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FX.co ★ Worauf sollte man am 12. Mai achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Worauf sollte man am 12. Mai achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Analyse makroökonomischer Berichte:

Worauf sollte man am 12. Mai achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Für Dienstag sind einige makroökonomische Veröffentlichungen vorgesehen. In Deutschland wird heute die zweite Inflationsschätzung für April veröffentlicht, die für den Markt objektiv deutlich weniger interessant ist als die erste Schätzung. Außerdem werden in Deutschland und der Eurozone die ZEW-Konjunkturerwartungen für Mai publiziert, doch auch diese Daten gelten nicht als besonders bedeutend. In den USA erscheinen ein nachrangiger ADP-Bericht zum Arbeitsmarkt für die Woche sowie ein Inflationsbericht für April. Unserer Einschätzung nach dürfte allein der Verbraucherpreisindex eine spürbare Marktreaktion auslösen.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Worauf sollte man am 12. Mai achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Unter den fundamentalen Ereignissen vom Dienstag gibt es ebenfalls nichts besonders Hervorhebenswertes. Es ist anzumerken, dass die Positionen aller Zentralbanken in Bezug auf die Geldpolitik den Tradern gut bekannt sind und der Markt fundamentale sowie makroökonomische Faktoren derzeit weitgehend ignoriert. In den kommenden Monaten wird nicht mit einer Änderung des Leitzinses der Federal Reserve gerechnet, während die European Central Bank und die Bank of England ihre Politik verschärfen könnten, sofern sich die Lage im Nahen Osten nicht verbessert und die Inflation weiter anzieht.

Der geopolitische Hintergrund hat sich zu verändern begonnen, doch leider deuten die Worte auf das eine hin, während die Fakten etwas anderes zeigen. Theoretisch stehen Iran und die USA kurz davor, ein vorläufiges Abkommen zu unterzeichnen, das einen vollständigen Waffenstillstand ermöglichen, den Prozess der Freigabe der Straße von Hormus einleiten und die Bedingungen für einen langfristigen Frieden im Nahen Osten festlegen würde. In der Praxis jedoch haben die Parteien in den vergangenen sieben Tagen den Waffenstillstand dreimal verletzt, und eine weitere Verhandlungsrunde ist kläglich gescheitert. Positiv ist zwar, dass sich die Parteien auf eine Fortsetzung des Dialogs geeinigt haben, doch ohne Fortschritte wird der Konflikt unweigerlich wieder aufflammen.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am zweiten Handelstag der Woche könnten sich beide Währungspaare eher träge bewegen. Tatsächlich befinden sich sowohl der Euro als auch das Pfund seit mehreren Wochen in einer Seitwärts- oder Beinahe-Seitwärtsbewegung. Der Euro kann heute aus dem Bereich von 1,1745–1,1754 gehandelt werden, und das britische Pfund aus dem Bereich von 1,3587–1,3598; die Volatilität könnte jedoch erneut gering sein. Wir warten auf neue Entwicklungen im Konflikt zwischen Iran und den USA und beobachten weiterhin die US-Inflation.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Durchbruch des Levels) benötigt wurde. Je weniger Zeit benötigt wurde, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn in der Nähe eines Levels zwei oder mehr Trades auf Grundlage falscher Signale eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder gar keine generieren. Technische Levels können in diesem Fall vernachlässigt werden.
  4. Im Stunden-Chart ist es vorzuziehen, Signale des MACD-Indikators nur bei guter Volatilität und einem Trend zu handeln, der durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Levels zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even gesetzt werden.

Erläuterungen zu den Charts:

Kurslevels (Zonen) von Unterstützung und Widerstand – Levels, die als Kursziele bei der Eröffnung von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen oder aus denen Handelssignale entstehen.

Rote Linien – Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und darauf hinweisen, in welche Richtung der Handel derzeit vorzugsweise erfolgen sollte.

MACD-Indikator (14, 22, 3) – Histogramm und Signallinie – ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle verwendet werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während deren Veröffentlichung so vorsichtig wie möglich gehandelt oder die Position vollständig geschlossen werden, um einen scharfen Kursumschwung gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Handelsstrategie und eines soliden Money-Managements sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Trading.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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