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FX.co ★ EUR/USD: Tipps für anfängliche Trader am 18. Mai (US-Session)

EUR/USD: Tipps für anfängliche Trader am 18. Mai (US-Session)

Überprüfung der Trades und Handelstipps für den Euro

Der Test des Kursniveaus von 1,1634 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was einen gültigen Einstiegspunkt für Euro-Verkäufe bestätigte. Infolgedessen fiel das Währungspaar um 20 Punkte.

Es ist offensichtlich, dass der kurzfristige Optimismus, der durch die Wahlversprechen von Mr. Trump ausgelöst wurde, sich als Illusion erwiesen hat, die unter dem Druck geopolitischer Probleme schnell verblasste und in der ersten Tageshälfte zu Verkäufen des Euro führte. Die Energiekrise und die hohe Inflation lasten weiterhin auf Risikoanlagen, was den Euro verwundbar macht und die Nachfrage danach verringert. Solange diese fundamentalen Probleme nicht gelöst sind, ist es schwer, mit einem deutlichen Anstieg der Nachfrage nach der europäischen Gemeinschaftswährung zu rechnen.

Heute werden Daten veröffentlicht, die Aufschluss über die Entwicklungen auf dem US-Immobilienmarkt geben könnten, insbesondere zur Veränderung der schwebenden Hausverkäufe. Dieser Indikator, häufig als Pending Home Sales Index bezeichnet, dient als Stimmungsbarometer des Marktes und als Frühindikator für künftige Entwicklungen im Immobiliensektor. Ein Rückgang oder Anstieg dieses Indikators kann eine schwächere oder stärkere Käuferaktivität widerspiegeln sowie das Vertrauen der Verkäufer in eine zügige Abwicklung von Transaktionen. Starke Daten könnten weitere Kursgewinne des US-Dollars unterstützen.

Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich vor allem auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Szenario Nr. 2 stützen.

EUR/USD: Tipps für anfängliche Trader am 18. Mai (US-Session)

Kaufsignal

Szenario Nr. 1:

Heute ist ein Kauf des Euro möglich, wenn der Kurs den Bereich von 1,1634 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Ziel bei 1,1671. Bei 1,1671 plane ich, Long-Positionen zu schließen und zugleich Short-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen, mit einem Ziel von 30–35 Punkten Bewegung vom Einstiegsniveau. Mit einem Anstieg des Euro ist heute nur bei schwachen US-Konjunkturdaten zu rechnen.

Wichtig: Vor einem Kauf stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dieser nach oben zu bewegen.

Szenario Nr. 2:

Ich plane außerdem, den Euro heute zu kaufen, falls das Niveau von 1,1612 zweimal in Folge getestet wird, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer bullischen Trendumkehr führen. In diesem Fall kann ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1634 und 1,1671 erwartet werden.

Verkaufssignal

Szenario Nr. 1:

Ich plane, den Euro zu verkaufen, nachdem der Kurs das Niveau von 1,1612 erreicht (rote Linie im Chart). Das Ziel liegt bei 1,1579, wo ich beabsichtige, aus dem Markt auszusteigen und unmittelbar Long-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen, mit einem Ziel eines Rebounds von 20–25 Punkten vom Einstiegsniveau. Der Druck auf das Währungspaar wird heute zurückkehren, falls starke US-Konjunkturdaten veröffentlicht werden.

Wichtig: Vor einem Verkauf stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich nach unten zu bewegen.

Szenario Nr. 2:

Ich plane außerdem, den Euro heute zu verkaufen, falls das Niveau von 1,1634 zweimal in Folge getestet wird, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer bärischen Trendumkehr führen. In diesem Fall kann ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1612 und 1,1579 erwartet werden.

EUR/USD: Tipps für anfängliche Trader am 18. Mai (US-Session)

Was das Chart zeigt

  • Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments;
  • Dicke grüne Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. ein Bereich, in dem Gewinne manuell gesichert werden können, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
  • Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments;
  • Dicke rote Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. ein Bereich, in dem Gewinne manuell gesichert werden können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
  • MACD-Indikator – beim Einstieg in den Markt ist es wichtig, sich an überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.

Wichtig

Einsteiger im Forex-Handel sollten Entscheidungen zum Markteintritt mit großer Sorgfalt treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Daten bleibt man am besten außerhalb des Marktes, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihre gesamte Einlage sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money-Management verwenden und mit großen Volumina handeln.

Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die ausschließlich auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für einen Intraday-Händler auf lange Sicht eine verlustbringende Strategie.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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