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FX.co ★ GBP/USD: Tipps für Anfänger im Handel am 1. Juni (US‑Session)

GBP/USD: Tipps für Anfänger im Handel am 1. Juni (US‑Session)

Aufgrund der geringen Volatilität kam es nicht zu einem Test der von mir identifizierten Niveaus. Infolgedessen beendete ich den Tag ohne einen einzigen Trade.

Laut vorläufigen Daten von S&P Global zeigte sich der britische Industriesektor widerstandsfähig. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe (Manufacturing PMI) stieg im Mai auf 53,9 und lag damit leicht über dem Aprilwert von 53,7. Der Index notiert damit weiterhin klar über der Schwelle von 50 Punkten, die Expansion von Kontraktion trennt, was auf ein anhaltendes Wachstum der Industrieproduktion hinweist. Dieser Anstieg ist ein positives Signal, insbesondere in einer Phase, in der andere wichtige Konjunkturindikatoren, wie etwa die Nachfrage, Anzeichen einer Stagnation zeigen.

Kurzfristig dürfte sich die Aufmerksamkeit der Trader vor allem auf die Veröffentlichung des U.S. ISM Manufacturing PMI richten. Sollte der ISM-Index eine positive Entwicklung zeigen, die über den Erwartungen der Analysten liegt und die bisherige Aufwärtsdynamik bestätigt, würde dies den US‑Dollar zweifellos stützen. Angesichts der globalen wirtschaftlichen Unsicherheit ist jedoch kaum mit besonders starken oder überraschenden Impulsen durch diese Daten zu rechnen.

Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

GBP/USD: Tipps für Anfänger im Handel am 1. Juni (US‑Session)

Kaufsignal

Szenario Nr. 1:

Heute plane ich, das Pfund bei einem Einstiegspunkt um 1,3475 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit dem Ziel eines Anstiegs in Richtung 1,3509 (dickere grüne Linie im Chart). Bei 1,3509 werde ich Long-Positionen schließen und in Gegenrichtung Short-Positionen eröffnen, in Erwartung einer Korrektur von 30–35 Punkten von diesem Niveau. Ein Anstieg des Pfunds ist heute nur bei schwachen US-Konjunkturdaten möglich. Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.

Szenario Nr. 2:

Ich erwäge außerdem einen Kauf des Pfunds, falls der Kurs zweimal in Folge den Bereich um 1,3453 testet, während sich der MACD im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Währungspaars begrenzen und eine Aufwärtsumkehr auslösen. In diesem Fall ist eine Bewegung in Richtung 1,3475 und 1,3509 zu erwarten.

Verkaufssignal

Szenario Nr. 1:

Ich plane, das Pfund nach einem Anstieg auf 1,3453 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem schnellen Rückgang des Währungspaars führen dürfte. Das wichtigste Abwärtsziel liegt bei 1,3412; dort werde ich Short-Positionen schließen und sofort Long-Positionen in Gegenrichtung eröffnen, in Erwartung einer Erholung um 20–25 Punkte. Der Verkaufsdruck könnte heute zurückkehren, falls starke US-Daten veröffentlicht werden. Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.

Szenario Nr. 2:

Ich erwäge außerdem einen Verkauf des Pfunds, falls der Kurs zweimal in Folge den Bereich um 1,3475 testet, während sich der MACD im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr führen. Ein Rückgang in Richtung 1,3453 und 1,3412 ist in diesem Fall zu erwarten.

GBP/USD: Tipps für Anfänger im Handel am 1. Juni (US‑Session)

Was im Chart dargestellt ist:

  • Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments
  • Breite grüne Linie – erwartetes Take-Profit-Niveau bzw. Niveau für manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiterer Kursanstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist
  • Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments
  • Breite rote Linie – erwartetes Take-Profit-Niveau bzw. Niveau für manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiterer Kursrückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist
  • MACD-Indikator – Einstiegsentscheidungen sollten sich an überkauften und überverkauften Zonen orientieren

Wichtiger Hinweis

Anfänger im Forex-Handel sollten Einstiegsentscheidungen mit äußerster Vorsicht treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger Fundamentaldaten ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenereignissen zu handeln, platzieren Sie stets Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Schutz können Sie Ihr gesamtes Kapital sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money-Management anwenden und mit zu großen Positionsgrößen handeln.

Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Handelsplan erfordert, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind per Definition eine Verluststrategie für Intraday-Trader.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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