Analyse der Trades und Empfehlungen zum Handel mit dem japanischen Yen
Der Test des Kurses bei 160,39 fiel mit dem Zeitpunkt zusammen, als der MACD-Indikator deutlich unter die Nulllinie gefallen war und damit das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Der zweite Test dieses Niveaus führte zur Umsetzung von Szenario Nr. 2 für Dollar-Käufe, was in einer Aufwärtsbewegung des Paares um 20 Pips resultierte.
Der Anstieg der Gesamtinflation in den USA auf 4,2 % im Mai ist ein wichtiger Indikator, der besondere Beachtung verdient. Die niedrigere Kerninflationsrate, die Schwankungen der Energie- und Lebensmittelpreise ausklammert, deutet jedoch auf eine mögliche Stabilisierung der Inflationserwartungen bei Verbrauchern und Unternehmen hin. Dies spiegelt sich im Ausbleiben einer ausgeprägten Dollar-Stärkung und in der Abschwächung des japanischen Yen wider. Darüber hinaus werden die globalen geopolitischen Risiken aus dem Nahen Osten weiterhin die Risikobereitschaft und die Nachfrage nach sicheren Häfen beeinflussen.
Der weitere Verlauf von USD/JPY wird zudem von möglichen Währungsinterventionen der Bank of Japan abhängen, da ein Niveau oberhalb von 160 klar über die Strategie der Zentralbank hinausgeht. Angesichts der Tatsache, dass auf der anstehenden BoJ-Sitzung eine Zinserhöhung diskutiert werden soll, ist es jedoch eher unwahrscheinlich, dass vorerst Notfallmaßnahmen ergriffen werden.
Was die Intraday-Strategie angeht, werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute zu kaufen, sobald ein Einstiegspunkt im Bereich von 160,61 (grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Kursziel bei 160,95 (dickere grüne Linie im Chart). Bei 160,95 plane ich, aus dem Markt auszusteigen und Short-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips vom Einstiegspunkt. Am besten ist es, nach Korrekturen und deutlichen Rücksetzern in USD/JPY wieder in Käufe der Paarung einzusteigen. Wichtig! Vor dem Kauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses bei 160,47 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies begrenzt das Abwärtspotenzial des Paares und führt zu einer Aufwärtswende am Markt. Es ist dann mit einem Anstieg zu den gegenüberliegenden Niveaus von 160,61 und 160,95 zu rechnen.
Verkaufsszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute nur dann zu verkaufen, wenn das Niveau von 160,47 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wird, was zu einem raschen Rückgang des Paares führen dürfte. Das zentrale Kursziel für Verkäufer liegt bei 160,14, wo ich plane, Short-Positionen zu schließen und unmittelbar Long-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau aus). Verkäufer können jederzeit zurückkehren; ein Hinweis der Zentralbank genügt. Wichtig! Vor dem Verkauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses bei 160,61 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies begrenzt das Aufwärtspotenzial des Paares und führt zu einer Abwärtswende am Markt. Es ist dann mit einem Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 160,47 und 160,14 zu rechnen.

Was im Chart zu sehen ist:
Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments;
Breite grüne Linie – angenommenes Kursniveau für das Platzieren von Take Profit oder das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments;
Breite rote Linie – angenommenes Kursniveau für das Platzieren von Take Profit oder das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen bei Einstiegsentscheidungen äußerst vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management einsetzen und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading benötigen Sie einen klaren Handelsplan, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Trader von vornherein eine verlustreiche Strategie.
