Handelsrückblick und Tipps für den Handel mit dem japanischen Yen
Der Preistest bei 159,07 fiel mit dem Zeitpunkt zusammen, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was den korrekten Einstiegspunkt für den Verkauf des Dollars bestätigte. In der Folge fiel das Währungspaar um fast 20 Pips.
Die Kräfteverhältnisse im USD/JPY-Paar haben sich im Vergleich zum vorherigen Handelstag nicht wesentlich verändert. Trotz der öffentlichen Abkehr des US-Präsidenten Donald Trump von den ursprünglichen Plänen für einen sofortigen Militärschlag gegen den Iran führte dieser Faktor nicht zu der erwarteten Aufwertung des japanischen Yen. Der Markt hat seine Reaktion auf diese Nachricht vermutlich bereits ausgeschöpft, oder andere, bedeutendere Faktoren dominieren weiterhin die Preisbildung.
Es scheint, dass nur direkte Währungsinterventionen der Bank of Japan in der Lage sein werden, den aktuellen Anstieg der Renditen japanischer Staatsanleihen und den Rückgang des Yen zu stoppen. Dieser Renditeanstieg treibt wiederum USD/JPY nach oben und macht die japanische Währung im Vergleich zum US-Dollar, dessen Renditen höher bleiben, weniger attraktiv. Sollte sich die BoJ zu aktiven Eingriffen entschließen, um den Wechselkurs des Yen zu stabilisieren, könnte dies ein Schlüsselfaktor für eine Umkehr des derzeitigen Trends sein. Ohne derart entschlossene Maßnahmen der japanischen Zentralbank wird das Währungspaar USD/JPY seinen Aufwärtstrend voraussichtlich beibehalten.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane heute USD/JPY zu kaufen, sobald ein Einstiegspunkt im Bereich von 159,07 (grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Kursziel bei 159,43 (dickere grüne Linie im Chart). Auf dem Niveau von 159,43 beabsichtige ich, die Long-Positionen zu schließen und in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips vom Einstiegspunkt aus wieder zu verkaufen. Am besten nimmt man Käufe des Währungspaares bei Korrekturen und deutlichen Rücksetzern von USD/JPY wieder auf. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von diesem Niveau nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem heute USD/JPY zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses von 158,92 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das begrenzt das Abwärtspotenzial des Paares und führt zu einer Aufwärtsumkehr am Markt. Man kann dann mit einem Anstieg in Richtung der Gegenmarken bei 159,07 und 159,43 rechnen.
Verkaufsszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane heute USD/JPY erst dann zu verkaufen, wenn das Niveau von 158,92 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wird, was einen schnellen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das zentrale Kursziel für Verkäufer wird das Niveau von 158,56 sein, wo ich vorhabe, die Short-Positionen zu schließen und unmittelbar in Gegenrichtung wieder zu kaufen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Verkäufer können jederzeit wieder auf den Plan treten – es genügt ein Hinweis der Zentralbank. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von diesem Niveau nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem heute USD/JPY zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses von 159,07 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das begrenzt das Aufwärtspotenzial des Paares und führt zu einer Abwärtsumkehr am Markt. Man kann dann mit einem Rückgang in Richtung der Gegenmarken bei 158,92 und 158,56 rechnen.

Was im Chart zu sehen ist:
- Die dünne grüne Linie – Einstiegspreis, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;
- Die dicke grüne Linie – ungefähres Kursniveau, auf dem der Take-Profit platziert oder der Gewinn realisiert werden kann, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
- Die dünne rote Linie – Einstiegspreis, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;
- Die dicke rote Linie – ungefähres Kursniveau, auf dem der Take-Profit platziert oder der Gewinn realisiert werden kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, sich an überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt sollten Einstiegsentscheidungen äußerst vorsichtig treffen. Am besten bleibt man vor wichtigen fundamentalen Veröffentlichungen außerhalb des Marktes, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich dazu entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreichen Handel ist ein klarer, im Voraus definierter Trading-Plan, wie oben beschrieben, unerlässlich. Impulsive Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Händler grundsätzlich eine Verluststrategie.
