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FX.co ★ GBP/USD – 26. Juni: Das Pfund bleibt stabil, aber das reicht nicht aus

GBP/USD – 26. Juni: Das Pfund bleibt stabil, aber das reicht nicht aus

Im Stundenchart ist das GBP/USD-Paar von der Unterstützungszone 1,3158–1,3177 nach einem recht schwierigen Rückprall nach oben gedreht, zugunsten des Pfunds, und hat einen allmählichen Anstieg in Richtung des Widerstandsbereichs bei 1,3268–1,3277 begonnen. Daher kann das Paar aus technischer Sicht im Tagesverlauf weiter steigen. Ein Tagesschlusskurs unterhalb der Unterstützungszone 1,3158–1,3177 würde hingegen den US-Dollar begünstigen und eine Wiederaufnahme des Rückgangs in Richtung des 127,2%-Fibonacci-Niveaus bei 1,3025 erwarten lassen.

GBP/USD – 26. Juni: Das Pfund bleibt stabil, aber das reicht nicht aus

Die Wellenstruktur hat sich nach der FOMC-Sitzung bärisch entwickelt. Die letzte abgeschlossene Abwärtswelle ist unter das vorherige Tief gefallen, während die jüngste Aufwärtswelle das vorherige Hoch nicht übertreffen konnte. Es ist schwer zu sagen, wie stark die Bären diesmal sein werden, doch die informationsseitige Unterstützung für den Dollar wirkt nicht überzeugend. Blendet man die Wellenstruktur aus, behalten die Bären weiterhin die vollständige Kontrolle über den Markt. Da der Konflikt im Nahen Osten nun jedoch beendet ist, ist es schwierig, mit einem anhaltenden langfristigen Wachstum des Dollars zu rechnen.

Der Nachrichtenhintergrund am Donnerstag ermöglichte es den Bären, ihre Offensive fortzusetzen, doch die Unterstützungszone bei 1,3158–1,3177 hielt erneut stand und bot den Bullen Rückhalt. Daher könnte das Pfund für eine gewisse Zeit an Stärke gewinnen, unabhängig vom Nachrichtenumfeld. Für heute sind weder im Vereinigten Königreich noch in den Vereinigten Staaten wichtige Ereignisse geplant, und geopolitische Entwicklungen stehen nicht mehr im Fokus der Marktteilnehmer. Meiner Ansicht nach haben Händler jedoch übersehen, dass der Krieg im Nahen Osten letztlich zu Ende gegangen ist. Vor diesem Hintergrund würde ich eine Erholung der britischen Währung erwarten. Ich bin der Auffassung, dass der alleinige hawkishe Ton der FOMC nicht ausreicht, um weitere Dollargewinne zu rechtfertigen. In den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 herrschte am Markt Konsens, dass sich der Dollar unter den damaligen Bedingungen nur bei ungünstigen geopolitischen Entwicklungen nachhaltig stärken könne. Gegenwärtig ist das geopolitische Umfeld positiv, dennoch steigt der Dollar weiter wie zuvor. Ich halte dies nicht für vollständig gerechtfertigt und rechne damit, dass der Markt in naher Zukunft versuchen wird, diese Bewegung umzukehren.

GBP/USD – 26. Juni: Das Pfund bleibt stabil, aber das reicht nicht aus

Im 4-Stunden-Chart ist das GBP/USD-Paar zum 100,0%-Retracement bei 1,3159 zurückgekehrt. Ein Abprall von diesem Niveau würde das Pfund begünstigen und einen erneuten Anstieg in Richtung des 76,4%-Fibonacci-Levels bei 1,3277 unterstützen. Eine Konsolidierung unterhalb von 1,3159 würde auf eine Fortsetzung des Rückgangs des Pfunds in Richtung der Unterstützungszone bei 1,3025–1,3044 hindeuten. Auf dem CCI-Indikator hat sich eine bullische Divergenz gebildet, was die Wahrscheinlichkeit eines Abpralls von 1,3159 erhöht.

Commitments of Traders (COT) Report:

GBP/USD – 26. Juni: Das Pfund bleibt stabil, aber das reicht nicht aus

Die Stimmung in der Kategorie der Non-commercial-Trader ist in der jüngsten Berichtswoche bärischer geworden. Die Zahl der von Spekulanten gehaltenen Long-Positionen verringerte sich um 3.700, während die Zahl der Short-Positionen um 3.672 zunahm. Die Lücke zwischen Long- und Short-Positionen liegt nun bei etwa 42.000 gegenüber 114.000. Die Bären haben in den letzten Monaten dominiert; während diese Dominanz zuvor keine Fragen aufwarf, tut sie es jetzt, da sich der Nachrichtenhintergrund deutlich verändert hat. Der Vorteil der Bären ist nun fast dreimal so groß.

Ich glaube weiterhin nicht an einen Bärenmarkt für das Pfund, aber kurzfristig wird alles nicht von Konjunkturdaten, Trumps Handelspolitik oder der Geldpolitik der Zentralbanken abhängen, sondern von Dauer, Ausmaß und Folgen des Krieges im Nahen Osten. In den vergangenen Wochen hat sich der Fokus des Marktes auf Frieden verlagert, doch die Verhandlungen zwischen Iran und den Vereinigten Staaten könnten langwierig und schwierig werden.

Wirtschaftskalender für die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich:

  • Vereinigte Staaten – University of Michigan Consumer Sentiment Index (14:00 UTC).

Der Wirtschaftskalender für den 26. Juni enthält nur ein nachrangiges Ereignis. Der Einfluss des konjunkturellen Umfelds auf die Marktstimmung am Freitag dürfte äußerst begrenzt sein oder ganz ausbleiben.

Prognose und Trading-Empfehlungen für GBP/USD:

Short-Positionen konnten nach einem Rückprall vom Bereich 1,3268–1,3277 im Stundenchart mit Ziel 1,3158–1,3177 in Betracht gezogen werden. Das Ziel wurde erreicht. Neue Short-Positionen können nach einem Schlusskurs unterhalb des Bereichs 1,3158–1,3177 mit Ziel 1,3025 in Erwägung gezogen werden. Long-Positionen konnten nach einem Rückprall vom Bereich 1,3158–1,3177 mit Ziel 1,3268–1,3277 in Betracht gezogen werden.

Die Fibonacci-Gitter sind im Stundenchart von 1,3158 bis 1,3655 und im 4-Stunden-Chart ebenfalls von 1,3158 bis 1,3655 konstruiert.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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