wirtschaftlichen oder fundamentalen Faktoren.

5M-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 29. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart wurden am Dienstag keine Handelssignale generiert. Damit hatten Anfänger den ganzen Tag über keinen Anlass, neue Positionen zu eröffnen.

So handeln Sie am Mittwoch:

Im Stundenchart bleibt der Aufwärtstrend intakt. Bereits seit zwei Wochen in Folge wird der Dollar am Markt abverkauft, während die Geopolitik sogar in den Hintergrund gerückt ist. Allerdings verbessert sich die geopolitische Lage nicht, und der US‑Dollar könnte schon bald wieder als sicherer Hafen gefragt sein. Mit einer starken Dollar-Aufwertung zu rechnen, ist derzeit jedoch womöglich nicht realistisch. Der Markt befindet sich seit der vergangenen Woche in einer Korrekturphase.

Am Mittwoch können Anfänger Short-Positionen mit Ziel bei 1,1655–1,1666 eröffnen, falls der Kurs von der Zone 1,1745–1,1754 nach unten abprallt. Neue Long-Positionen können in Erwägung gezogen werden, wenn der Kurs im Bereich 1,1655–1,1666 nach oben abprallt, mit Ziel 1,1745–1,1754.

Im 5-Minuten-Chart sind die folgenden Marken zu beobachten: 1,1354–1,1363, 1,1413, 1,1455–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1591, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837, 1,1899–1,1908. Am Mittwoch veröffentlicht Deutschland einen Inflationsbericht, in den USA erscheinen die Auftragseingänge für langlebige Güter, und am Abend werden die Ergebnisse der FOMC‑Sitzung bekannt gegeben. Daher ist mit den Hauptbewegungen am Abend zu rechnen, und diese lassen sich im Voraus nicht prognostizieren, da niemand weiß, welche Rhetorik Powell wählen wird.

Grundprinzipien des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Durchbruch eines Levels) benötigt wurde. Je kürzer diese Zeitspanne, desto stärker das Signal.
  2. Wenn rund um ein bestimmtes Level zwei oder mehr Trades auf Basis von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale generieren – oder auch gar keine. Technische Levels können in solchen Phasen ignoriert werden.
  4. Im Stundenchart ist es ratsam, MACD‑Signale nur dann zu handeln, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Levels zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop Loss auf Breakeven nachgezogen werden.

Darauf sollten Sie in den Charts achten:

Kursmarken für Unterstützung und Widerstand sind Levels, die beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen als Ziele dienen. Take‑Profit‑Marken können in ihrer Nähe gesetzt werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend zeigen und die Richtung angeben, in die es derzeit vorzuziehen ist zu handeln.

Der MACD‑Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Konjunkturberichte (sie sind immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaars deutlich beeinflussen. Zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung sollte daher mit größter Vorsicht gehandelt werden, oder Trader sollten den Markt vorübergehend verlassen, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex‑Markt sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klar definierte Strategie und ein effizientes Money‑Management sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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