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FX.co ★ Institutionelle Akteure glauben nicht mehr an Bitcoin

Institutionelle Akteure glauben nicht mehr an Bitcoin

Bitcoin und Ethereum zeigen endlich Anzeichen dafür, ihren Abwärtstrend wieder aufzunehmen; in den letzten Wochen haben sie bereits 12 % bzw. 20 % verloren. Darunter befinden sich Liquiditätspools, durch die beide Kryptowährungen mit hoher Wahrscheinlichkeit vollständig hindurchlaufen werden. Erinnern wir daran, dass wir in den vergangenen Wochen wiederholt darauf hingewiesen haben, dass jeder Anstieg bei Ethereum oder Bitcoin per Definition nur eine Korrektur darstellt und mit der Wiederaufnahme des Haupttrends zu rechnen ist.

Unterdessen verweisen Experten weiterhin auf Kapitalabflüsse aus ETFs, was den Nachfragerückgang nach Kryptowährungen bei institutionellen Tradern sehr gut widerspiegelt. Anders ausgedrückt: Große Marktteilnehmer glauben angesichts des Konflikts im Nahen Osten und einer mit hoher Wahrscheinlichkeit bevorstehenden Straffung der Geldpolitik der Federal Reserve im Jahr 2026 nicht an ein weiteres Wachstum von Bitcoin. Es sei darauf hingewiesen, dass der letzte „bullische“ Trend bei Bitcoin in einer Phase einsetzte, in der der Markt mit Zinssenkungen durch die Fed rechnete. Er begann im Herbst 2022, als die Inflation in den USA nachzulassen begann, was sofort Erwartungen an eine Senkung des Leitzinses durch die amerikanische Zentralbank schürte.

Jetzt ist die Situation umgekehrt. Die Inflation in den USA ist in nur zwei Monaten um 1,4 % gestiegen und könnte weiter anziehen. Die Break-even-Zone vieler Trader, die zuvor Long-Positionen eröffnet hatten, lag bei etwa 78.000–80.000 US-Dollar, doch sie haben auf einen neuen bullischen Trend vergeblich gewartet. Darüber hinaus hat das letzte „Halving“ entgegen der landläufigen Meinung nicht zu einem nachhaltigen Anstieg von Bitcoin geführt. Die Zeit vergeht, und die Muster und Modelle, die früher deutliche Kurszuwächse ermöglicht haben, funktionieren nicht mehr. Bemerkenswert ist, dass 2025 das erste Jahr in der Geschichte von Bitcoin war, in dem der Coin nach einem „Halving“ an Wert verlor, statt zuzulegen. Daher sehen wir nach wie vor weder eine Grundlage für einen neuen Aufwärtstrend noch Anzeichen für ein Ende des Abwärtstrends.

Institutionelle Akteure glauben nicht mehr an Bitcoin

Handelsempfehlungen für BTC/USD:

Bitcoin befindet sich weiterhin in einem ausgeprägten Abwärtstrend und durchläuft aktuell eine Korrektur innerhalb dieses Trends. Wir rechnen weiter mit einem Rückgang in Richtung 57.500 US-Dollar (dem 61,8 %-Fibonacci-Level des dreijährigen Aufwärtstrends), und es gibt nach wie vor keine Anzeichen für einen langfristigen Aufwärtstrend. Unter den Areas of Interest (POI) lässt sich derzeit lediglich die nächstgelegene „bärische“ FVG im Tageschart hervorheben, die sich im Bereich von 79.300–81.200 US-Dollar befindet. In dieser Zone wurde (im zweiten Anlauf) ein Verkaufssignal generiert und im Stundenchart bestätigt. Somit ist in naher Zukunft mit einer Wiederaufnahme des Abwärtstrends zu rechnen, und bärische Setups bleiben vorrangig.

Institutionelle Akteure glauben nicht mehr an Bitcoin

Handelsempfehlungen für ETH/USD:

Im Tageschart setzt sich die Ausbildung eines Abwärtstrends fort, der sich wahrscheinlich nach einer dreimonatigen Korrektur wieder etabliert hat. Ethereum könnte kurzfristig weiter fallen, da sich immer mehr Hinweise auf das Ende der dreimonatigen Korrektur sowohl bei Ethereum als auch bei Bitcoin zeigen. Im Tageschart sind zuletzt keine neuen Muster entstanden, da die Bewegungen insgesamt recht schwach geblieben sind. Im 4-Stunden-Chart hat sich jedoch ein Abwärtstrend gebildet, sodass bärische Setups zum Eröffnen von Short-Positionen genutzt werden können. Das Ziel bleibt das Niveau von 1.742 US-Dollar. Bullische Muster und Kaufsignale können wir nicht als sicher einstufen, da beide Kryptowährungen auf eine neue Phase des Abwärtstrends zusteuern.

Anmerkungen zu den Abbildungen:

CHOCH – Change of Character in der Trendstruktur.

Liquidity – Stop-Loss- und Pending-Orders, die Market Maker zur Akkumulation ihrer Positionen nutzen.

FVG – Fair Value Gap. Der Preis durchläuft solche Zonen sehr schnell, was auf das vollständige Fehlen einer Marktseite hindeutet. In der Folge neigt der Preis dazu, in diese Bereiche zurückzukehren und von dort aus in Richtung des Haupttrends zu reagieren.

IFVG – Inverted Fair Value Gap. Nach der Rückkehr in eine solche Zone reagiert der Preis nicht, sondern durchbricht sie impulsiv und testet sie anschließend von der Gegenseite.

OB – Order Block. Die Kerze, auf der der Market Maker eine Position eröffnet hat, um Liquidität abzugreifen und anschließend eine eigene Position in Gegenrichtung aufzubauen.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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