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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 8. Mai? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 8. Mai? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Handelsanalyse für Donnerstag:

1-Stunden-Chart des GBP/USD-Währungspaares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 8. Mai? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar GBP/USD versuchte am Donnerstag, seine Aufwärtsbewegung in der Nähe der lokalen Hochs auszuweiten. Am Abend gab das britische Pfund jedoch nach, was rein technischer Natur gewesen sein könnte. Zumindest in diesem Zeitraum gab es am Markt keine offiziellen geopolitischen Nachrichten. Es wurde lediglich von Explosionen in mehreren Regionen des Iran berichtet, ohne dass nähere Informationen über deren Art oder Ursache vorlagen. Dennoch könnten sich die Käufer angesichts der Sorge vor einer Wiederaufnahme des Konflikts etwas zurückgezogen haben. Man sollte sich in Erinnerung rufen, dass am Montag ein Wiederaufflammen eines großangelegten Krieges im Nahen Osten im Raum stand. Der Waffenstillstand bleibt äußerst fragil. Heute werden in den USA wichtige Daten zum Arbeitsmarkt und zur Arbeitslosigkeit veröffentlicht, die erhebliche Marktvolatilität auslösen könnten. Gleichzeitig darf der geopolitische Hintergrund nicht außer Acht gelassen werden. Die Lage im Nahen Osten bleibt instabil, und jederzeit könnten neue Raketenangriffe erfolgen oder ein weiterer diplomatischer Rückschlag bekanntgegeben werden.

5M-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 8. Mai? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart wurden am Donnerstag zwei Handelssignale generiert. Während der europäischen Handelssitzung prallte das Paar vom Bereich 1,3587–1,3598 ab, und während der amerikanischen Sitzung erfolgte eine Konsolidierung darunter. Daher brachten Long-Positionen Anfängern keinen Gewinn, während Short-Positionen auf Freitag übertragen werden konnten.

Wie man am Freitag handelt:

Im Stundenchart bleibt das GBP/USD-Paar in einem Aufwärtstrend, bewegt sich jedoch bereits seit fast einem Monat seitwärts. Ohne eine ernsthafte Eskalation im Nahen Osten wird der Dollar das Wachstum, das er im Februar und März gezeigt hat, nicht mehr aufrechterhalten können. Einzelne Ereignisse können seine Stärke zwar weiterhin kurzzeitig unterstützen, insgesamt ist der geopolitische Faktor jedoch in den Hintergrund getreten. Das britische Pfund weist nach den Trends in den Tages- und Wochencharts vielversprechende Aufwärtsperspektiven auf.

Am Freitag können Anfänger in Short-Positionen bleiben mit einem Zielbereich bei 1,3456–1,3476, da sich der Kurs unterhalb des Bereichs 1,3587–1,3598 konsolidiert hat. Konsolidiert sich der Kurs hingegen oberhalb des Bereichs 1,3587–1,3598, können Long-Positionen mit einem Ziel bei 1,3695 eröffnet werden.

Im 5-Minuten-Chart sollten die folgenden Marken berücksichtigt werden: 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3695 und 1,3741–1,3751. Heute ist der britische Konjunkturkalender völlig leer, während in den USA wichtige Berichte zu den Nonfarm Payrolls und der Arbeitslosenquote veröffentlicht werden. Zudem sollte man die geopolitischen Faktoren nicht aus den Augen verlieren.

Die wichtigsten Regeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abpraller oder Durchbruch eines Levels) benötigt wurde. Je weniger Zeit es braucht, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn in der Nähe eines Levels aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder auch gar keine generieren. Technische Levels können in solchen Phasen ignoriert werden.
  4. Im Stundenchart ist es vorzuziehen, Signale des MACD-Indikators nur bei guter Volatilität und in Anwesenheit eines Trends zu handeln, der durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt ist.
  5. Wenn zwei Levels zu nah beieinanderliegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone behandelt werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was auf den Charts zu sehen ist:

Kurslevels (Zonen) von Unterstützung und Widerstand – Levels, die als Kursziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen oder als Quellen von Signalen fungieren.

Rote Linien – Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und darauf hinweisen, in welche Richtung das Handeln derzeit vorzugswürdig ist.

MACD-Indikator (14, 22, 3) – Histogramm und Signallinie – ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle dienen kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaars erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung besonders vorsichtig gehandelt werden, oder man verlässt den Markt, um einen scharfen Kursumschwung entgegen der vorangegangenen Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines soliden Money-Managements sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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