Trade Breakdown und Trading-Empfehlungen für den japanischen Yen
Ein Preistest bei 160,78 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator bereits deutlich über die Nulllinie gestiegen war, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Dollar nicht gekauft.
Zusätzlich zur erwarteten Intervention der Bank of Japan durch Devisenmarktoperationen – insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Yen bereits auf 161 je Dollar abgewertet hat – werden heute wichtige US-Konjunkturdaten veröffentlicht, darunter die wöchentlichen Initial Jobless Claims und der Philadelphia Fed Manufacturing Index. Positive Entwicklungen bei diesen Indikatoren könnten das Vertrauen in ein anhaltendes Wachstum der US-Wirtschaft stärken und die Erwartungen an eine straffere Geldpolitik der Federal Reserve untermauern, was zu weiteren Kursgewinnen im USD/JPY führen könnte. Allerdings ist, wie bereits erwähnt, bei Käufen auf diesen Niveaus Vorsicht geboten. Beim letzten Mal führten ähnliche Rahmenbedingungen innerhalb nur weniger Stunden zu einem starken Rückgang auf etwa 155 Yen je Dollar.
In jedem Fall werden Anleger, die höhere Renditen und Stabilität suchen, weiterhin Umschichtungen in den US‑Dollar vornehmen, was den japanischen Yen zusätzlich unter Druck setzen könnte.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich hauptsächlich auf Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario #1: Ich plane, heute USD/JPY zu kaufen, falls der Einstiegspunkt bei 161,05 (grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Kursziel bei 161,57 (dickere grüne Linie im Chart). Bei 161,57 werde ich Long-Positionen schließen und Short-Positionen in Gegenrichtung eröffnen (mit der Erwartung einer Gegenbewegung von 30–35 Punkten). Ein weiterer Aufwärtsspielraum ist wahrscheinlich nur bei starken US-Konjunkturdaten gegeben. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus anzusteigen.
Szenario #2: Ich plane außerdem, USD/JPY zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests der Marke von 160,78 kommt, während sich der MACD im überverkauften Bereich befindet. Dadurch würde das Abwärtspotenzial begrenzt und eine Umkehr nach oben ausgelöst. Eine Bewegung in Richtung 161,05 und 161,57 ist in diesem Fall zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario #1: Ich plane, USD/JPY nach einem Durchbruch unter 160,78 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem schnellen Rückgang des Währungspaars führen dürfte. Das wichtigste Kursziel für Verkäufer liegt bei 160,30. Dort werde ich Short-Positionen schließen und unmittelbar Long-Positionen in Gegenrichtung eröffnen (mit der Erwartung einer Erholung um 20–25 Punkte). Verkaufsdruck könnte im Falle einer Intervention der Zentralbank zurückkehren. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, nach unten zu drehen.
Szenario #2: Ich plane außerdem, USD/JPY zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests der Marke von 161,05 kommt, während sich der MACD im überkauften Bereich befindet. Dadurch würde das Aufwärtspotenzial begrenzt und eine Abwärtsumkehr ausgelöst. Ein Rückgang in Richtung 160,78 und 160,30 ist in diesem Fall zu erwarten.

Auf dem Chart ist Folgendes zu sehen:
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Instruments;
- Breite grüne Linie – prognostiziertes Take-Profit-Level bzw. Zone für manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Instruments;
- Breite rote Linie – prognostiziertes Take-Profit-Level bzw. Zone für manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator – Handelsentscheidungen sollten sich an überkauften und überverkauften Zonen orientieren.
Wichtig: Einsteiger im Forex-Handel müssen beim Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Vor wichtigen fundamentalen Veröffentlichungen ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, sollten Sie immer Stop-Loss-Orders setzen, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Guthaben verlieren, insbesondere wenn kein angemessenes Risikomanagement angewendet wird und mit großen Positionsgrößen gehandelt wird.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, wie den oben beschriebenen. Spontane Entscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für den Intraday-Handel eine von vornherein zum Scheitern verurteilte Strategie.
