Handelsrückblick und Tipps für den Handel mit dem Euro
Der Test des Kursniveaus von 1,1764 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als sich der MACD-Indikator gerade von der Nulllinie nach oben bewegte, was einen gültigen Einstiegspunkt für Käufe des Euro bestätigte. In der Folge stieg das Währungspaar um 10 Punkte.
Vor dem Hintergrund relativ solider Konjunkturdaten aus der Eurozone setzte die Gemeinschaftswährung ihre gestern begonnene Aufwertung fort. Der Anstieg fiel jedoch eher verhalten aus, da die Daten aus Frankreich und Deutschland den allgemeinen Optimismus nicht stützten.
Im weiteren Verlauf wird sich die Aufmerksamkeit der Anleger auf die US-Makrodaten richten. Im Fokus stehen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Dieser Frühindikator für den Zustand eines zentralen Bereichs der US-Wirtschaft könnte die künftige Richtung des Dollars bestimmen. Deutliche Abweichungen von den Prognosen könnten als Auslöser wirken und den jüngsten Rückgang des Dollars im Handumdrehen wieder zunichtemachen.
Parallel dazu sind Reden von Mitgliedern des Federal Reserve Open Market Committee geplant. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Aussagen von Beth M. Hammack und John Williams. Jede Bemerkung – einschließlich feiner Nuancen zu Inflationserwartungen und künftigen Zinsänderungen – wird sorgfältig analysiert werden.
Und natürlich darf man Trump und seine Versprechen, Frieden und Ordnung in den Nahen Osten zu bringen, nicht außer Acht lassen.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1:
Heute ist ein Kauf des Euro möglich, sobald das Kursniveau von 1,1779 (grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Ziel bei 1,1805. Bei 1,1805 plane ich, den Markt zu verlassen und den Euro zugleich in Gegenrichtung zu verkaufen, mit einem Ziel von 30–35 Punkten Bewegung vom Einstiegspunkt. Ein weiteres Wachstum des Euro ist heute nur bei schwachen US-Konjunkturdaten zu erwarten.
Wichtig: Stellen Sie vor dem Kauf sicher, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und seine Aufwärtsbewegung gerade erst beginnt.
Szenario Nr. 2:
Ich plane außerdem, den Euro heute zu kaufen, falls das Niveau von 1,1761 zweimal in Folge getestet wird, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr am Markt führen. Anschließend kann ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1779 und 1,1805 erwartet werden.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1:
Ich plane, den Euro zu verkaufen, nachdem das Paar das Niveau von 1,1761 (rote Linie im Chart) erreicht hat. Das Ziel liegt bei 1,1730, wo ich beabsichtige, den Markt zu verlassen und sofort in Gegenrichtung zu kaufen, mit einem Ziel von 20–25 Punkten Aufwärtsbewegung von diesem Niveau. Der Druck auf das Paar kann heute zurückkehren, falls starke US-Daten veröffentlicht werden.
Wichtig: Stellen Sie vor dem Verkauf sicher, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und seine Abwärtsbewegung gerade erst beginnt.
Szenario Nr. 2:
Ich plane außerdem, den Euro heute zu verkaufen, falls das Niveau von 1,1779 zweimal in Folge getestet wird, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr am Markt führen. Anschließend kann ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1761 und 1,1730 erwartet werden.

Erklärung der Chart-Markierungen
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments;
- Breite grüne Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. -Bereich für das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments;
- Breite rote Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. -Bereich für das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, sich an überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.
Wichtig
Anfänger im Forex-Handel sollten Entscheidungen zum Markteintritt äußerst sorgfältig treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich dennoch entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihre gesamte Einlage sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money-Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Beachten Sie, dass erfolgreicher Handel einen klaren Handelsplan erfordert, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die ausschließlich auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Händler von vornherein eine Verluststrategie.
