Handelsanalyse und Trading-Tipps für den Euro
Der Test des Kursniveaus von 1,1631 erfolgte, als der MACD-Indikator bereits deutlich unter die Nulllinie gefallen war, was das Abwärtspotenzial des Euro begrenzte. Aus diesem Grund habe ich nicht verkauft.
In der zweiten Tageshälfte erhalten wir Daten zum Empire Manufacturing Index sowie Zahlen zur US-Industrieproduktion. Diese Indikatoren, die als empfindliche Barometer für die US-Wirtschaft dienen, können die Dynamik des Währungspaares maßgeblich beeinflussen. Der Empire Manufacturing Index, der von der Federal Reserve Bank of New York veröffentlicht wird, spiegelt die Geschäftstätigkeit im verarbeitenden Gewerbe des Bundesstaates New York wider. Analysten und Trader beobachten diesen Index genau, da er häufig frühzeitige Signale für sich abzeichnende Trends in der gesamten US-Industrie liefert.
Gleichzeitig stellen Veränderungen in der Industrieproduktion einen wichtigen makroökonomischen Indikator dar, der die Gesamtproduktion des Industriesektors widerspiegelt. Ein Anstieg dieses Indikators wird in der Regel mit einer wirtschaftlichen Expansion in Verbindung gebracht, während ein Rückgang auf eine Abschwächung hindeuten kann.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich hauptsächlich auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Heute ist ein Kauf des Euro möglich, sobald das Niveau von 1,1649 (grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Ziel bei 1,1678. Bei 1,1678 plane ich, den Markt zu verlassen und zudem den Euro in die Gegenrichtung zu verkaufen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Punkten vom Einstiegsniveau. Mit einem Anstieg des Euro ist heute nur zu rechnen, wenn die US-Daten schwach ausfallen.
Wichtig! Vergewissern Sie sich vor einem Kauf, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem, den Euro zu kaufen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests des Niveaus von 1,1626 gibt, während sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und eine Aufwärtsumkehr am Markt auslösen. In diesem Fall ist ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1649 und 1,1678 zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, den Euro zu verkaufen, nachdem der Kurs das Niveau von 1,1626 (rote Linie im Chart) erreicht hat. Das Ziel liegt bei 1,1594, wo ich beabsichtige, den Markt zu verlassen und sofort in die Gegenrichtung zu kaufen, in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Punkten in die entgegengesetzte Richtung vom Niveau aus. Der Druck auf das Währungspaar wird heute zurückkehren, falls starke US-Daten veröffentlicht werden.
Wichtig! Vergewissern Sie sich vor einem Verkauf, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem, den Euro zu verkaufen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests des Niveaus von 1,1649 gibt, während sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und eine Abwärtsumkehr auslösen. Anschließend ist ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1626 und 1,1594 zu erwarten.

Was im Chart zu sehen ist
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments;
- Breite grüne Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. eine Zone, in der Gewinne manuell gesichert werden können, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments;
- Breite rote Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. eine Zone, in der Gewinne manuell gesichert werden können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, auf überkaufte und überverkaufte Zonen zu achten.
Wichtig
Anfänger im Forex-Handel sollten Entscheidungen zum Markteintritt sehr sorgfältig treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich für den Handel während Nachrichtenveröffentlichungen entscheiden, setzen Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein geeignetes Money Management einsetzen und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreicher Handel erfordert einen klaren Trading-Plan wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für einen Intraday-Trader auf lange Sicht eine verlustreiche Strategie.
