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FX.co ★ EUR/USD Kursanalyse und Prognose: Trotz bullischer Zuversicht bleibt EUR/USD unter Druck

EUR/USD Kursanalyse und Prognose: Trotz bullischer Zuversicht bleibt EUR/USD unter Druck

EUR/USD Kursanalyse und Prognose: Trotz bullischer Zuversicht bleibt EUR/USD unter Druck

Am Donnerstag zeigt sich das Währungspaar EUR/USD unterhalb der Marke von 1,1600 weiterhin relativ widerstandsfähig und zieht nach wie vor Kaufinteresse an. Dies hat geholfen, einen Teil der Verluste auszugleichen, die in der vorangegangenen Sitzung verzeichnet wurden, als das Paar unter erheblichen Verkaufsdruck geriet und auf Wochentiefs fiel. Dennoch ist in der näheren Zukunft keine deutliche Erholung des Euro zu erwarten, da die Unsicherheit im Zusammenhang mit den Verhandlungen zwischen den USA und Iran anhält und vor der Veröffentlichung der US-Daten zu den Nonfarm Payrolls (NFP) am Freitag Zurückhaltung dominiert.

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Die Marktstimmung verbesserte sich, nachdem der Libanon und Israel nach Gesprächen in Washington eine Waffenruhe vereinbart hatten, wodurch das Risiko eines größeren Konflikts im Nahen Osten abnahm. Diese Entwicklung schwächte die Nachfrage nach dem US‑Dollar als sicherem Hafen.

Darüber hinaus stützen die wachsenden Erwartungen, dass die Europäische Zentralbank (ECB) die Zinsen noch in diesem Monat um 25 Basispunkte anheben könnte, den Euro und tragen dazu bei, das derzeitige Kursniveau zu halten.

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Die Risikobereitschaft bleibt jedoch begrenzt, da es an substanziellen Fortschritten in den Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran mangelt und sich die Spannungen im Persischen Golf erneut verschärft haben. Am Dienstag meldeten US-Militärvertreter, dass iranische Raketen und Drohnen, die in Richtung Kuwait und Bahrain abgefeuert worden waren, erfolgreich abgefangen wurden, woraufhin Vergeltungsangriffe auf die iranische Insel Qeshm erfolgten. Der Iran griff anschließend als Reaktion darauf US-Militärstützpunkte in Bahrain an.

Diese Entwicklungen haben die geopolitischen Risiken erhöht und zu steigenden Ölpreisen beigetragen, die in den vergangenen drei Tagen ihren Aufwärtstrend wieder aufgenommen haben und neue Sorgen über inflationsbedingte Belastungen geweckt haben.

Anleger scheinen überzeugt zu sein, dass die großen Zentralbanken, einschließlich der Federal Reserve, angesichts der durch militärische Konflikte gestiegenen Energiepreise an einer restriktiven („hawkish“) Haltung festhalten werden. Laut den neuesten Daten des CME FedWatch messen Händler der Wahrscheinlichkeit mindestens einer Zinserhöhung der Federal Reserve vor Jahresende derzeit etwa 50% bei.

Diese Faktoren, zusammen mit den anhaltenden Spannungen mit dem Iran, dürften den US-Dollar weiterhin als sichere Anlagewährung stützen. Daher ist Vorsicht geboten, bevor aggressiv Long-Positionen im EUR/USD aufgebaut werden. Händler könnten es vorziehen, auf die Veröffentlichung des monatlichen US-Arbeitsmarktberichts – allgemein bekannt als Nonfarm Payrolls (NFP) – zu warten, um zusätzliche Hinweise auf die nächsten Schritte der Federal Reserve zu erhalten. Der Bericht könnte die Entwicklung des US-Dollars maßgeblich beeinflussen und dem Währungspaar neue richtungsweisende Impulse geben.

Aus technischer Sicht befinden sich die Oszillatoren weiterhin im negativen Bereich, was darauf hindeutet, dass die Bären nach wie vor im Vorteil sind. Das Währungspaar notiert unter allen wichtigen gleitenden Durchschnitten, was den bärischen Ausblick zusätzlich untermauert. Es ist jedoch bemerkenswert, dass sowohl die 100-Perioden- als auch die 200-Perioden Simple Moving Averages (SMAs) seitwärts verlaufen, was darauf hindeutet, dass der übergeordnete Markt eher seitwärts tendiert, als sich in einem klar ausgeprägten Trend zu befinden.

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*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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