US-Aktienindizes legen zu

Gestern schlossen die wichtigsten US-Aktienindizes erneut mit kräftigen Gewinnen. Der S&P 500 stieg um 1,46 %, der Nasdaq 100 legte um 2,02 % zu und der Dow Jones Industrial Average gewann 1,44 %. Die weltweiten Aktienmärkte markierten neue Rekordhöhen, angetrieben von der Zuversicht, dass die Vereinigten Staaten und der Iran kurz vor einer Einigung zur Beendigung des Konflikts stehen.
Anleger verfolgen die diplomatischen Bemühungen erkennbar mit Hoffnung und sehen eine für beide Seiten akzeptable Vereinbarung als Schlüsselfaktor für die Stabilisierung des geopolitischen Umfelds. Positive Erwartungen einer Entspannung der Spannungen stützen die Kapitalzuflüsse an die Börsen. Die Märkte warten nun auf die Antwort Irans, die innerhalb der nächsten 24 Stunden erwartet wird. Weitere Einzelheiten finden Sie unter folgendem Link.
S&P 500 auf Rekordhoch, nachdem Trump ein baldiges Ende des Konflikts im Nahen Osten signalisiert

Der S&P 500 verzeichnete nach Äußerungen von Donald Trump, der Krieg im Nahen Osten werde bald enden und ein Abkommen werde noch vor seinem Treffen mit Xi Jinping in der Woche vom 15. Mai geschlossen, ein zweites Rekordhoch in Folge. Anleger scheinen sich um die genauen Inhalte des Abkommens wenig zu sorgen – selbst die Aussicht, dass Iran sein Nuklearprogramm behält, wird eher als Faktor gesehen, der die Ölpreise drückt und das Risiko eines erneuten Inflationsschubs begrenzt.
Über längere Zeit reagierten US-Aktien sensibel auf Öl. Irgendwann jedoch löste sich der S&P 500 von seiner Korrelation mit Brent Crude, die zwischenzeitlich sogar negativ wurde. An den Märkten scheint inzwischen zunehmend ein Ende der Konfrontation im Nahen Osten als Basisszenario eingepreist zu sein; selbst Teherans Bruch der Waffenruhe konnte die Anleger nicht verunsichern. Weitere Details finden Sie unter folgendem Link.
US-Außenpolitik in Unordnung, Zweifel bei Verbündeten nehmen zu

Der Dienstag, 5. Mai 2026, könnte als der Tag des schnellsten und unerklärlichsten Kurswechsels in der US-Außenpolitik in die Geschichtsbücher eingehen. Am Nachmittag erklärte Außenminister Marco Rubio vor Reportern im Weißen Haus das Ende von Operation Epic Fury, die Ende Februar gegen den Iran gestartet worden war. Er verkündete, dass die Kampfhandlungen beendet seien und nicht wieder aufgenommen würden.
Die USA vollzogen anschließend eine Kehrtwende hin zu einer humanitären Mission namens „Project Freedom“, die darauf abzielte, Handelsschiffe physisch durch die verminte und blockierte Straße von Hormus zu eskortieren. Die Welt atmete erleichtert auf, in der Annahme, dass diese maritime Lebensader nun endlich wieder geöffnet würde. Dieser diplomatische Triumph hielt jedoch nur wenige Stunden: Später am Abend veröffentlichte Donald Trump einen Beitrag, der die Erklärungen des State Department und des Pentagon faktisch annullierte. Folgen Sie dem Link für weitere Details.
