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FX.co ★ GBP/USD Kursanalyse und Prognose: Iranbezogene Risiken begrenzen weiterhin das Aufwärtspotenzial

GBP/USD Kursanalyse und Prognose: Iranbezogene Risiken begrenzen weiterhin das Aufwärtspotenzial

GBP/USD Kursanalyse und Prognose: Iranbezogene Risiken begrenzen weiterhin das Aufwärtspotenzial

Das Währungspaar GBP/USD versuchte, Käufer anzulocken, konnte jedoch keinen nachhaltigen Aufwärtstrend etablieren. Das gestiegene Interesse am Pfund hing mit einem schwächeren US-Dollar zusammen, nachdem ein Waffenstillstandsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten, dem Libanon und Israel erzielt worden war. Allerdings scheint das Potenzial für weitere Kursgewinne angesichts der anhaltenden geopolitischen Unsicherheit begrenzt zu sein.

GBP/USD Kursanalyse und Prognose: Iranbezogene Risiken begrenzen weiterhin das Aufwärtspotenzial

Am Mittwoch gaben der Libanon und Israel in einer gemeinsamen Erklärung mit den Vereinigten Staaten bekannt, dass nach Friedensgesprächen in Washington eine Waffenstillstandsvereinbarung erzielt worden sei. Diese Entwicklungen haben die Sorgen über einen breiteren regionalen Konflikt gemindert und folglich die Nachfrage nach dem US‑Dollar als sicherem Hafen verringert – ein Trend, der sich im Verlauf der laufenden Woche abgezeichnet hat. Dies hat sich zu einem wichtigen Faktor entwickelt, der das Währungspaar GBP/USD stützt. Dennoch sorgt die Eskalation militärischer Aktivitäten im Persischen Golf weiterhin für erhöhte geopolitische Risiken und könnte umfangreichere Verluste des US‑Dollars begrenzen, was zur Vorsicht mahnt, bevor aggressive Long‑Positionen in dem Währungspaar eröffnet werden.

In den vergangenen Tagen meldete das US‑Militär, mehrere iranische Raketen und Drohnen abgefangen zu haben, die auf Kuwait und Bahrain zielten, und zugleich Vergeltungsschläge gegen die iranische Insel Qeschm durchgeführt zu haben. Als Reaktion griffen iranische Streitkräfte US‑Militärstützpunkte in Bahrain an. Diese Entwicklungen vollziehen sich vor dem Hintergrund ausbleibender greifbarer Fortschritte in den diplomatischen Verhandlungen zwischen den USA und Iran sowie anhaltender Spannungen in Bezug auf Teherans Atomprogramm und die Sicherheit in der Straße von Hormus. Zudem könnten Erwartungen, dass die Federal Reserve ihre Zinsen im Jahr 2026 weiter anheben wird, den US‑Dollar stützen und die Aufwärtsbewegung von GBP/USD begrenzen.

Händler dürften es vorziehen, sich vor der Veröffentlichung der neuesten US‑Arbeitsmarktdaten, den sogenannten Nonfarm Payrolls (NFP), die für Freitag angesetzt sind, zunächst zurückzuhalten. Diese wichtigen Kennzahlen werden zusätzliche Hinweise auf die künftige Ausrichtung der Geldpolitik der Federal Reserve liefern. Zusammen mit weiteren Entwicklungen im Nahen Osten dürften die Konjunkturdaten den Kursverlauf des US‑Dollars maßgeblich beeinflussen. Das derzeitige fundamentale Umfeld scheint jedoch eher den US‑Dollar‑Bullen in die Karten zu spielen, was darauf hindeutet, dass GBP/USD auf höheren Kursniveaus vermutlich neues Verkaufsinteresse anziehen wird.

Aus technischer Sicht ist es noch zu früh, um von positiven Aussichten zu sprechen, solange es den Käufern nicht gelingt, den 200‑Tage‑Simple Moving Average (SMA) nachhaltig nach oben zu durchbrechen. Um die Kontrolle über den Markt zu erlangen, müssen die Bullen zudem eine stabile Position oberhalb sowohl des 20‑Tage‑ als auch des 100‑Tage‑SMA aufbauen. Vorläufig sprechen die negativen Signale der Oszillatoren weiterhin für die Bären.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung des US‑Dollars gegenüber einem Korb wichtiger Währungen am heutigen Tag. Die stärksten Zugewinne verzeichnete der US‑Dollar gegenüber dem australischen Dollar.

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*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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