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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 26. Juni? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 26. Juni? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Handelsanalyse vom Donnerstag:

1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 26. Juni? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar GBP/USD tat sich am Donnerstag schwer, eine klare Richtung zu finden. Schon zu Beginn des Tages zielte das britische Pfund auf eine Korrektur ab, doch dann folgte auf einen unerklärlichen Rückgang ein Anstieg nach der Veröffentlichung eines soliden US-BIP-Berichts für das erste Quartal. Somit war in den Bewegungen des GBP/USD-Instruments am Donnerstag keine klare Logik erkennbar. Es ist anzumerken, dass der BIP-Bericht in den USA veröffentlicht wurde – aber haben vielleicht andere Daten den Rückgang der US-Währung ausgelöst? Nein. Der Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE) entsprach den Markterwartungen, und obwohl die Aufträge für langlebige Güter um 4,5 % zurückgingen, entsprach dies ebenfalls den Prognosen der Experten. Folglich konnte der Markt nur auf den BIP-Bericht reagieren, der sich als positiver als erwartet herausstellte. Insgesamt ist das britische Pfund seit Längerem zumindest für eine leichte Erholung überfällig, da wir seinen jüngsten Rückgang nicht für gerechtfertigt halten.

5M-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 26. Juni? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart wurden am Donnerstag drei Handelssignale gebildet, doch leider hat keines davon den Tradern nennenswerte Gewinne eingebracht. Nur das letzte Kaufsignal hätte Gewinn bringen können, aber genau dieses hätte nicht gehandelt werden dürfen, da die ersten beiden Signale im Bereich von 1,3175–1,3180 Fehlsignale waren.

Wie man am Freitag handelt:

Im Stundenchart hat das GBP/USD-Paar den Seitwärtskanal verlassen, aber wir bezweifeln, dass der Rückgang anhalten wird. Natürlich ist dieses Szenario möglich, falls ernsthafte Gründe für eine neue Dollar-Stärke auftreten. Im Moment sehen wir diese jedoch nicht. Der Konflikt im Nahen Osten ist entweder noch nicht vollständig gelöst oder befindet sich in einer Art Pause. Die Federal Reserve hat lediglich eine mögliche Zinserhöhung bis zum Jahresende in Aussicht gestellt, die womöglich gar nicht umgesetzt wird, und der Markt reagierte am Montag nach dem Rücktritt von Keir Starmer mit einem bullishen Trend beim Pfund.

Am Freitag können Anfänger neue Short-Positionen mit Ziel 1,3096–1,3107 eröffnen, sofern sich der Kurs unterhalb des Bereichs 1,3175–1,3180 festsetzt. Ein Abprall vom Bereich 1,3175–1,3180 ermöglicht die Eröffnung von Long-Positionen mit Ziel 1,3259–1,3267. Die Volatilität hat in den letzten Tagen merklich abgenommen, was berücksichtigt werden sollte.

Im 5-Minuten-Chart können aktuell folgende Marken für den Handel herangezogen werden: 1,3043, 1,3096–1,3107, 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641 und 1,3695. Am Freitag stehen im Vereinigten Königreich keine wichtigen Veröffentlichungen an, während in den USA der University of Michigan Consumer Sentiment Index veröffentlicht wird, der derzeit voraussichtlich keine große Bedeutung haben wird.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Ausbruch) benötigt wird. Je weniger Zeit es braucht, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Level bereits zwei oder mehr Trades aufgrund von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten nachfolgende Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder gar keine Signale generieren. Technische Levels können in solchen Phasen an Aussagekraft verlieren.
  4. Im Stundenchart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur dann umgesetzt werden, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und ein Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Levels sehr dicht beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was auf den Charts zu sehen ist:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele beim Eröffnen von Long- oder Short-Positionen oder als Quellen für Signale.

Rote Linien markieren Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und die bevorzugte Handelsrichtung signalisieren.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit höchster Vorsicht gehandelt oder der Markt vorübergehend verlassen werden, um scharfe Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und konsequentes Money-Management sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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