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FX.co ★ Warum tritt Keir Starmer zurück?

Warum tritt Keir Starmer zurück?

Warum tritt Keir Starmer zurück?

Eine naheliegende Antwort auf diese Frage lautet: „Weil die Labour Party vor einem Monat bei den Wahlen eine vernichtende Niederlage erlitten hat.“ Bei genauerer Betrachtung war Keir Starmer jedoch nicht der schlechteste Premierminister in der Geschichte des Vereinigten Königreichs. Es ist schwer zu behaupten, er sei schlechter gewesen als Liz Truss oder Boris Johnson. Das Problem dürfte eher in den überhöhten Erwartungen der britischen Bevölkerung selbst liegen. Nachdem das Land die Europäische Union verlassen hatte, sank der Lebensstandard der britischen Bevölkerung deutlich. Er sank in einem Ausmaß, dass laut verschiedener soziologischer Studien viele Briten ihre Einstellung zur EU änderten und künftig gern in das europäische Bündnis zurückkehren würden. Entsprechend wurden von jeder neuen Regierung spürbare und positive Veränderungen erwartet. Konnte ein Premierminister keine Ergebnisse vorweisen, die sich direkt im Geldbeutel der Wähler niederschlugen, sah er sich umgehend heftiger Kritik ausgesetzt und verlor das Vertrauen.

Die Regierung Starmer erzielte einen Lohnanstieg von 4,1 %, eine Erhöhung des gesetzlichen Existenzminimums, eine Senkung der Zölle auf Autos, Aluminium und Stahl vor dem Hintergrund der Handelskonfrontation mit den USA sowie einen Rückgang der Zahl der Migranten. Bei genauerem Hinsehen erweisen sich jedoch die meisten dieser „Errungenschaften“ als wenig bedeutend oder substanziell. Die Löhne stiegen lediglich um 4,1 % – ein normaler Vorgang angesichts der hohen Inflation. Die Senkung der Zölle führte nicht zu einer Verringerung der ursprünglichen Preise für Autos, Aluminium und andere Güter. Donald Trump hatte einen Handelskrieg begonnen, und Starmer konnte dessen Auswirkungen auf die britische Bevölkerung nur in begrenztem Umfang abmildern. Der Rückgang der Zahl der Migranten geht darauf zurück, dass das Land die Europäische Union verlassen hat und die Einreisebestimmungen deutlich strenger wurden. Zudem waren Migranten überwiegend in „Schwarzarbeit“ tätig, die Briten nicht verrichten wollen. Daher ist der Rückgang der Zahl der Migranten als Erfolg eher fragwürdig.

Was die Misserfolge betrifft, so fällt vor allem die Sozialpolitik ins Auge. Da die Konservativen ein riesiges „Loch“ im Haushalt hinterlassen hatten, war Starmer gezwungen, dieses zu stopfen. Er musste die Ausgaben für Sozialprogramme kürzen und bestimmte Steuern erhöhen, was bei den Wählern kaum gut ankommen konnte. Als weiterer Fehlschlag gilt die „Peter-Mandelson-Affäre“, die in den „Epstein Files“ erwähnt wurde. Starmer entließ Mandelson zwar, doch der unangenehme Beigeschmack blieb.

Unter Berücksichtigung all dessen war das Hauptproblem für Starmer das Ausbleiben herausragender Ergebnisse, die die britischen Wähler forderten. Als der Zeitpunkt für Neuwahlen kam, stimmten die Briten weder für die Labour Party noch für die Konservativen. Nun erhält Großbritannien bereits den siebten Premierminister in den letzten 10 Jahren.

Warum tritt Keir Starmer zurück?

Wellenbild für EUR/USD:

Auf Grundlage der Analyse von EUR/USD komme ich zu dem Schluss, dass sich das Instrument weiterhin in einem aufwärtsgerichteten Trendsegment befindet, während es sich kurzfristig in einem abwärtsgerichteten Segment bewegt, das sich seinem Ende nähern könnte. Meiner Ansicht nach ist es ein guter Zeitpunkt, um den Aufbau von Long-Positionen zu versuchen, jedoch könnte das Instrument innerhalb der Welle C noch unter die Marke von 1,14 fallen. Falls sich diese Annahme bestätigt, wäre es besser, noch etwas abzuwarten. Ich gehe davon aus, dass der Markt auch berücksichtigen wird, dass die Europäische Zentralbank strafft und dass sich der geopolitische Konflikt zwischen Iran und den USA möglicherweise bald lösen lässt.

Wellenbild für GBP/USD:

Das Wellenbild für das Instrument GBP/USD ist klarer geworden. Derzeit hat das Instrument drei Wellen nach unten ausgebildet, während EUR/USD bereits fünf Wellen gebildet hat. Folglich könnte sich das Pfund auf die Ausbildung einer korrektiven Struktur beschränken, und beide Währungspaare könnten beginnen, aufwärtsgerichtete Trendsegmente zu formen. Im Moment ist dies lediglich eine Annahme, aber eine durchaus plausible. Trifft sie zu, dürfte das Instrument mit dem Anstieg beginnen, mit Zielmarken im Bereich von 1,35 und darüber, und die Marktteilnehmer haben derzeit eine gute Gelegenheit zum Kauf.

Grundprinzipien meiner Analyse:

  1. Wellenstrukturen sollten einfach und verständlich sein. Komplizierte Strukturen sind schwer zu handeln und verändern sich häufig.
  2. Wenn keine Klarheit darüber besteht, was am Markt geschieht, ist es besser, nicht einzusteigen.
  3. Es kann nie 100%ige Sicherheit über die Bewegungsrichtung geben. Vergessen Sie nicht schützende Stop-Loss-Orders.
  4. Wellenanalyse lässt sich mit anderen Analysearten und Handelsstrategien kombinieren.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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