Analyse der Trades und Ratschläge zum Handel mit dem Britischen Pfund
Der Test des Kurses bei 1,3404 fiel mit dem Zeitpunkt zusammen, zu dem sich der MACD-Indikator deutlich von der Nulllinie nach oben entfernt hatte und damit das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich das Pfund nicht gekauft.
Mehrdeutige Signale in den gestrigen US-Daten zur jährlichen Inflation hinderten den Dollar daran, seine volle Stärke zu zeigen. Der Wert erreichte im Mai 4,2 % – den höchsten Stand seit drei Jahren und gleichzeitig den ersten Zeitpunkt seit Anfang 2023, an dem die Inflation die Vier-Prozent-Marke erneut überschritten hat. Der wichtigste Faktor, der die erwartete Volatilität am Devisenmarkt bremste, war der deutlich moderatere Trend bei der Kerninflation. Diese Kennzahl, die die volatilsten Komponenten wie Energie- und Nahrungsmittelpreise ausklammert, zeigte sich wesentlich ruhiger: 2,9 % im Jahresvergleich und nur 0,2 % Wachstum im Monatsvergleich. Eine derartige Dichotomie zwischen Gesamt- und Kerninflation schafft ein komplexes Puzzle für Analysten und hindert den Dollar letztlich daran, einen deutlichen Sprung zu machen.
Die heutige Handelssitzung verläuft erneut in einem relativ ruhigen Umfeld, ohne nennenswerte makroökonomische Veröffentlichungen aus dem Vereinigten Königreich selbst. Das Fehlen neuer Daten, die den Markt aufrütteln könnten, nimmt dem Britischen Pfund wesentliche Argumente für eine deutliche Aufwertung gegenüber dem US-Dollar. In einer solchen Situation, in der Auslöser für ausgeprägtere Bewegungen fehlen, wird sich das Pfund voraussichtlich mit moderaten Schwankungen begnügen müssen und vor allem auf die allgemeine Marktstimmung sowie die Dynamik der US-Währung reagieren.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich eher auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund heute beim Erreichen eines Einstiegspunkts um 1,3391 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel bei 1,3434 (dickere grüne Linie im Chart). Bei 1,3434 beabsichtige ich, den Markt zu verlassen und Short-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips vom Einstiegspunkt. Mit einem Anstieg des Pfunds ist heute nur im Rahmen einer Korrektur zu rechnen. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu kaufen, falls der Kurs zweimal in Folge den Bereich um 1,3371 testet und sich der MACD-Indikator dabei im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtskorrektur am Markt führen. Es ist mit einem Anstieg zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,3391 und 1,3434 zu rechnen.
Verkaufsszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund heute nach einem erneuten Test des Niveaus bei 1,3371 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was einen schnellen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das zentrale Kursziel für Verkäufer wird 1,3331 sein. Dort plane ich, Short-Positionen zu schließen und unmittelbar Long-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Der Druck auf das Pfund kann jederzeit zurückkehren. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu verkaufen, falls der Kurs zweimal in Folge den Bereich um 1,3391 testet und sich der MACD-Indikator dabei im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtskorrektur am Markt führen. Es ist mit einem Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,3371 und 1,3331 zu rechnen.

Was ist auf dem Chart zu sehen:
Dünne grüne Linie – Einstiegspreis für den Kauf des Handelsinstruments;
Dicke grüne Linie – angenommene Kursmarke für das Platzieren des Take Profits oder für das manuelle Sichern der Gewinne, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
Dünne rote Linie – Einstiegspreis für den Verkauf des Handelsinstruments;
Dicke rote Linie – angenommene Kursmarke für das Platzieren des Take Profits oder für das manuelle Sichern der Gewinne, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen bei Einstiegsentscheidungen besonders vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, sich aus dem Markt herauszuhalten, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Konto sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading benötigen Sie einen klaren Handelsplan, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler von vornherein eine Verluststrategie.
