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FX.co ★ Worauf sollte man am 28. Mai achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Worauf sollte man am 28. Mai achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Analyse makroökonomischer Berichte:

Worauf sollte man am 28. Mai achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Für Donnerstag, den 28. Mai, sind mehrere makroökonomische Berichte geplant. Am interessantesten sind die US-Daten, insbesondere der Bericht zu den Aufträgen für langlebige Wirtschaftsgüter und der Kernindex der privaten Konsumausgaben (eine abgeleitete Messgröße für die Inflation). Außerdem wird heute die zweite Schätzung des US-BIP für das erste Quartal veröffentlicht. Insgesamt sind diese Daten recht wichtig, doch stellt sich die Frage, ob der Markt ihnen Beachtung schenken wird. Der Tag begann mit einem Rückgang des britischen Pfunds, was nur mit der Geopolitik in Zusammenhang stehen dürfte. Daher ist es eher unwahrscheinlich, dass die US-Berichte die Marktstimmung wesentlich beeinflussen. Lediglich eine kurzfristige Marktreaktion ist möglich.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Worauf sollte man am 28. Mai achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Zu den wichtigsten Ereignissen am Donnerstag zählen die Reden von Christine Lagarde und Philip Lane (Europäische Zentralbank), Philip Jefferson und John Williams (Federal Reserve) sowie Sarah Breeden von der Bank of England. Es ist jedoch zu beachten, dass nur die EZB auf ihrer Juni-Sitzung ihren Leitzins ändern kann. Mit einer solchen Änderung ist nicht fest zu rechnen, da eine Anhebung des Leitzinses zusätzlichen Druck auf die ohnehin wegen steigender Energiepreise abkühlende europäische Wirtschaft ausüben würde. Entsprechend könnten die Auftritte des EZB-Chefvolkswirts Lane und von EZB-Präsidentin Christine Lagarde für Klarheit in Bezug auf die geldpolitischen Pläne der Notenbank für die nähere Zukunft sorgen. Die BoE und die Fed beabsichtigen auf ihrer nächsten Sitzung keine Änderung der geldpolitischen Parameter.

Der geopolitische Hintergrund hat sich in der vergangenen Woche etwas hoffnungsvoller dargestellt, dennoch ist zu bedenken, dass die Aussagen von Trump wiederholt widerlegt wurden und sich die Rhetorik des US-Präsidenten mehrfach am Tag ändert. Die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran wurden wieder aufgenommen und sind nach Angaben des amerikanischen Präsidenten „sehr erfolgreich“. Bestätigungen aus dem Iran über den Erfolg der diplomatischen Bemühungen sind jedoch ausgeblieben. Am Dienstag kam es zu einem erneuten Bruch der Waffenruhe in der Straße von Hormus, und am Mittwoch erklärte ein Mitglied des iranischen Verhandlungsteams, dass Kernbrennstoff kein Thema der Gespräche mit Washington sei.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am vorletzten Handelstag der Woche könnten sich beide Währungspaare eher träge entwickeln, sofern im Tagesverlauf keine neuen Meldungen zum Konflikt und zur Waffenruhe im Nahen Osten eintreffen. Der Euro kann heute in einer Spanne von 1,1584–1,1591 gehandelt werden, das britische Pfund in einer Spanne von 1,3380–1,3386. Die Geopolitik bleibt der entscheidende Einflussfaktor am Devisenmarkt.

Hauptregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Ausbildung (Abprall oder Ausbruch eines Niveaus) benötigt wurde. Je weniger Zeit verstrichen ist, desto stärker ist das Signal.
  2. Wurden in der Nähe eines Niveaus zwei oder mehr Positionen aufgrund von Fehlsignalen eröffnet, sind alle weiteren Signale von diesem Niveau zu ignorieren.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar zahlreiche Fehlsignale generieren – oder auch gar keine. Technische Niveaus können in diesem Fall an Aussagekraft verlieren.
  4. Auf dem Stunden-Chart ist es vorzuziehen, Signale des MACD-Indikators nur bei guter Volatilität und einem durch Trendlinie oder Trendkanal bestätigten Trend zu handeln.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was in den Charts zu sehen ist:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand – Niveaus, die als Kursziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen oder als Signalquellen dienen.

Rote Linien – Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und darauf hinweisen, in welche Richtung das Handeln derzeit vorzugsweise erfolgen sollte.

MACD-Indikator (14, 22, 3) – Histogramm und Signallinie – ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares deutlich beeinflussen. Während ihrer Veröffentlichung sollte daher besonders vorsichtig gehandelt werden, oder man steigt aus dem Markt aus, um einem möglichen scharfen Kursumschwung gegen die vorangegangene Bewegung aus dem Weg zu gehen.

Anfänger im Forex-Handel sollten sich bewusst machen, dass nicht jede Transaktion profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines soliden Money Managements ist der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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