Handelsanalyse und Tipps für den Handel mit dem japanischen Yen
Der Test des Preisniveaus bei 160,20 erfolgte, als der MACD-Indikator deutlich über der Nulllinie lag, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Dollar nicht gekauft.
Heute hat die Bank of Japan ihren Leitzins auf das höchste Niveau seit 1995 angehoben und signalisiert, dass eine weitere Normalisierung der Geldpolitik folgen wird. Dies geschah auf einer Sitzung, die ohne die Anwesenheit des BoJ-Chefs einberufen wurde. Laut Bericht hat die Zentralbank ihren Leitzins um einen Viertelprozentpunkt auf 1 % angehoben. Zudem wurde bekannt gegeben, dass die Bank ihre Anleihekäufe ab April 2027 bei rund 2 Billionen Yen (12,5 Milliarden US-Dollar) pro Monat beibehalten wird. Dies deutet auf ein Ende der Reduzierung des Kaufvolumens hin, was die Straffung auf der Zinsseite teilweise abmildert. Daher kam es nicht zu einem deutlichen Rückgang des USD/JPY-Paares. Zunächst stärkte diese Entscheidung den Yen gegenüber dem US-Dollar, später schwächte er sich jedoch wieder ab, als die Diskussionen über das US-Iran-Abkommen eine negative Wendung nahmen. Das Fehlen von Konkretem und Details zu der Vereinbarung verunsichert die Trader. Aus diesem Grund ist kurzfristig mit einem weiteren Anstieg des USD/JPY-Paares zu rechnen.
In Bezug auf die Intraday-Strategie werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

Kaufszenarien:
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute zu kaufen, wenn der Einstiegspunkt etwa 160,37 erreicht (die grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel bei 160,71 (die dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich um 160,71 beabsichtige ich, meine Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (ich rechne von diesem Niveau aus mit einer Bewegung von 30–35 Pips in die Gegenrichtung). Am besten kauft man das Währungspaar bei Korrekturen und deutlicheren Rücksetzern in USD/JPY zurück. Wichtig! Vor einem Kauf auf Ausbruch unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses bei 160,17 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Umkehr nach oben führen. In der Folge ist ein Anstieg zu den gegenüberliegenden Niveaus von 160,37 und 160,71 zu erwarten.
Verkaufsszenarien:
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute erst dann zu verkaufen, wenn das Niveau bei 160,17 (die rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wird, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen dürfte. Das zentrale Ziel für Verkäufer wird 159,80 sein; dort beabsichtige ich, meine Short-Positionen zu schließen und unmittelbar Käufe in die Gegenrichtung zu tätigen (ich rechne von diesem Niveau aus mit einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung). Verkäufer können jederzeit wieder auftreten; ein kleiner Hinweis der Zentralbank genügt. Wichtig! Vor einem Verkauf auf Ausbruch unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses bei 160,37 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr des Marktes führen. In der Folge ist ein Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 160,17 und 159,80 zu erwarten.

Was ist auf dem Chart zu sehen:
Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments;
Breite grüne Linie – angenommene Kursmarke für die Platzierung von Take Profit oder das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiteres Kurswachstum oberhalb dieses Niveaus unwahrscheinlich ist;
Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments;
Breite red line – angenommene Kursmarke für die Platzierung von Take Profit oder das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Kursrückgang unterhalb dieses Niveaus unwahrscheinlich ist;
MACD-Indikator. Beim Markteinstieg ist es wichtig, die überkauften und überverkauften Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger an den Forex-Märkten müssen bei Einstiegsentscheidungen äußerst vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, sich aus dem Markt herauszuhalten, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Kapital verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money-Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading benötigen Sie einen klaren Handelsplan, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Trader grundsätzlich eine verlustreiche Strategie.
