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FX.co ★ EUR/USD: Tipps für Anfänger im Handel am 23. Juni (US-Sitzung)

EUR/USD: Tipps für Anfänger im Handel am 23. Juni (US-Sitzung)

Handelsrückblick und Trading-Empfehlungen für den Euro

Der Test des Kurses bei 1,1417 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen. Das bestätigte einen gültigen Einstiegspunkt für eine Short-Position im Euro. In der Folge fiel das Währungspaar um 17 Punkte.

Wie der Bericht zeigte, ist die Geschäftstätigkeit in der Eurozone im Juni in einem langsameren Tempo zurückgegangen als in den Vormonaten, worauf der Euro mit einem verhaltenen Anstieg reagierte. Der Composite PMI stieg auf 49,5 gegenüber 48,5 im Mai und lag damit deutlich über der Prognose von 49,1. Dieser vorsichtige Optimismus wird durch Daten aus einzelnen Ländern gestützt. Vor allem Deutschland, die größte Volkswirtschaft der Eurozone, zeigt Anzeichen einer Stabilisierung, auch wenn der Industriesektor weiterhin unter Druck steht. Auch die PMI-Werte für Italien und Spanien übertrafen die Erwartungen. Trotz dieser positiven Entwicklungen besteht jedoch weiterhin keine vollständige Zuversicht in eine kurzfristige Erholung. Die hohe Inflation belastet nach wie vor die Konsumausgaben, während geopolitische Unsicherheit und anhaltende Probleme in den Lieferketten bremsende Faktoren bleiben.

Besondere Aufmerksamkeit gilt heute den US-PMI-Indizes zur Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor. Diese Indikatoren dienen als verlässliche Messgrößen für die Stimmung in den Unternehmen und deren Erwartungen in Bezug auf Produktion, neue Aufträge, Beschäftigung und Preisveränderungen. Ein Anstieg über die Schwelle von 50 Punkten signalisiert in der Regel Expansion, während Werte darunter auf eine Kontraktion hindeuten. Zusätzlich werden Daten aus dem Richmond Fed Manufacturing Index erwartet.

In ihrer Gesamtheit werden diese Veröffentlichungen ein umfassendes Bild der aktuellen wirtschaftlichen Lage in den USA vermitteln, das den Kurs des US-Dollars beeinflussen kann.

Für die Intraday-Strategie werde ich mich hauptsächlich auf Szenario Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

EUR/USD: Tipps für Anfänger im Handel am 23. Juni (US-Sitzung)

Kaufsignal

Szenario Nr. 1: Heute kaufe ich EUR, wenn der Kurs das Niveau von 1,1414 erreicht (grüne Linie im Chart), mit Ziel eines Anstiegs in Richtung 1,1457. Bei 1,1457 plane ich, den Markt zu verlassen und zudem einen Verkauf in die Gegenrichtung in Erwägung zu ziehen, in Erwartung einer Korrektur von 30–35 Punkten vom Einstiegspunkt. Ein weiteres Euro-Wachstum ist nur bei schwachen US-Daten möglich. Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu steigen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, EUR zu kaufen, wenn das Niveau von 1,1391 zweimal hintereinander getestet wird und sich der MACD im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial begrenzen und eine Umkehr nach oben auslösen. In diesem Fall ist eine Bewegung in Richtung 1,1414 und 1,1457 zu erwarten.

Verkaufssignal

Szenario Nr. 1: Ich plane, EUR nach Erreichen des Niveaus von 1,1391 zu verkaufen (rote Linie im Chart), mit Ziel 1,1411. Dort werde ich den Markt verlassen und sofort eine Gegenposition auf der Kaufseite eröffnen, in Erwartung eines Rebounds von 20–25 Punkten. Der Verkaufsdruck dürfte heute anhalten. Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu fallen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, EUR zu verkaufen, wenn das Niveau von 1,1414 zweimal hintereinander getestet wird und sich der MACD im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und zu einer Umkehr nach unten führen. Ein Rückgang in Richtung 1,1391 und 1,1353 ist zu erwarten.

EUR/USD: Tipps für Anfänger im Handel am 23. Juni (US-Sitzung)

Was im Chart dargestellt ist:

  • Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Instruments.
  • Breite grüne Linie – erwartetes Take-Profit-Level bzw. Niveau für die manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.
  • Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Instruments.
  • Breite rote Linie – erwartetes Take-Profit-Level bzw. Niveau für die manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiterer Kursrückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.
  • MACD-Indikator – Einstiegsentscheidungen sollten sich an überkauften und überverkauften Zonen orientieren.

Wichtiger Hinweis

Anfänger im Forex-Handel sollten Entscheidungen zum Markteintritt mit äußerster Vorsicht treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Nachrichten ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Volatilität zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenereignissen zu handeln, verwenden Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Losses können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn kein angemessenes Money Management angewendet wird und mit großen Volumina gehandelt wird.

Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Handelsplan erfordert, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind eine grundsätzlich verlustbringende Intraday-Strategie.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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