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FX.co ★ Worauf sollte man am 14. Mai achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Worauf sollte man am 14. Mai achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Analyse makroökonomischer Berichte:

Worauf sollte man am 14. Mai achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Für Donnerstag sind mehrere makroökonomische Berichte geplant, doch es ist wichtig festzuhalten, dass der Markt das gesamte makroökonomische Umfeld in den vergangenen drei Monaten weitgehend ignoriert hat. In dieser Woche wurden Berichte zur Inflation und zu den Produzentenpreisen in den USA sowie zum BIP und zur Industrieproduktion in der Eurozone weitgehend unbeachtet gelassen. Daher ist auch bei den heutigen Daten die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass sie nennenswerte Marktbewegungen auslösen. Im Vereinigten Königreich werden Berichte zum BIP und zur Industrieproduktion veröffentlicht, während in den USA Daten zu den Einzelhandelsumsätzen und zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung erscheinen. Im Kalender der Eurozone findet sich nichts von Bedeutung.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Worauf sollte man am 14. Mai achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Unter den grundlegenden Ereignissen, die für Donnerstag auf dem Kalender stehen, stechen eine weitere Rede von Christine Lagarde sowie Äußerungen von Vertretern der Federal Reserve (Harker, Williams, Barr) hervor. Die Haltung aller Zentralbanken in Bezug auf die Geldpolitik ist den Tradern jedoch gut bekannt, und der Markt ignoriert derzeit Fundamentaldaten und Makroökonomie weitgehend. In den kommenden Monaten wird weder mit einer Senkung noch mit einer Erhöhung des Leitzinses der Fed gerechnet, während die Europäische Zentralbank und die Bank of England ihre Politik straffen könnten, falls sich die Lage im Nahen Osten nicht verbessert und die Inflation weiter anzieht. Da eine Verbesserung der Lage in den verbleibenden zwei Maiwochen eher unwahrscheinlich ist, bereitet sich die EZB bereits auf eine Zinserhöhung vor, und die BoE dürfte dem Beispiel der EZB folgen.

Der geopolitische Hintergrund hat sich zu verändern begonnen, doch leider deuten die Worte noch auf das eine hin, während die Fakten etwas anderes zeigen. In den vergangenen anderthalb Wochen haben die Konfliktparteien dreimal den Waffenstillstand gebrochen, und eine weitere Verhandlungsrunde ist kläglich gescheitert. Man hat sich darauf geeinigt, den Dialog fortzusetzen, doch wenn es keine Fortschritte gibt, wird die Wiederaufnahme der Kampfhandlungen unvermeidlich sein.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am vorletzten Handelstag der Woche könnten beide Währungspaare erneut eher träge handeln. Tatsächlich bewegen sich sowohl der Euro als auch das Pfund seit mehreren Wochen in einer Seitwärts- oder Beinahe-Seitwärtsphase. Der Euro kann heute in der Spanne von 1,1745–1,1754 gehandelt werden, während das britische Pfund in den Spannen von 1,3587–1,3598 und 1,3456–1,3476 gehandelt werden kann; allerdings könnte die Volatilität erneut gering ausfallen. Wir warten auf neue Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen dem Iran und den USA.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Durchbruch des Levels) benötigt wurde. Je weniger Zeit dafür erforderlich war, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn in der Nähe eines Levels aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Positionen eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder auch gar keine Signale generieren. Technische Levels können in diesem Fall an Aussagekraft verlieren.
  4. Auf dem Stunden-Chart ist es vorzuziehen, Signale des MACD-Indikators nur bei guter Volatilität und einem Trend zu handeln, der durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Levels zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone behandelt werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop Loss auf Break-even gesetzt werden.

Was auf den Charts zu sehen ist:

Kurslevels (Zonen) von Unterstützung und Widerstand – Levels, die als Kursziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen oder als Signalquellen fungieren.

Rote Linien – Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend darstellen und anzeigen, in welche Richtung ein Handel derzeit bevorzugt werden sollte.

MACD-Indikator (14, 22, 3) – Histogramm und Signallinie – ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle verwendet werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares wesentlich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung so vorsichtig wie möglich gehandelt werden, oder man sollte den Markt verlassen, um eine abrupte Gegenbewegung des Kurses zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines soliden Money-Managements sind der Schlüssel zum langfristigen Erfolg im Handel.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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