Handelsanalyse und Trading-Tipps für das Britische Pfund
Der Test des Preisniveaus von 1,3336 erfolgte, als der MACD-Indikator bereits deutlich unter die Nulllinie gefallen war, was das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich das Pfund nicht verkauft.
Als Nächstes erwarten wir die Veröffentlichung des Empire Manufacturing Index und der Daten zur US-Industrieproduktion. Starke Werte in diesen Bereichen können auf eine zunehmende Geschäftstätigkeit, steigende Aufträge und damit auf ein mögliches BIP-Wachstum hindeuten, was einen weiteren Anstieg des US-Dollars gegenüber dem Britischen Pfund unterstützen würde. Besser als erwartete Daten könnten die Argumente für eine straffere Geldpolitik stärken. Sollten die Zahlen hingegen schwächer als prognostiziert ausfallen, könnte dies Zweifel an der Nachhaltigkeit des Wirtschaftswachstums aufkommen lassen und am Ende der Woche zu Gewinnmitnahmen bei Long-Positionen im US-Dollar führen, was sich positiv auf das Währungspaar GBP/USD auswirken würde.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich hauptsächlich auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, das Pfund beim Erreichen des Einstiegspunkts um 1,3377 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Ziel eines Anstiegs in Richtung 1,3416 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3416 plane ich, Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Punkten in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau aus. Mit einem Anstieg des Pfunds ist heute nur nach schwachen US-Daten zu rechnen.
Wichtig! Vor dem Kauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu kaufen, falls es zwei aufeinanderfolgende Tests des Kursniveaus von 1,3347 gibt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und eine Aufwärtskorrektur am Markt auslösen. In diesem Fall ist ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3377 und 1,3416 zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, das Pfund nach einem erneuten Test des Niveaus von 1,3347 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem raschen Rückgang des Paares führen dürfte. Das zentrale Ziel für Verkäufer wird das Niveau von 1,3311 sein; dort plane ich, Short-Positionen zu schließen und unmittelbar Long-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen, in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Punkten in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau aus. Der Druck auf das Pfund wird heute zurückkehren, falls starke US-Daten veröffentlicht werden.
Wichtig! Vor dem Verkauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu verkaufen, falls es zwei aufeinanderfolgende Tests des Kursniveaus von 1,3377 gibt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und eine Abwärtskorrektur am Markt auslösen. In diesem Fall ist ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3347 und 1,3311 zu erwarten.

Was auf dem Chart zu sehen ist
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;
- Breite grüne Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. eine Zone, in der Gewinne manuell realisiert werden können, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;
- Breite rote Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. eine Zone, in der Gewinne manuell realisiert werden können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, auf überkaufte und überverkaufte Zonen zu achten.
Wichtig
Einsteiger im Forex-Handel sollten Entscheidungen zum Markteintritt sehr sorgfältig treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Wechselkursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein richtiges Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading setzt einen klaren Handelsplan voraus, wie im obigen Beispiel dargestellt. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für einen Intraday-Händler grundsätzlich eine Verluststrategie.
