Handelsanalyse und Tipps für den Handel mit dem Euro
Der erste Test des Kurses bei 1,1640 erfolgte, als sich der MACD-Indikator bereits deutlich von der Nulllinie nach oben entfernt hatte, was das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Euro nicht gekauft. Der zweite Test bei 1,1640 fiel mit einem Aufenthalt des MACD-Indikators in der überkauften Zone zusammen, was zur Umsetzung von Szenario 2 zum Verkauf des Euro führte. Infolgedessen fiel das Währungspaar um 20 Pips.
Der heutige Handelstag in der Eurozone dürfte zwar recht ereignisreich werden, lässt jedoch weder schwindelerregende Anstiege noch starke Rückgänge erwarten. Im Mittelpunkt steht der erste Bericht, der in der ersten Tageshälfte veröffentlicht wird. Es wird die Veröffentlichung des Berichts zum BIP-Wachstum der Eurozone für das vorangegangene Quartal erwartet. Vorläufige Prognosen deuten auf ein relativ schwaches Wachstum hin, was auf eine Abschwächung der wirtschaftlichen Aktivität in der Region hindeuten könnte.
Neben den BIP-Zahlen werden auch Beschäftigungsdaten veröffentlicht. Analysten gehen davon aus, dass sich die Dynamik am Arbeitsmarkt ebenfalls nicht deutlich verbessern wird. Dies könnte Bedenken hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit der europäischen Wirtschaft und ihrer möglichen Auswirkungen auf die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank wecken. Anleger und Analysten werden diese Zahlen genau prüfen müssen, da sie als Grundlage für künftige Handelsstrategien und Prognosen dienen könnten.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich stärker auf die Umsetzung von Szenario 1 und Szenario 2 stützen.

Kaufszenarien
Szenario 1: Heute kann ich den Euro bei etwa 1,1624 kaufen (die grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel von 1,1654. Bei 1,1654 plane ich, aus dem Markt auszusteigen und den Euro in die Gegenrichtung zu verkaufen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips vom Einstiegspunkt. Mit einem Anstieg des Euro ist erst nach guten Daten aus der Eurozone zu rechnen. Wichtig! Vor einem Kauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und von dort aus gerade beginnt zu steigen.
Szenario 2: Ich plane außerdem, den Euro heute zu kaufen, falls das Niveau von 1,1611 zweimal in Folge getestet wird und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtskorrektur am Markt führen. Wir können dann mit einem Anstieg zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,1624 und 1,1654 rechnen.
Verkaufsszenarien
Szenario 1: Ich plane, den Euro zu verkaufen, nachdem er 1,1611 erreicht hat (die rote Linie im Chart). Das Kursziel liegt bei 1,1585, wo ich beabsichtige, aus dem Markt auszusteigen und sofort in die Gegenrichtung zu kaufen (in Erwartung einer Gegenbewegung von 20–25 Pips von diesem Niveau). Druck auf das Währungspaar wird heute nur dann zurückkehren, wenn die Konjunkturdaten schwach ausfallen. Wichtig! Vor einem Verkauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und von dort aus gerade beginnt zu fallen.
Szenario 2: Ich beabsichtige außerdem, den Euro heute zu verkaufen, falls das Niveau von 1,1624 zweimal in Folge getestet wird und sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtskorrektur am Markt führen. Wir können dann mit einem Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,1611 und 1,1585 rechnen.

Was ist auf dem Chart zu sehen:
Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments;
Breite grüne Linie – angenommene Kursmarke für das Platzieren von Take Profit oder das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments;
Breite rote Linie – angenommene Kursmarke für das Platzieren von Take Profit oder das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, die überkauften und überverkauften Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen bei Entscheidungen zum Markteintritt sehr vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading benötigen Sie einen klaren Handelsplan, ähnlich wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Trader grundsätzlich eine verlustreiche Strategie.
