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FX.co ★ Gold verliert weiter an Boden

Gold verliert weiter an Boden

Gold verliert weiter an Boden

Früh in der europäischen Sitzung am Mittwoch steht XAU/USD weiter unter Druck und zeigt Anzeichen von Verwundbarkeit in der Nähe der psychologisch wichtigen Marke von 4.500 $. Der US‑Dollar behauptet seinen Status als sicherer Hafen vor dem Hintergrund anhaltender geopolitischer Spannungen.

Gold verliert weiter an Boden

Auch die Inflationsrisiken nehmen zu; die Erwartung verfestigt sich, dass wichtige Zentralbanken, darunter die Federal Reserve, einen stärker restriktiven Kurs beibehalten werden – ein grundsätzlich negatives Umfeld für das gelbe Metall.

Am Montag griffen US-Truppen Ziele im Süden des Iran an und bezeichneten die Maßnahmen als defensiv; laut Berichten gehörten zu den Zielen Raketenabschussvorrichtungen und Schiffe, die im Verdacht stehen, Minen zu legen. Das iranische Außenministerium verurteilte die Angriffe als Verletzung der Waffenruhe, die seit Anfang April gilt. Die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) betonten zudem Irans Recht, in ähnlichen Fällen Vergeltung zu üben. Oberster Führer Mojtaba Khamenei erklärte außerdem, dass Staaten der Region nicht länger als Pufferzonen für die US-Militärpräsenz dienen werden.

Dieses geopolitische Umfeld stützt einen Risikoaufschlag und stärkt die Position des US-Dollar als globale Reservewährung, was zusätzlichen Druck auf den Goldpreis ausübt.

Gleichzeitig kann eine Eskalation zwischen den USA und dem Iran – einschließlich wirksamer Beschränkungen der Schifffahrt durch die Straße von Hormus und der Blockade iranischer Häfen – die Ölpreise hoch halten und die Inflationserwartungen weiter anheizen.

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Vor diesem Hintergrund neigen die großen Zentralbanken zunehmend zu einer Straffung der Geldpolitik. Die Reserve Bank of Australia (RBA) hat die Zinsen im Mai bereits angehoben, und Marktteilnehmer erwarten, dass die European Central Bank (ECB), die Bank of Japan (BoJ) und die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) im weiteren Jahresverlauf möglicherweise nachziehen. An den Märkten wird zudem etwa eine 50%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der Fed bis Dezember eingepreist. Dies stärkt den US-Dollar und begrenzt das Aufwärtspotenzial von Gold, da Gold keine Zinsen abwirft.

Am Mittwoch werden keine wichtigen US-Konjunkturdaten erwartet, die den Markt maßgeblich bewegen könnten. Daher dürften die Bewegungen des Dollars vor allem durch Kommentare von FOMC-Mitgliedern sowie durch Entwicklungen im Nahen Osten bestimmt werden. Anleger könnten vor dem am Donnerstag anstehenden Personal Consumption Expenditures (PCE) Preisindex und der ersten Schätzung des US-BIP eine abwartende Haltung einnehmen.

Das fundamentale Gesamtbild bleibt für XAU/USD-Bären weiterhin günstig und mahnt zur Vorsicht bei der Aufnahme von Long-Positionen, selbst im Falle möglicher kurzfristiger Korrekturbewegungen.

Aus technischer Sicht zeigt das Metall nach einem gescheiterten Versuch, den horizontalen Widerstand bei 4.580 US-Dollar zu durchbrechen, zu Wochenbeginn eine leicht bärische Tendenz. Auf dem Tageschart fällt dieses Niveau mit der 14-Tage-EMA zusammen. Ein klarer Tagesschlusskurs über 4.580 US-Dollar wäre nötig, um den aktuellen Abwärtstrend in Frage zu stellen. Die Oszillatoren sind negativ und signalisieren einen Vorteil für die Bären. Die Unterstützung liegt bei 4.450 US-Dollar, dem lokalen Monatstief; ein Bruch unter dieses Niveau würde den Rückgang in Richtung der 200-Tage-SMA beschleunigen.

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*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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