Handelsanalyse und Tipps für den Handel mit dem japanischen Yen
Der Test der Marke von 161,79 fiel mit einer deutlichen Bewegung des MACD-Indikators über die Nulllinie zusammen, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Dollar nicht gekauft. Der zweite Test bei 161,79 führte zur Umsetzung von Szenario Nr. 2 für den Verkauf des Dollars; allerdings löste dies keinen nennenswerten Rückgang des Paares aus.
Ungeachtet der Bemühungen der japanischen Behörden, die Landeswährung zu stabilisieren, setzt sich der Verfall des Yen, der ein 40-Jahres-Tief erreicht hat, paradoxerweise fort. Dennoch kann sich dieser Trend der Yen-Abwertung, der wirtschaftliche Schwierigkeiten vermuten lässt, in diesem Kontext in einen bedeutenden finanziellen Vorteil verwandeln. Die Beibehaltung des aktuellen Wechselkurses könnte der japanischen Automobilindustrie neuen Auftrieb geben. Ein schwacher Yen bedeutet, dass die in Fremdwährung erzielten Exporterlöse bei der Rückumrechnung in Yen deutlich höher ausfallen. Für japanische Autohersteller, deren Produkte zu einem großen Teil für die Weltmärkte bestimmt sind, ist dies eine direkte Quelle steigender Gewinne. Dennoch werden die japanischen Behörden aller Voraussicht nach weiterhin auf die Notwendigkeit einer strikteren Geldpolitik hinweisen, da die Schwächung der Landeswährung der Wirtschaft derzeit mehr schadet als nützt.
In Bezug auf die Intraday-Strategie werde ich mich verstärkt auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane heute, USD/JPY zu kaufen, sobald der Einstiegspunkt im Bereich von 161,84 (grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Kursziel bei 162,07 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 162,07 beabsichtige ich, meine Long-Positionen zu schließen und sofort beim Rücksetzer zu verkaufen (erwartete Bewegung von 30–35 Pips vom Einstiegspunkt). Am besten ist es, nach Korrekturen und deutlichen Rückgängen bei USD/JPY wieder in Long-Positionen einzusteigen. Wichtig! Vor einem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und von dort aus gerade beginnt zu steigen.
Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem, USD/JPY zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses von 161,73 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Marktumkehr nach oben führen. Wir können dann mit einem Anstieg zu den gegenüberliegenden Niveaus von 161,84 und 162,07 rechnen.
Verkaufsszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane heute, USD/JPY erst nach einem erneuten Test des Niveaus von 161,73 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen dürfte. Das wichtigste Ziel für Verkäufer wird das Niveau von 161,51 sein, wo ich meine Short-Positionen schließen und sofort in die Gegenrichtung kaufen möchte (erwartete Bewegung von 20–25 Pips von diesem Niveau). Verkäufer können jederzeit wieder in den Markt einsteigen; wir brauchen lediglich einen Hinweis von der Zentralbank. Wichtig! Vor einem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und von dort aus gerade beginnt zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem, USD/JPY zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses von 161,84 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Marktumkehr nach unten führen. Wir können dann mit einem Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 161,73 und 161,51 rechnen.

Was ist auf dem Chart zu sehen:
Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments;
Breite grüne Linie – angenommene Kursmarke für das Setzen von Take Profit oder das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments;
Breite rote Linie – angenommene Kursmarke für das Setzen von Take Profit oder das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
MACD-Indikator. Beim Einstieg in den Markt ist es wichtig, die überkauften und überverkauften Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen bei ihren Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger Fundamentaldaten ist es besser, außerhalb des Marktes zu bleiben, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Depot verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money-Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading benötigen Sie einen klaren Handelsplan, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Händler grundsätzlich eine verlustbringende Strategie.
