Trade Review und Trading-Einschätzung für das britische Pfund
Aufgrund der geringen Volatilität kam es nicht zu Tests der von mir identifizierten Niveaus. Infolgedessen habe ich die Sitzung ohne eine einzige Transaktion beendet.
Die Daten zur Kreditvergabe im Vereinigten Königreich hatten keinen Einfluss auf das Pfund, und nur wenige erwarteten, dass die Zahl der genehmigten Hypothekendarlehen – selbst im Falle eines Anstiegs – die Währung unter den aktuellen Bedingungen spürbar stützen würde. Dennoch gelten diese Indikatoren als Maß für eine gesunde wirtschaftliche Aktivität, sodass durchaus ein gewisser positiver Effekt auf die Landeswährung zu erwarten gewesen wäre.
Als Nächstes richten Händler ihren Fokus auf die Veröffentlichung wichtiger US-Makrodaten, die den Wechselkurs des Dollars beeinflussen könnten. Das Hauptereignis ist der Job Openings and Labor Turnover Survey (JOLTS) des US Bureau of Labor Statistics. Dieser Indikator, der die Lage am Arbeitsmarkt widerspiegelt, dient als Barometer der Geschäftstätigkeit und kann Hinweise auf künftige wirtschaftliche Entwicklungen liefern. Zudem wird der RCM Economic Optimism Index erwartet. Dieser auf Verbraucherumfragen basierende Indikator spiegelt die Erwartungen in Bezug auf die aktuelle und künftige Wirtschaftslage wider. Eine positive Entwicklung dieses Index kann auf ein steigendes Verbrauchervertrauen hindeuten, was wiederum den Konsum stützt und zum Wirtschaftswachstum beiträgt.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich weiterhin in erster Linie auf Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, das Pfund bei einem Einstiegskurs um 1,3481 zu kaufen (grüne Linie im Chart) mit dem Ziel eines Anstiegs in Richtung 1,3524 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3524 werde ich Long-Positionen schließen und in die Gegenrichtung Short-Positionen eröffnen, mit einem Ziel von 30–35 Punkten. Mit einem Anstieg des Pfunds ist heute nur zu rechnen, wenn die US-Daten schwach ausfallen.
Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund zu kaufen, wenn der Kurs das Niveau von 1,3458 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial begrenzen und eine Umkehr nach oben auslösen. Anschließend ist ein Anstieg in Richtung 1,3481 und 1,3524 zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund nach einem Ausbruch unter das Niveau von 1,3458 zu verkaufen (rote Linie im Chart), was einen starken Rückgang des Währungspaares auslösen dürfte. Das wichtigste Ziel für Verkäufer liegt bei 1,3412. Dort werde ich Short-Positionen schließen und unmittelbar über Long-Positionen in die Gegenrichtung nachdenken, mit dem Ziel einer Erholung um 20–25 Punkte. Abwärtsdruck auf das Pfund ist wieder zu erwarten, wenn starke US-Daten veröffentlicht werden.
Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund zu verkaufen, wenn der Kurs die Marke von 1,3481 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und eine Umkehr nach unten auslösen. Danach ist ein Rückgang in Richtung 1,3458 und 1,3412 zu erwarten.
Erklärung zur Chartdarstellung
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für Käufe des Instruments;
- Dicke grüne Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. Bereich für manuelle Gewinnmitnahmen, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs für Verkäufe des Instruments;
- Dicke rote Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. Bereich für manuelle Gewinnmitnahmen, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Einsteiger im Forex-Handel sollten Einstiegsentscheidungen mit großer Vorsicht treffen. Vor wichtigen fundamentalen Veröffentlichungen ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, vor allem wenn Sie kein angemessenes Risikomanagement nutzen und mit großen Volumina handeln.
Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Trading-Plan erfordert, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler auf Dauer eine verlustreiche Strategie.
