Handelsanalyse und Tipps für den Handel mit dem Britischen Pfund
Der Test des Kursniveaus von 1,3470 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator bereits deutlich unter die Nulllinie gefallen war, was das Abwärtspotenzial des Währungspaars begrenzte. Der zweite Test von 1,3470 fiel mit einem überverkauften MACD zusammen, was zur Umsetzung von Szenario Nr. 2 (Kauf des Pfunds) führte und einen Anstieg des Paars um 14 Punkte zur Folge hatte.
Die Einzelhandelsumsätze der Confederation of British Industry (CBI) blieben von den Händlern weitgehend unbeachtet und hatten keinen nennenswerten Einfluss auf das Britische Pfund. Der CBI-Bericht, der die aktuelle Dynamik der Einzelhandelsumsätze widerspiegeln soll, zeigte ein gemischtes Bild ohne klare Signale für eine deutliche Veränderung der Marktstimmung.
Im weiteren Verlauf richtet sich der Fokus auf Daten aus den USA. Es werden die Zahlen zum Verbrauchervertrauen in den Vereinigten Staaten erwartet. Dieser Indikator spielt als Barometer der Verbraucherstimmung eine wichtige Rolle bei der Einschätzung der potenziellen Konsumnachfrage, die wiederum einer der wichtigsten Treiber des Wirtschaftswachstums ist. Ein Rückgang des Verbrauchervertrauens kann auf eine bevorstehende Abschwächung der Ausgaben hindeuten, was indirekt die geldpolitischen Entscheidungen der Federal Reserve beeinflussen könnte.
Neben den Daten zum Verbrauchervertrauen wird auch der Hauspreisindex veröffentlicht. Dieser Indikator spiegelt die Veränderungen der Preise für Wohnimmobilien wider, die in direktem Zusammenhang mit dem Vermögen der Haushalte und ihrer Kaufkraft stehen. Steigende Hauspreise werden im Allgemeinen mit höheren Konsumausgaben in Verbindung gebracht, während fallende Preise auf das Gegenteil hindeuten können. Händler werden diese Zahlen genau analysieren, um die Stabilität des US-Immobilienmarkts und dessen Einfluss auf den allgemeinen Inflationsausblick zu beurteilen. Schwache Daten werden Druck auf den Dollar ausüben.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich weiterhin hauptsächlich auf Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1
Heute plane ich, das Pfund zu kaufen, wenn der Einstiegspunkt bei etwa 1,3485 erreicht wird (grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel von 1,3520 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3520 werde ich die Kaufpositionen schließen und in die Gegenrichtung Short-Positionen eröffnen, in Erwartung einer Umkehr von 30–35 Punkten. Mit einem Anstieg des Pfunds ist heute nur bei schwachen US-Daten zu rechnen.
Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und sich gerade von dort nach oben zu bewegen begonnen hat.
Szenario Nr. 2
Ich plane außerdem, das Pfund zu kaufen, falls das Niveau von 1,3470 zweimal in Folge getestet wird, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr führen. In diesem Fall ist ein Anstieg in Richtung 1,3485 und 1,3520 zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1
Ich plane, das Pfund nach einem Ausbruch unter das Niveau von 1,3470 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem schnellen Rückgang des Währungspaares führen dürfte. Das wichtigste Kursziel für Verkäufer liegt bei 1,3437. Dort werde ich Short-Positionen schließen und sofort Long-Positionen in die Gegenrichtung eröffnen (in Erwartung einer Erholung um 20–25 Punkte). Der Druck auf das Pfund könnte heute zurückkehren, falls die Verhandlungen scheitern.
Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und sich gerade von dort nach unten zu bewegen begonnen hat.
Szenario Nr. 2
Ich plane außerdem, das Pfund zu verkaufen, falls das Niveau von 1,3485 zweimal in Folge getestet wird, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr führen. Ein Rückgang in Richtung 1,3470 und 1,3437 ist zu erwarten.

Was im Chart zu sehen ist
- Dünne grüne Linie – Einstiegspreis für den Kauf des Instruments
- Dicke grüne Linie – geschätztes Take-Profit-Level bzw. -Bereich zum manuellen Sichern von Gewinnen, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist
- Dünne rote Linie – Einstiegspreis für den Verkauf des Instruments
- Dicke rote Linie – geschätztes Take-Profit-Level bzw. -Bereich zum manuellen Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist
- MACD-Indikator – beim Einstieg in Trades ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen
Wichtiger Hinweis
Anfänger im Forex-Handel sollten bei Entscheidungen zum Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, verwenden Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Losses können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money Management betreiben und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Trading-Plan, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die ausschließlich auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind von vornherein eine Verluststrategie für Intraday-Händler.
