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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 25. Juni? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 25. Juni? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Handelsanalyse vom Mittwoch:

1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 25. Juni? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar GBP/USD setzte seine Abwärtsbewegung am Mittwoch ohne objektiven Grund fort. Gegen Tagesende begann das britische Pfund sich zu erholen, doch selbst ein Anstieg um 40 Pips kann kaum als „Korrektur“ bezeichnet werden, wenn man bedenkt, dass das Paar im Laufe der Woche 300 Pips verloren hat. Damit bleibt der Abwärtstrend intakt. Da es derzeit keine Gründe für einen Anstieg des US-Dollar gibt, könnte das Paar seinen Rückgang unbegrenzt fortsetzen. Wir raten unerfahrenen Tradern, ihre Entscheidungen jetzt eher auf Basis der technischen Analyse zu treffen, anstatt auf Bewegungen zu warten, die ausschließlich durch wichtige Ereignisse oder Datenveröffentlichungen ausgelöst werden. Der Dollar steigt nun schon seit einer ganzen Woche. Es ist klar, dass diese Bewegung nicht ewig andauern wird, doch ihre Begründung wirft sehr ernsthafte Fragen auf. Die größte Diskrepanz ergibt sich aus der Geopolitik. Der Konflikt im Nahen Osten ist beendet, die Straße von Hormus ist offen, und die Ölpreise haben die Anstiege aus Februar und März vollständig wieder zurückgenommen. Statt des erwarteten Rückgangs beim „sicheren Dollar“ sehen wir jedoch ein kräftiges Wachstum, das bereits eine Woche anhält. Das wirkt sehr stark nach einer Manipulation durch großes Kapital.

5-Minuten-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 25. Juni? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart wurden am Mittwoch drei Handelssignale generiert. Das erste Kaufsignal im Bereich von 1,3175–1,3180 erwies sich als falsch, und die beiden folgenden Verkaufssignale waren im Grunde ebenfalls Fehlsignale, ermöglichten es unerfahrenen Tradern jedoch, Verluste zu vermeiden. Somit war der Mittwoch kein optimaler Handelstag, zumal sich der Markt derzeit weitgehend unlogisch bewegt.

Wie man am Donnerstag handelt:

Im Stundenchart hat das GBP/USD-Paar seinen Seitwärtskanal verlassen, aber wir bezweifeln, dass der Rückgang noch lange anhalten wird. Natürlich ist dieses Szenario möglich, falls es zu gewichtigen Gründen für eine neue Dollar-Stärke kommt. Derzeit sehen wir diese jedoch nicht. Der Konflikt im Nahen Osten ist entweder vollständig gelöst oder vorerst eingefroren, und die Federal Reserve hat lediglich eine mögliche Zinserhöhung bis Jahresende in Aussicht gestellt, die möglicherweise gar nicht umgesetzt wird.

Am Donnerstag können Einsteiger neue Short-Positionen mit Kursziel 1,3096–1,3107 eröffnen, falls der Kurs vom Bereich 1,3175–1,3180 nach unten abprallt. Ein Kursanstieg und eine anschließende Konsolidierung oberhalb des Bereichs 1,3175–1,3180 ermöglichen das Eröffnen von Long-Positionen mit Ziel 1,3259–1,3267. Die Volatilität hat in den letzten Tagen deutlich nachgelassen, was unbedingt berücksichtigt werden sollte.

Im 5-Minuten-Chart können Trader derzeit die folgenden Marken beachten: 1,3043, 1,3096–1,3107, 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641 und 1,3695. Am Donnerstag sind in Großbritannien keine wichtigen Konjunkturdaten geplant, während in den USA mehrere beachtenswerte Veröffentlichungen anstehen, darunter der BIP-Bericht für das erste Quartal sowie der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Ausbildung benötigt wird (Abprall oder Ausbruch). Je weniger Zeit dafür nötig ist, desto stärker ist das Signal.
  2. Wurden an einem bestimmten Level aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet, sollten nachfolgende Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Währungspaar entweder viele Fehlsignale oder überhaupt keine Signale erzeugen. In solchen Phasen können technische Marken an Aussagekraft verlieren.
  4. Im Stundenchart sollten Signale des MACD-Indikators nur umgesetzt werden, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Levels sehr nah beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als eine gemeinsame Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die prognostizierte Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Erklärung zu den Charts:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele beim Eröffnen von Long- oder Short-Positionen oder als Quellen für Handelssignale.

Rote Linien zeigen Kanäle oder Trendlinien an, die den aktuellen Trend visualisieren und die bevorzugte Handelsrichtung vorgeben.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Konjunkturberichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt oder der Markt vorübergehend verlassen werden, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorherigen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Handelsstrategie und ein konsequentes Risikomanagement sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Trading.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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