Handelsrückblick und Trading-Empfehlungen für die europäische Währung
Der Test des Kurses bei 1,1391 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator bereits deutlich über die Nulllinie angestiegen war, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Euro nicht gekauft.
Für die US-Handelssitzung wird mit höherer Volatilität gerechnet, da wichtige Wirtschaftsdaten veröffentlicht werden. Im Mittelpunkt steht die US-Handelsbilanz. Die Daten zur Differenz zwischen Exporten und Importen geben Aufschluss über die Wettbewerbsfähigkeit von US-Gütern auf den Weltmärkten und können die Dollar-Dynamik beeinflussen. Zudem werden sich die Anleger auf den University of Michigan Consumer Confidence Index konzentrieren. Dabei handelt es sich um einen Frühindikator, der die Erwartungen der privaten Haushalte in Bezug auf die künftige wirtschaftliche Lage, das persönliche Einkommen und die Inflation widerspiegelt. Parallel dazu werden die Daten zu den Inflationserwartungen veröffentlicht. Die Erwartungen der Verbraucher an die zukünftige Teuerung sind ein wichtiger Faktor für die Entscheidungen der Federal Reserve. Mit Blick auf die Fed sind neben den Konjunkturdaten auch die Reden der FOMC-Mitglieder John Williams und Neel Kashkari von Bedeutung. Ihre Einschätzungen zur aktuellen Wirtschaftslage, zu den Inflationsaussichten und zur künftigen Ausrichtung der Geldpolitik können wichtige Signale für den US-Dollar und die Trader liefern.
Was die Intraday-Strategie betrifft, stütze ich mich weiterhin vor allem auf Szenario Nr. 1 und Nr. 2.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Heute ist ein Kauf des Euro zu einem Kurs um 1,1416 (grüne Linie im Chart) möglich, mit einem Zielanstieg in Richtung 1,1458. Bei 1,1458 plane ich, den Markt zu verlassen und zugleich Verkäufe in Gegenrichtung in Betracht zu ziehen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Punkten vom Einstiegskurs. Weitere Euro-Stärke ist nur bei schwachen US-Daten möglich. Wichtig: Vor einem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu steigen.
Szenario Nr. 2: Ich ziehe außerdem einen Euro-Kauf in Betracht, wenn der Kurs zweimal in Folge das Niveau von 1,1395 testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr führen. Eine Bewegung in Richtung der gegenüberliegenden Marken bei 1,1416 und 1,1458 ist dann zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, den Euro zu verkaufen, nachdem der Kurs 1,1395 (rote Linie im Chart) erreicht hat. Das Ziel liegt bei 1,1358, wo ich beabsichtige, den Markt zu verlassen und unmittelbar in Gegenrichtung zu kaufen (in Erwartung einer Erholung von 20–25 Punkten von diesem Niveau). Ein erneuter deutlicher Abwärtsdruck auf das Währungspaar ist heute eher unwahrscheinlich. Wichtig: Vor einem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich ziehe außerdem einen Euro-Verkauf in Betracht, wenn der Kurs zweimal in Folge das Niveau von 1,1416 testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Marken bei 1,1395 und 1,1358 ist dann zu erwarten.

Auf dem Chart ist Folgendes dargestellt:
- Dünne grüne Linie – Einstiegspreis für den Kauf des Handelsinstruments;
- Breite grüne Linie – prognostiziertes Kursniveau für Take Profit oder manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiteres Kurswachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – Einstiegspreis für den Verkauf des Handelsinstruments;
- Breite rote Linie – prognostiziertes Kursniveau für Take Profit oder manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiterer Kursrückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten bei ihren Handelsentscheidungen äußerst vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Daten ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, verwenden Sie stets Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Losses können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Guthaben verlieren – insbesondere dann, wenn kein Risikomanagement angewendet wird und mit großen Positionsgrößen gehandelt wird.
Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Trading-Plan erfordert, ähnlich dem oben dargestellten. Impulsive Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind von vornherein eine verlustreiche Strategie für Intraday-Händler.
