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FX.co ★ Worauf sollte man am 8. Mai achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Worauf sollte man am 8. Mai achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Analyse makroökonomischer Berichte:

Worauf sollte man am 8. Mai achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Für Freitag sind nur wenige makroökonomische Veröffentlichungen geplant, darunter jedoch einige wichtige Berichte. Der Tag beginnt mit der Veröffentlichung der deutschen Handelsbilanz sowie der Daten zur Industrieproduktion. Angesichts der aktuellen Lage sind diese Kennzahlen jedoch von nachgeordneter Bedeutung und dürften am Markt nur wenig Beachtung finden. In den USA hingegen werden die Nonfarm Payrolls und die Arbeitslosenquote veröffentlicht, was eine starke Reaktion der Marktteilnehmer auslösen könnte. Zusätzlich werden in den USA noch weniger bedeutsame Daten zu Löhnen sowie zum Verbrauchervertrauen der University of Michigan veröffentlicht.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Worauf sollte man am 8. Mai achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Unter den wichtigen Ereignissen am Freitag stechen die Reden von Christine Lagarde sowie Vertretern der Europäischen Zentralbank (Cipollone, de Guindos, Schnabel) und der Federal Reserve (Goolsbee, Waller, Daly, Bowman) hervor. Allerdings fanden in der vergangenen Woche bereits Sitzungen der Fed, der EZB und der Bank of England statt, sodass Händler die geldpolitischen Positionen aller Zentralbanken gut kennen. Wir haben erfahren, dass die Fed nicht geneigt ist, ihre Geldpolitik im Jahr 2026 zu ändern, während EZB und BoE einen abwartenden Kurs eingeschlagen haben und sich nicht übermäßig wegen der steigenden Inflation sorgen, in der Hoffnung auf ein Ende des Konflikts im Nahen Osten und eine Freigabe der Straße von Hormus. EZB und BoE sind bereit, im Sommer die Leitzinsen anzuheben, falls es akut notwendig werden sollte, die Fed hingegen nicht. Es ist unwahrscheinlich, dass sich die Positionen der Zentralbankvertreter in der vergangenen Woche verändert haben.

Der geopolitische Hintergrund beginnt sich zu verändern, doch leider sagen die Worte das eine, während die Fakten auf etwas anderes hindeuten. Offiziell stehen Iran und die USA kurz davor, ein vorläufiges Abkommen zu unterzeichnen, das ein endgültiges Ende der Feindseligkeiten ermöglichen, die Freigabe der Straße von Hormus einleiten und die Bedingungen für einen langfristigen Frieden im Nahen Osten koordinieren soll. Vor Ort jedoch griff Iran am Montag und Dienstag die VAE und amerikanische Zerstörer an, während die US-Flotte mehrere iranische Boote im Persischen Golf zerstörte. Am Donnerstagabend wurden Berichte über Explosionen im Iran bekannt, doch liegen dazu derzeit keine weiteren Informationen vor.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am letzten Handelstag der Woche können beide Währungspaare aufgrund wichtiger makroökonomischer Daten und geopolitischer Faktoren mit erhöhter Volatilität gehandelt werden, die den Markt jederzeit „explodieren“ lassen könnten. Tatsächlich bewegen sich sowohl der Euro als auch das Pfund seit mehreren Wochen in einer Range, aber heute könnte sich alles ändern. Der Euro kann heute in der Spanne von 1,1745–1,1754 gehandelt werden, während das britische Pfund in der Spanne von 1,3587–1,3598 gehandelt werden kann. Die Volatilität könnte heute gering bleiben.

Hauptregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke des Signals wird durch die Zeit bestimmt, die für seine Ausbildung (Abprall oder Ausbruch des Niveaus) benötigt wurde. Je weniger Zeit dies in Anspruch nimmt, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn in der Nähe eines Niveaus aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder auch gar keine generieren. Technische Niveaus können dann außer Acht gelassen werden.
  4. Im Stundenchart ist es vorzuziehen, Signale des MACD-Indikators nur bei guter Volatilität und einem Trend zu handeln, der durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop Loss auf Break-even gesetzt werden.

Was auf den Charts zu sehen ist:

Kursniveaus (Zonen) der Unterstützung und des Widerstands – Niveaus, die als Kursziele beim Eröffnen von Käufen oder Verkäufen dienen oder Signalquellen darstellen.

Rote Linien – Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und darauf hinweisen, in welche Richtung derzeit bevorzugt gehandelt werden sollte.

MACD-Indikator (14, 22, 3) – Histogramm und Signallinie – ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Deshalb sollte während ihrer Veröffentlichung so vorsichtig wie möglich gehandelt oder die Positionen sollten geschlossen werden, um eine scharfe Gegenbewegung des Kurses zu vermeiden.

Einsteiger am Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines soliden Money-Managements ist entscheidend für langfristigen Handelserfolg.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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